Flames verpflichten Cara Reuthal – Wunschspielerin für den rechten Rückraum kommt aus Halle
Die Flames können mit Cara Reuthal eine der aktuell formstärksten Spielerinnen der Handball Bundesliga Frauen verpflichten und besetzen damit eine Schlüsselposition im rechten Rückraum langfristig. Die 24-jährige Linkshänderin wechselt vom SV Union Halle-Neustadt zu den Flames und erhält einen Vertrag bis 2029.
Reuthal zählt in der laufenden Saison zu den treffsichersten Spielerinnen der Liga. Mit aktuell 73 Toren belegt sie Platz fünf der Torschützenliste sowie Platz drei unter den reinen Feldtorschützinnen. Nach dem feststehenden Abgang von Nina Engel war sie die absolute Wunschspielerin der Flames für diese Position.
Top-Scorerin für den rechten Rückraum
Cara Reuthal, geboren am 26. März 2001, ist 1,75 Meter groß und spielt seit 2022 für den SV Union Halle-Neustadt. Dort entwickelte sie sich kontinuierlich zu einer Leistungsträgerin und zählt inzwischen ligaweit zu den effektivsten Rückraumspielerinnen. Obwohl Cara Reuthal in Halle noch langfristig gebunden war, ist es den beteiligten Parteien in konstruktiven Gesprächen gelungen, eine einvernehmliche Lösung für den Wechsel zu den Flames zu finden.
Geschäftsführerin Romina Heßler kennt Cara Reuthal bereits aus der gemeinsamen Zeit bei den Kurpfalz Bären. Seither haben die Flames ihre sportliche Entwicklung kontinuierlich verfolgt. Mit ihrer Abschlussstärke, Dynamik und Spielintelligenz bringt Reuthal genau das Profil mit, das die Flames für den rechten Rückraum gesucht haben.
Cara Reuthal zu ihrem Wechsel
„Ich habe von Anfang an gespürt, dass die Flames mich unbedingt wollen. Die Wertschätzung in den Gesprächen mit Romina und Ilka war sehr hoch, das hat mir sofort ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung – auf das Team, Umfeld, die Fans und natürlich auf die Atmosphäre in der Weststadthalle. Für mich ist das der nächste wichtige Schritt und ich kann es kaum erwarten, im Trikot der Flames aufzulaufen.“
Stimmen zur Verpflichtung
Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Cara war nach dem Weggang von Nina unsere absolute Wunschspielerin für diese Position. Sie gehört in dieser Saison zu den formstärksten Spielerinnen der Liga und bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unseren rechten Rückraum gesucht haben. Dass sie sich langfristig für die Flames entschieden hat, ist ein starkes Zeichen und bestätigt unseren gemeinsamen Weg.“
Trainerin Ilka Fickinger:
„Cara ist eine extrem torgefährliche Spielerin mit sehr guten Entscheidungsqualitäten. Sie bringt Dynamik, Mut und Abschlussstärke mit und passt hervorragend in unser Spielsystem. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für die Flames gewinnen konnten.“
Mit der Verpflichtung von Cara Reuthal verstärken sich die Flames auf einer Schlüsselposition mit einer der aktuell stärksten Rückraumspielerinnen der Liga und setzen ein klares sportliches Zeichen.
Bild: Cara Reuthal
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Flames empfangen den VfL Oldenburg – Duell der Vize-Weltmeisterinnen in der Weststadthölle
Am Mittwoch, den 21. Januar 2026 um 19:00 Uhr, steht für die HSG Bensheim/Auerbach das nächste Heimspiel in der Handball Bundesliga Frauen auf dem Programm. Gegner in der Weststadthölle ist der VfL Oldenburg – ein Team, das mit internationaler Erfahrung und starkem Rückhalt ins Spiel kommt. Die Partie wurde aufgrund der European-League-Teilnahme des VfL vom ursprünglich geplanten 24.01. auf den Mittwoch vorverlegt.
Während die Flames mit 20:4 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz stehen, rangiert Oldenburg mit einem ausgeglichenen Konto von 10:10 Punkten auf Rang 5 – und möchte den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren. Das Hinspiel entschieden die Flames mit einem 38:32-Auswärtssieg für sich, wissen aber um die Qualität des Gegners.
Mit Madita Kohorst verfügt Oldenburg über eine der stärksten Torhüterinnen der Liga, zudem stehen mit Jenny Behrend und Marie Steffen zwei Vize-Weltmeisterinnen im Kader des Teams von Niels Bötel. Beide kehrten nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen zurück und gehören zu den Leistungsträgerinnen beim VfL.
Bei den Flames bleibt der Kader im Vergleich zum Spiel in Göppingen unverändert. Trainerin Ilka Fickinger blickt fokussiert auf die Partie:
„Oldenburg ist eine variabel agierende Mannschaft, die mit viel Tempo spielt. Wir wollen an unsere gute Leistung aus der zweiten Halbzeit in Göppingen anknüpfen und über eine stabile Abwehr und unser Tempospiel kommen. Die Stimmung in der Halle wird uns wie immer Rückenwind geben.“
Die Partie verspricht Spannung und Handball auf hohem Niveau – zumal beide Teams mit starken Rückraumspielerinnen, hoher Spielgeschwindigkeit und physisch präsenten Abwehrreihen antreten. Wer in der Weststadthalle den Ton angibt, könnte von der Tagesform und der Durchschlagskraft im Rückraum abhängen.
Ein besonderer Dank gilt unserem Sponsor of the Day: der Firma Herbert – ein langjähriger, treuer Partner der Flames, der mit seinem Engagement seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein unserer erfolgreichen Arbeit ist.
Anwurf ist um 19:00 Uhr, Tickets gibt es wie immer im Online-Shop oder an der Abendkasse. Wer nicht live dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Partie im Livestream auf sporteurope.tv oder bei Dyn zu verfolgen.
Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)
Flames siegen in Göppingen – Starke zweite Halbzeit bringt verdiente zwei Punkte
Die HSG Bensheim/Auerbach hat den nächsten wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Beim 36:33 (16:17) gegen FRISCH AUF Göppingen zeigten die Flames am Sonntagnachmittag eine kämpferisch starke Leistung – insbesondere in der zweiten Halbzeit. Nach dem knappen Rückstand zur Pause drehte das Team von Ilka Fickinger die Partie dank eines starken Kollektivs, einer besseren Defensivarbeit und einer erneut überragenden Vorstellung von Nina Engel und Mareike Thomaier.
Der Auftakt verlief jedoch alles andere als reibungslos. In der Anfangsphase bekamen die Flames in der Abwehr keinen Zugriff. Göppingen nutzte seine Chancen konsequent und zog zwischenzeitlich auf 14:10 davon. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang es den Flames, sich wieder heranzukämpfen – auch dank eines Treffers von Torhüterin Vanessa Fehr ins leere Tor zum 17:16-Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Flames deutlich stabiler. Die Abwehr zeigte sich kompakter, und vorne übernahmen Nina Engel und Mareike Thomaier Verantwortung. Engel war kaum zu stoppen und erzielte zwölf Treffer, während Thomaier mit acht Toren – darunter drei verwandelte Siebenmeter – ebenfalls glänzte. Auch Vanessa Fehr im Tor war ein starker Rückhalt und parierte mehrere wichtige Bälle.
Nach dem 19:17-Rückstand drehte Bensheim/Auerbach mit einem Lauf zum 21:22 die Partie – eine Führung, die man nicht mehr aus der Hand gab. Über 22:25, 24:28 und 26:32 erspielten sich die Flames einen komfortablen Vorsprung. In der Schlussphase konnte Göppingen zwar nochmals auf drei Tore verkürzen, der Auswärtssieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.
Ilka Fickinger zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Entwicklung ihres Teams in der zweiten Hälfte:
„Das war ein schweres Spiel, besonders in der ersten Halbzeit haben wir uns schwergetan. Aber wir haben uns stabilisiert und eine gute zweite Hälfte gespielt. Ich bin einfach nur erleichtert, dass wir die beiden Punkte mit nach Bensheim nehmen.“
Mit dem Auswärtserfolg festigen die Flames ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga und stehen nun bei 20:4 Punkten. Weiter geht es bereits am Mittwoch, den 21.01.2026 um 19:00 Uhr, wenn der VfL Oldenburg in der Weststadthölle zu Gast ist.
Torschützinnen HSG Bensheim/Auerbach:
Nina Engel (12), Mareike Thomaier (8/3), Lucie-Marie Kretzschmar (4), Mia Ziercke (4), Amelie Berger (2), Lena Degenhardt (2), Jule Polsz (2/2), Isabell Hurst (1), Vanessa Fehr (1)
Torschützinnen FRISCH AUF Göppingen:
Haruno Sasaki (8/4), Luisa Schulze (4), Lea Neubrander (4), Lea Watzl (4), Lara Däuble (4), Luisa Scherer (4), Stephanie Elies (3), Ann Kynast (2)
Zuschauer: 1.950
Bild: Göppingen
Flames zu Gast bei Frisch Auf Göppingen
Am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026 um 14:30 Uhr, steht für die Flames das nächste Duell in der Handball Bundesliga Frauen an. Auswärts trifft das Team von Ilka Fickinger auf Frisch Auf Göppingen – eine Mannschaft, die in eigener Halle als unangenehmer Gegner gilt und zuletzt mit leidenschaftlichem Kampfgeist überzeugen konnte.
Mit 18:4 Punkten gehen die Flames als Tabellendritter in die Partie, während Göppingen derzeit mit 7:13 Zählern auf Platz 8 rangiert. Das Hinspiel entschieden die Flames in der heimischen Weststadthalle mit 37:34 für sich – es war damals ein offener Schlagabtausch mit vielen Toren und einer starken Schlussphase der Gastgeberinnen. Dass es auch in der EWS Arena ein schweres Stück Arbeit werden dürfte, ist allen bewusst.
Eine Schlüsselrolle bei Göppingen spielt die japanische Nationalspielerin Haruno Sasaki, die mit aktuell 70 Saisontoren zu den besten Werferinnen der Liga zählt. Auch deshalb wird eine stabile Defensive der Flames gefordert sein – und vorne gilt es, die zuletzt starken individuellen Leistungen wieder in eine geschlossene Mannschaftsleistung zu überführen.
Flames-Trainerin Ilka Fickinger blickt mit Respekt, aber auch Zuversicht auf das Auswärtsspiel:
„Göppingen hat eine heimstarke Mannschaft mit viel Qualität, vor allem im Rückraum. Es wird eine enge und kämpferische Partie – wir müssen über 60 Minuten hellwach sein, um dort bestehen zu können. Unser Ziel ist es, die zwei Punkte mit an die Bergstraße zu nehmen.“
Die Begegnung wird live im Free-TV bei DF1 übertragen – der Sender zeigt das Spiel ab 14:30 Uhr. Auch vor Ort in der EWS Arena wird mit zahlreichen Zuschauern gerechnet, die für eine stimmungsvolle Kulisse sorgen dürften.
Für die Flames gilt es nun, den positiven Schwung aus dem Heimsieg gegen Neckarsulm mit in diese Partie zu nehmen und die starke Ausgangsposition in der Liga weiter zu festigen.
Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)
Nina Engel verlässt die Flames zum Saisonende und wechselt zu Gloria Bistrița
Die Flames müssen sich zum Ende der laufenden Saison von Nina Engel verabschieden. Die deutsche Nationalspielerin und Vize-Weltmeisterin wird den Verein verlassen und ihre Karriere in Rumänien bei CS Gloria Bistrița fortsetzen.
Die Flames hätten die Rückraumspielerin sehr gerne weiter im eigenen Trikot gesehen. Gleichzeitig respektiert der Verein Ninas Entscheidung, den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Laufbahn zu gehen und eine neue internationale Herausforderung anzunehmen.
Nina Engel hat sich in ihrer Zeit bei den Flames sowohl sportlich als auch menschlich als wichtiger Bestandteil der Mannschaft etabliert. Mit ihrer Qualität, ihrem Ehrgeiz und ihrer Ausstrahlung auf und neben dem Feld hat sie das Team geprägt und maßgeblich zum sportlichen Erfolg beigetragen.
Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir hätten Nina sehr gerne bei den Flames gehalten. Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin mit hoher sportlicher Qualität und eine starke Persönlichkeit. Gleichzeitig verstehen und respektieren wir ihren Wunsch, sich international weiterzuentwickeln. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr von Herzen viel Erfolg und alles Gute.“
Trainerin Ilka Fickinger:
„Nina ist eine Spielerin, die mit ihrer Einstellung, ihrem Ehrgeiz und ihrer Qualität jede Mannschaft bereichert. Natürlich schmerzt ihr Abschied sehr, denn sie ist sportlich und menschlich enorm wichtig für unser Team. Ich wünsche ihr für die neue Aufgabe in Rumänien nur das Beste.“
Nina Engel:
„Ich habe mich dazu entschlossen, den Verein zum Ende der aktuellen Saison zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich dem Verein, dem Team, den Fans und allen anderen Menschen in meinem Umfeld sehr verbunden fühle. Umso dankbarer blicke ich auf die gemeinsame Zeit, die Erfahrungen und die Unterstützung zurück und wünsche dem Verein für die Zukunft von Herzen nur das Beste.“
Die Flames bedanken sich bei Nina Engel für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihr großes Engagement im Trikot der Flames und wünschen ihr für ihre sportliche und persönliche Zukunft in Rumänien viel Erfolg.
Bild: 24Passion
Sieg zum Rückrundenauftakt: Flames bezwingen Neckarsulm mit 36:32
Die Flames sind mit einem hart erkämpften Heimsieg in die Rückrunde gestartet. Gegen die Sport-Union Neckarsulm setzte sich das Team von Ilka Fickinger am Samstagabend in der Weststadthalle mit 36:32 (15:13) durch. 1.537 Zuschauer sahen ein intensives und lange Zeit offenes Duell, in dem sich die Flames erst spät absetzen konnten.
Früher Rückstand – starke Reaktion
Die Gäste aus Neckarsulm erwischten den besseren Start und führten in der Anfangsphase mehrfach, unter anderem mit 5:3 und später mit 12:10. Doch angeführt von einer erneut starken Mareike Thomaier und der treffsicheren Amelie Berger kämpften sich die Flames zurück. Mit einem energischen Zwischenspurt drehte das Team kurz vor der Pause das Spiel und ging mit einem 15:13 in die Kabine.
Tempospiel bringt Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Flames spielfreudig, legten ein hohes Tempo vor und konnten sich zeitweise mit bis zu fünf Treffern absetzen. Die Gäste aus Neckarsulm, bei denen Antje Döll und Iva van der Linden herausstachen, ließen jedoch nicht locker. Erst in der Schlussphase sorgten die Gastgeberinnen für die Entscheidung.
Vanessa Fehr als Rückhalt
Ein wichtiger Faktor war auch Torhüterin Vanessa Fehr, die in vielen Phasen des Spiels mit ihren Paraden wichtige Impulse setzte. Die Abwehr stand kompakter als zuletzt gegen den THC, und das Umschaltspiel funktionierte immer besser.
Trainerstatement Ilka Fickinger:
„Wir wussten, dass Neckarsulm nach dem Hinspiel und dem Pokalduell mit viel Motivation hier auftreten würde. Ich bin zufrieden, dass wir das Spiel mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewonnen haben. Besonders unser Tempospiel hat uns heute geholfen – auch wenn es Phasen gab, in denen wir etwas den Zugriff verloren haben. Aber: Die zwei Punkte bleiben bei uns – das zählt.“
Torschützinnen:
HSG Bensheim/Auerbach:
Mareike Thomaier (8/3), Amelie Berger (7), Lucie-Marie Kretzschmar (5), Nina Engel (4/2), Lena Degenhardt (4), Meike Schmelzer (3), Mia Ziercke (2), Jule Polsz (1/1), Matilda Ehlert (1), Isabell Hurst (1)
Sport-Union Neckarsulm:
Antje Döll (8/4), Iva van der Linden (7), Angunn Gudmestad (5), Paulina Uścinowicz (6), Alicia Soffel (2), Annefleur Bruggeman (2), Kamila Kordovská (1), Meret Ossenkopp (1)
Nächstes Spiel in Göppingen
Für die Flames geht es am Sonntag, den 18. Januar 2026 um 14:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen weiter. Für dieses Spiel wird wieder ein Fanbus organisiert – es sind noch Plätze frei!
Infos und Anmeldung: fanfahrt@flames-handball.com
Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)
Nächstes Heimspiel in der Weststadthölle: Flames empfangen Neckarsulm
Nach dem intensiven Spitzenspiel gegen den Thüringer HC wartet auf die HSG Bensheim/Auerbach am Samstag (10.01.2026, 18:00 Uhr) in der heimischen Weststadthalle bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Zu Gast ist die Sport-Union Neckarsulm, aktuell mit 10:10 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz. Die Flames stehen mit 16:4 Punkten auf Platz 3 der Handball Bundesliga Frauen und wollen mit einem Heimsieg den Kontakt zur Spitze halten.
Die Erinnerungen an die letzten Duelle mit den Gästen sind positiv: In der Hinrunde gewannen die Flames auswärts mit 33:27, im DHB-Pokal-Viertelfinale setzten sie mit einem 39:31-Heimsieg ein echtes Ausrufezeichen. Dennoch ist höchste Konzentration gefragt – die Sport-Union bringt viel Qualität und Erfahrung mit.
Besonders im Fokus steht Antje Döll, die Vize-Weltmeisterin und ehemalige Flames-Spielerin ist mit 65 Treffern erfolgreichste Torschützin der Gäste. Auch Munia Smits (48 Tore) sorgt im Rückraum regelmäßig für Gefahr. Im Tor ist Lena Ivancok ein sicherer Rückhalt – mit bislang 78 Paraden belegt sie Platz 4 in der Liga-Statistik.
Trainerin Ilka Fickinger warnt deshalb vor der Partie:
„Neckarsulm hat in den letzten Spielen gezeigt, dass sie brandgefährlich sein können. Wir müssen über 60 Minuten mit hoher Intensität agieren – vor allem in der Abwehr deutlich kompakter stehen als zuletzt. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir wieder ein starkes Spiel abliefern.“
Die Flames hoffen erneut auf eine großartige Kulisse in der Weststadthölle. Tickets sind an der Abendkasse erhältlich, das Spiel wird zudem live bei Dyn und sporteurope.tv übertragen.
Wichtiger Hinweis zur Anreise:
Aufgrund der Deutschen Meisterschaften im Cyclo-Cross ist der Berliner Ring zwischen dem Kreisel Saarstraße und dem Kreisel Europa komplett gesperrt. Bitte plant mehr Zeit für die Anfahrt ein und nutzt nach Möglichkeit alternative Routen oder öffentliche Verkehrsmittel.
Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)
Flames unterliegen dem Thüringer HC – Spannung bis in die Schlussminuten
Die HSG Bensheim/Auerbach musste sich im Topspiel der Handball Bundesliga Frauen dem Thüringer HC knapp mit 29:31 (14:12) geschlagen geben. Vor ausverkaufter Weststadthölle entwickelte sich eine intensive Partie auf Augenhöhe, in der sich der THC in der Schlussphase als das etwas abgezocktere Team erwies. Durch die Niederlage rutschen die Flames mit nun 16:4 Punkten auf Tabellenplatz 3.
Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die schnell mit 0:3 führten. Doch die Flames fanden dank der lautstarken Unterstützung von den Rängen zurück in die Partie. Mareike Thomaier spielte überragend, übernahm Verantwortung und erzielte acht Tore. Auch Vanessa Fehr im Tor zeigte besonders in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung und trug zur 14:12-Führung zur Pause bei.
Der zweite Durchgang begann jedoch denkbar ungünstig. Der THC kam mit einem 4:0-Lauf aus der Kabine und drehte die Partie auf 14:16. Zwar kämpften sich die Flames zurück, doch die Partie blieb nun dauerhaft auf Messers Schneide. Es ging über 26:26, 27:27, 28:28 und 29:29 in eine dramatische Schlussphase, in der die Gäste den kühleren Kopf bewahrten.
Trainerin Ilka Fickinger zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht:
„Wir haben das Spiel in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben. Am Ende waren es Kleinigkeiten – der THC war einfach cleverer.“
Trotz der Niederlage war die Stimmung in der Weststadthölle großartig. Zum zweiten Mal in Folge war die Halle restlos ausverkauft – eine beeindruckende Kulisse zum Jahresstart.
Nach dem Spiel wurde der Blick bereits auf die Zukunft gerichtet: Die Vertragsverlängerungen von Meike Schmelzer und Lena Degenhardt wurden bekanntgegeben. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass Mia Ziercke die Flames nach der Saison verlassen wird, um sich ihrem Medizinstudium zu widmen. Als ersten Neuzugang präsentierten die Flames zudem Chiara Rohr.
Statistik HSG Bensheim/Auerbach:
Mareike Thomaier (8/1), Nina Engel (7/3), Isabell Hurst (4), Lena Degenhardt (4), Amelie Berger (3), Jule Polsz (2), Lucie-Marie Kretzschmar (1)
Torhüterinnen: Vanessa Fehr, Helen van Beurden
Statistik Thüringer HC:
Rikke Hoffbeck Petersen (6), Natsuki Aizawa (5), Luca Farago (4), Kelly de Abreu Rosa (4), Nathalie Hendrikse (3), Lotta Heider (3), Jana Scheib (3), Csenge Kuczora (2/2), Giulia Guarieiro (1)
Torhüterin: Laura Kuske, Christina Lövgren Hallberg
Ausblick:
Weiter geht’s für die Flames bereits am Samstag, 10.01.2026 um 18:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Sport-Union Neckarsulm. Dann heißt es: Wiedergutmachen und wieder punkten – mit der hoffentlich dritten ausverkauften Weststadthölle in Serie.
Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)
Flames sichern sich Top-Talent Chiara Rohr – Mia Ziercke verlässt den Verein
Die Flames stellen sich auf der Linksaußen-Position neu auf: Während Mia Ziercke den Verein nach der laufenden Saison aus studienbedingten Gründen verlassen wird, können die Flames mit Chiara Rohr eines der größten Talente im deutschen Frauenhandball als Neuzugang präsentieren.
Chiara Rohr wechselt zu den Flames
Mit Chiara Rohr verpflichten die Flames ein absolutes Top-Talent. Die am 6. Juni 2007 geborene Linksaußen kommt vom TV Hannover-Badenstedt und bringt trotz ihres jungen Alters bereits beeindruckende sportliche Referenzen mit. Die 1,77 Meter große Außenspielerin gehört dem Elite-Kader des Deutschen Handballbundes an und war Teil des 35er-Kaders der deutschen A-Nationalmannschaft bei der Heim-Weltmeisterschaft. Auf internationaler Nachwuchsebene sorgte Rohr zuletzt für großes Aufsehen: Bei der U19-Europameisterschaft 2025 in Montenegro feierte sie mit der deutschen Auswahl den Europameistertitel, wurde als beste Linksaußen ins All-Star-Team gewählt und war mit 49 Treffern erfolgreichste Torschützin der deutschen Mannschaft. Die Flames sind sehr stolz darauf, dass sich Chiara Rohr trotz mehrerer Angebote anderer Vereine bewusst für den Weg mit den Flames entschieden hat und ihre sportliche Zukunft in Bensheim sieht.
Chiara Rohr zu ihrem Wechsel
„Bensheim ist für mich eine bewusste Entscheidung für den nächsten Schritt in meiner sportlichen und persönlichen Entwicklung. Ich gehe diesen Weg mit großer Vorfreude und freue mich auf neue Herausforderungen sowie gemeinsame Erfolge mit den Flames.
In den Gesprächen mit dem Verein und bei meinem Besuch habe ich schnell gespürt, dass mir hier als junge Spielerin viel Vertrauen geschenkt wird. Besonders überzeugt hat mich die wertschätzende Art im Umgang miteinander – und auch von der Mannschaft wurde ich von Beginn an sehr offen und herzlich aufgenommen.
Die Stimmung in der Halle wird bestimmt genial, darauf bin ich sehr gespannt und freue mich darauf, in der kommenden Saison im Trikot der Flames aufzulaufen.“
Die Flames bedanken sich ausdrücklich bei Spielerberater Fabian van Olphen für die sehr gute, vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit im Rahmen des Transfers.
Stimmen zum Neuzugang
Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir beobachten Chiara schon seit längerer Zeit und freuen uns sehr, dass wir sie nun für die Flames gewinnen konnten. Sie war unsere absolute Wunschspielerin als Nachfolgerin von Mia. Chiara ist ein herausragendes Talent mit außergewöhnlichen Qualitäten und großem Entwicklungspotenzial. Dass sie sich trotz weiterer Angebote für die Flames entschieden hat, macht uns sehr stolz.“
Trainerin Ilka Fickinger:
„Chiara bringt für ihr junges Alter bereits ein beeindruckendes Paket mit. Sie ist sehr dynamisch, extrem torgefährlich und hat auf internationaler Bühne gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Wir wollen ihr bei uns die Zeit und den Rahmen geben, sich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt im Frauenhandball zu gehen.“
Mia Ziercke verlässt die Flames studienbedingt
Parallel zum Neuzugang steht fest, dass Mia Ziercke die Flames nach der laufenden Saison verlassen wird. Die 22-Jährige war 2023 von der HSG Blomberg/Lippe zu den Flames gewechselt und hat sich seither sportlich wie persönlich sehr positiv entwickelt.
Ziercke wird den Verein aus studienbedingten Gründen verlassen. Der zeitliche und inhaltliche Aufwand im Hinblick auf das anstehende medizinische Staatsexamen lässt sich mit dem Leistungshandball auf diesem Niveau nicht dauerhaft vereinbaren. Die Flames hätten den Vertrag mit der talentierten Linksaußen sehr gerne verlängert und bedauern ihren Abgang.
Auch Mia stand während ihrer Zeit bei den Flames im 35er-Kader der deutschen A-Nationalmannschaft und unterstreicht damit ihre sportliche Qualität.
Stimmen zum Abschied
Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir hätten sehr gerne mit Mia weitergearbeitet und ihren Weg bei den Flames fortgesetzt. Sie hat sich bei uns toll entwickelt und war sowohl sportlich als auch menschlich eine große Bereicherung für den Verein. Wir respektieren ihre Entscheidung voll und wünschen ihr für ihr Medizinstudium und ihren weiteren Lebensweg nur das Beste.“
Trainerin Ilka Fickinger:
„Mia ist ein toller Mensch und eine sehr angenehme Spielerin, mit der die Zusammenarbeit immer viel Freude gemacht hat. Sie hat sich bei uns kontinuierlich weiterentwickelt und war ein wichtiger Teil des Teams. Natürlich bedauern wir ihren Abschied sehr, wünschen ihr aber von Herzen alles Gute für ihre Zukunft.“
Mia Ziercke zu ihrem Abschied:
„Die Entscheidung ist mir überhaupt nicht leicht gefallen. Mit dem Staatsexamen kommt auf mich in diesem Jahr allerdings die bisher größte Herausforderung meines Studiums auf mich zu, weshalb ich mich dann zu 100% auf diese fokussieren möchte. Ich bin dem Verein und vor allem Heike und Ilka sehr dankbar, dass ich die letzten zweieinhalb Jahre mein Studium und den Handball so gut verbinden konnte. Ich freue mich jetzt aber erstmal auf den Rest der Saison, die wir hoffentlich erfolgreich abschließen können.“
Die Flames bedanken sich herzlich bei Mia Ziercke für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihren großen Beitrag für den Verein und wünschen ihr sowohl sportlich als auch privat viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.
Bild: Chiara Rohr










