Flames vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Zwickau

Für die HSG Bensheim/Auerbach steht am morgigen Samstag, den 14.02., das nächste Auswärtsspiel in der Handball Bundesliga Frauen an. Um 18:00 Uhr gastieren die Flames in der Sparkassen Arena Zwickau beim BSV Sachsen Zwickau.

Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell: Die Flames rangieren aktuell mit 22:8 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und befinden sich mitten im Rennen um die Play-off-Plätze. Zwickau steht mit 7:19 Punkten auf Rang neun, hat sich in den vergangenen Wochen jedoch stabilisiert und besonders in eigener Halle immer wieder starke Leistungen gezeigt.

Das Hinspiel in Bensheim war ein echtes Torfestival und endete mit einem 43:38-Erfolg für die Flames. Doch auf dieses Ergebnis kann sich das Team von Ilka Fickinger keinesfalls verlassen. „Zwickau ist heimstark und nicht zu unterschätzen. Sie haben sich in den letzten Wochen stabilisiert und treten deutlich gefestigter auf. Wir müssen von Beginn an präsent sein und dürfen uns keine Schwächephase erlauben“, betont Fickinger im Vorfeld der Partie.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Zwickaus Torhüterin Barbara Györi, die immer wieder mit starken Paraden Spiele entscheiden kann. Am Kreis sorgt Laura Szabo für körperliche Präsenz, während Spielmacherin Silje Brons Petersen das Angriffsspiel strukturiert und Akzente setzt.

Für die Flames wird es entscheidend sein, aus einer stabilen Abwehr heraus ins Tempospiel zu kommen und über 60 Minuten konsequent zu agieren.

Anwurf ist um 18:00 Uhr in der Sparkassen Arena Zwickau. Die Flames wollen die nächsten wichtigen Punkte einfahren und ihre Position im oberen Tabellendrittel festigen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Flames feiern überzeugenden Heimsieg gegen Metzingen

Die HSG Bensheim/Auerbach hat am Samstagabend in der ausverkauften Weststadthölle ein deutliches Zeichen gesetzt. Mit einem souveränen 32:22-Erfolg (16:11) gegen die TuS Metzingen feierten die Flames nicht nur einen wichtigen Heimsieg, sondern auch einen rundum gelungenen Nachhaltigkeitsspieltag, präsentiert von der Firma DEIF.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach einem offenen Schlagabtausch bis zum 5:5 fanden die Flames zunehmend besser ins Spiel. Aus einer stabileren Abwehr heraus erhöhte das Team von Ilka Fickinger das Tempo, setzte Metzingen früh unter Druck und erspielte sich klare Vorteile. Ein Zwischenspurt brachte die Gastgeberinnen auf 9:5, ehe Jule Polsz und Matilda Ehlert den Vorsprung weiter ausbauten. Beim 12:8 durch Polsz und dem 16:11-Pausenstand durch Lena Degenhardt war die Richtung klar vorgegeben.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Flames keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Lucie-Marie Kretzschmar übernahm Verantwortung, traf zum 22:15 und kurz darauf zum 23:16. Spätestens mit dem Treffer von Isabell Hurst zum 27:17 – der ersten Zehn-Tore-Führung des Abends – war das Spiel entschieden. Die Flames spielten konzentriert weiter, rotierten clever und hielten den Druck bis zum Schluss hoch. Den Schlusspunkt setzte Neele Orth mit dem Treffer zum 32:22, die insgesamt eine starke Leistung zeigte.

Trainerin Ilka Fickinger zeigte sich nach der Partie sichtlich erleichtert:
„Ich bin sehr erleichtert. Die Mannschaft hat heute gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Das war wichtig für uns.“

Für zusätzliche emotionale Momente sorgte die Verkündung mehrerer Vertragsverlängerungen nach der Partie: Jule Polsz, Ndidi-Silvia Agwunedu, Lucie-Marie Kretzschmar und Isabell Hurst bleiben den Flames über die Saison hinaus erhalten – ein starkes Signal an Fans und Umfeld.

Statistik:
HSG Bensheim/Auerbach:
Fehr, van Beurden – Berger (1), Hurst (3), Engel (6), Degenhardt (3), Ehlert (4), Orth (3), Kretzschmar (4), Ziercke (1), Polsz (7/5).

TuS Metzingen:
Weiss, Suba – Lindemann (7), Bitolo (5), Cholevová (4), Hübner (2), Schlegel (2), Tröster (1), Goldammer (1).

Zuschauer: 2.000.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Flames verlängern mit Jule Polsz – Rechtsaußen bleibt bis 2027

Die HSG Bensheim/Auerbach hat eine weitere wichtige Personalentscheidung für die kommende Spielzeit getroffen: Jule Polsz hat ihren Vertrag bei den Flames verlängert und wird auch in der Saison 2026/27 das Trikot der Südhessinnen tragen. Für die Rechtsaußen ist es damit die dritte Spielzeit bei den Flames.

Die 2001 geborene Linkshänderin war im Sommer 2024 vom HSV Solingen-Gräfrath 76 an die Bergstraße gewechselt und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt.
Welches Potenzial in ihr steckt, bewies Jule Polsz eindrucksvoll unter anderem beim Auswärtsspiel bei der HSG Blomberg-Lippe, als sie mit 13 Treffern aus 15 Versuchen eine überragende Leistung zeigte und maßgeblich zum starken Auftritt der Flames beitrug.

Trainerin Ilka Fickinger freut sich über die Verlängerung:
„Jule hat sich bei uns sehr gut eingefunden und sich sportlich deutlich weiterentwickelt. Sie bringt Tempo, Abschlussstärke und eine hohe Einsatzbereitschaft mit. Wir trauen ihr zu, in der kommenden Saison eine noch größere Rolle zu übernehmen.“

Auch Jule Polsz selbst blickt voller Motivation auf die kommenden Jahre:
„Ich fühle mich bei den Flames wohl und habe hier ein Umfeld gefunden, in dem ich mich sportlich und persönlich weiterentwickeln kann. Das Vertrauen des Vereins bedeutet mir viel. Ich freue mich darauf, meinen Weg hier fortzusetzen und gemeinsam mit dem Team weiter an unseren Zielen zu arbeiten.“

Das Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler sieht die Vertragsverlängerung als wichtigen Baustein der Kaderplanung:
„Mit Jule verlängern wir mit einer jungen deutschen Spielerin, die bereits gezeigt hat, welches Leistungsniveau sie erreichen kann. Sie passt sportlich wie menschlich sehr gut zu den Flames. Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen und Jules Entwicklung auch in der kommenden Saison begleiten zu dürfen.“

Mit der Vertragsverlängerung von Jule Polsz setzen die Flames einen weiteren Baustein in ihrer sportlichen Planung und blicken mit Zuversicht auf die kommenden Spielzeiten.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Lucie Marie Kretzschmar verlängert bei den Flames – wichtige Säule bleibt an Bord

Die HSG Bensheim/Auerbach kann eine weitere zentrale Personalentscheidung vermelden: Lucie Marie Kretzschmar hat ihren Vertrag bei den Flames verlängert und wird auch in der kommenden Spielzeit weiterhin das Trikot der Bensheimerinnen tragen. Die Rückraumspielerin geht damit in ihre fünfte Saison bei den Flames.

Seit ihrem Wechsel an die Bergstraße im Jahr 2022 hat sich Lucie Marie Kretzschmar zu einer festen Größe im Team entwickelt. Mit ihrer Spielintelligenz, ihrer Präsenz in der Abwehr und ihrer stetig gewachsenen Durchschlagskraft im Angriff ist sie aus dem Kader der Flames nicht mehr wegzudenken. In der laufenden Saison unterstreicht sie ihre Entwicklung auch statistisch: Mit 69 Treffern belegt sie aktuell Platz 13 der Bundesliga-Torschützenliste.

Trainerin Ilka Fickinger hebt besonders die Vielseitigkeit der Rückraumspielerin hervor:
„Lucie ist für uns extrem wertvoll – nicht nur wegen ihrer Tore. Sie gibt unserer Abwehr Stabilität, bringt Übersicht ins Spiel und hat im Angriff noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Ihre Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.“

Auch Lucie Marie Kretzschmar selbst freut sich über die Verlängerung:
„Ich fühle mich bei den Flames sehr wohl und spüre das Vertrauen von Ilka. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Team steckt. Ich freue mich darauf, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit der Mannschaft unsere Ziele zu verfolgen.“

Das Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler betont zudem ihre Bedeutung über das Spielfeld hinaus:
„Lucie ist nicht nur sportlich eine wichtige Spielerin für uns, sondern auch ein echtes Vorbild. Sie ist ein absoluter Publikumsliebling und besonders für viele Kinder ein Identifikationspunkt. Solche Spielerinnen prägen einen Verein.“

Sportlich ist die Verlängerung auch mit Blick auf die kommende Saison von Bedeutung:
Gemeinsam mit Lena Degenhardt wird Lucie Marie Kretzschmar das Duo auf Rückraum links bilden und dort eine tragende Rolle übernehmen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Isabell Hurst verlängert bis 2028 – wichtige Säule am Kreis bleibt bei den Flames

Die HSG Bensheim/Auerbach setzt ein weiteres starkes Zeichen in der Kaderplanung für die kommenden Spielzeiten: Isabell Hurst hat ihren Vertrag bei den Flames bis 2028 verlängert. Die Kreisläuferin geht damit in ihr achtes Vertragsjahr an der Bergstraße.

Isabell Hurst trägt bereits seit 2019 das Trikot der Flames und ist seitdem aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit Meike Schmelzer bildet sie ein eingespieltes und körperlich starkes Duo am Kreis. Besonders in der Defensive ist Hurst ein enorm wichtiger Faktor – mit viel Einsatz, Präsenz und kompromisslosem Zweikampfverhalten. Ihre Mentalität, immer voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen, macht sie zu einer echten Führungsspielerin auf dem Feld.

Trainerin Ilka Fickinger freut sich über den Verbleib der Kreisläuferin:
„Isabell ist eine Spielerin, die man in jeder Mannschaft braucht. Sie bringt enorme körperliche Präsenz in die Abwehr, arbeitet extrem mannschaftsdienlich und geht immer voran – unabhängig von der Spielsituation. Für unser Spiel ist sie am Kreis wie in der Defensive ein ganz wichtiger Baustein.“

Auch Isabell Hurst selbst blickt mit großer Motivation auf die kommenden zwei Jahre bei den Flames:
„Die Flames sind für mich längst mehr als nur ein Verein. Ich habe hier über viele Jahre Vertrauen gespürt und mich sportlich wie persönlich weiterentwickeln können. Ich freue mich sehr, weiterhin Teil dieses Teams zu sein und gemeinsam noch viel zu erreichen.“

Das Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler unterstreicht die Bedeutung der Verlängerung:
„Isabell steht sinnbildlich für Einsatz, Identifikation und Kampfgeist. Sie ist eine Spielerin, die auf und neben dem Feld Verantwortung übernimmt und die DNA der Flames lebt. Wir freuen uns sehr, dass sie diesen Weg weiterhin mit uns geht.“

Mit der Vertragsverlängerung von Isabell Hurst sichern sich die Flames nicht nur sportliche Qualität am Kreis, sondern auch Erfahrung, Mentalität und Stabilität für die kommenden Spielzeiten.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Ndidi-Silvia Agwunedu verlängert bei den Flames

Ndidi-Silvia Agwunedu hat ihren Vertrag bei den Flames bis 2027 verlängert, zudem wurde eine Option für eine weitere Saison vereinbart. Die Linksaußen kam 2022 von der HSG Blomberg-Lippe an die Bergstraße und geht damit in ihre fünfte Saison im Trikot der Flames.

Ndidi hat sich seit ihrem Wechsel kontinuierlich zur festen Größe auf der Linksaußenposition entwickelt. Mit ihrer hohen Abschlussqualität, ihrem Tempo und ihrer Verlässlichkeit im Spiel nach vorne ist sie ein wichtiger Bestandteil des Angriffsspiels der Bensheimerinnen. Darüber hinaus überzeugt sie auch in der Defensive und bringt dort wichtige Stabilität ein.

Trainerin Ilka Fickinger zeigt sich sehr zufrieden mit der Verlängerung:
„Ndidi ist für uns auf Linksaußen extrem wertvoll. Sie ist konstant, stark im Abschluss und bringt uns auch in der Abwehr wichtige Qualitäten. Besonders freut mich, wie hart sie nach ihrer schweren Verletzung gearbeitet hat, um wieder zurückzukommen.“

Auch Ndidi-Silvia Agwunedu blickt positiv nach vorne:
„Die Zeit nach dem Kreuzbandriss war herausfordernd. In dem Jahr konnte ich aber viel dazulernen. Ich bin dankbar für die Geduld und den Support aller Beteiligten und freue mich darauf, bald wieder mit den Mädels auf dem Feld zu stehen und endlich wieder das zu machen, wofür ich die ganzen Monate so hart gearbeitet habe."

Geschäftsführer Michael Geil und Romina Heßler betonen die Bedeutung der Verlängerung auch im Kontext der aktuellen Situation:
„Ndidi hat sich über die Jahre bei uns sehr gut entwickelt und ist sportlich wie menschlich ein wichtiger Teil der Mannschaft. Gerade nach ihrer Verletzung war es uns wichtig, ihr Vertrauen zu schenken und gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.“

Nach ihrem Kreuzbandriss arbeitet Ndidi aktuell intensiv an ihrem Comeback. Eine kurzfristige Rückkehr im Laufe der laufenden Saison ist geplant – ein weiterer Faktor, der die Verlängerung für die Flames besonders wertvoll macht.

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Nachhaltigkeitsspieltag in der Weststadthalle: Flames empfangen die TUSSIES

Am Samstag, den 07.02.2026 um 18:00 Uhr, steht für die HSG Bensheim/Auerbach das nächste Heimspiel in der Handball Bundesliga Frauen an. In der Weststadthalle empfangen die Flames die TUSSIES Metzingen – ein Duell, das sportlich von großer Bedeutung ist.
Die Flames gehen mit 20:8 Punkten vom vierten Tabellenplatz in die Partie, haben zuletzt jedoch zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Um im engen Rennen um die Play-off-Plätze nicht an Boden zu verlieren, ist ein Heimsieg von großer Wichtigkeit. Metzingen reist als Tabellensiebter mit 11:15 Punkten an und konnte in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis stellen, dass sie gerade gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gefährlich sind. Das Hinspiel entschieden die Flames zwar mit 37:30 für sich, doch die Voraussetzungen für das Rückspiel sind andere – volle Halle, hoher Druck und ein Gegner, der nichts zu verlieren hat.

Der Spieltag steht ganz im Zeichen des Nachhaltigkeitsspieltags, präsentiert von der Firma DEIF, die diesen besonderen Abend als Partner begleitet. Neben dem sportlichen Wettbewerb rücken damit auch Themen rund um Verantwortung und Nachhaltigkeit in den Fokus – Werte, die den Flames wichtig sind.

Die Vorfreude in Bensheim ist groß: An der Abendkasse wird es nur noch wenige Restkarten geben, die Zeichen stehen auf eine erneut sehr gut gefüllte Weststadthalle. Die Unterstützung von den Rängen wird ein entscheidender Faktor sein, wenn es darum geht, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Nach dem Spiel dürfen sich die Fans zudem auf weitere Neuigkeiten freuen: Im Anschluss an die Partie werden die Flames weitere Vertragsverlängerungen bekannt geben.

Die Flames wissen um die Bedeutung dieses Spiels – und setzen auf eine geschlossene Teamleistung sowie die Unterstützung ihrer Fans, um gemeinsam den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Play-offs zu gehen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Flames unterliegen in Dortmund – deutliche Niederlage beim Tabellenführer

Die HSG Bensheim/Auerbach mussten sich am Samstagabend beim Spitzenreiter Borussia Dortmund mit 23:31 (11:16) geschlagen geben. Vor 1.520 Zuschauern in der Sporthalle Wellinghofen erwischten die Flames ohne die verletzungsbedingt fehlende Mareike Thomaier einen schweren Start und liefen früh einem Rückstand hinterher.

Dortmund begann hochkonzentriert und setzte die Gäste mit Tempo und Körperlichkeit sofort unter Druck. Nach dem 0:1 für die Flames zog der BVB schnell davon und stellte innerhalb weniger Minuten auf 6:1. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Flames nur schwer Zugriff – Dortmund erhöhte zwischenzeitlich auf 12:4 und kontrollierte das Geschehen. Zur Pause lag Bensheim/Auerbach mit 11:16 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Ilka Fickinger Moral und kam noch einmal heran. Vor allem Lucie-Marie Kretzschmar sorgte mit ihren Treffern dafür, dass die Flames beim 20:16 (37.) wieder Hoffnung schöpften. Doch genau in dieser Phase zog Dortmund die Zügel an: Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen auf 26:16 entschied die Partie frühzeitig. In der Schlussphase verwaltete der Tabellenführer den Vorsprung souverän und ließ keinen weiteren Umschwung mehr zu.

Ilka Fickinger ordnete die Niederlage sachlich ein: „Uns hat heute vor allem in der Anfangsphase die Stabilität gefehlt, und ohne Mareike Thomaier haben wir ihre Präsenz und Spielsteuerung sehr vermisst. Wir kommen noch einmal heran, kassieren dann aber einen Lauf, der uns den Stecker zieht.“

Statistisch zeigte sich die Dortmunder Überlegenheit deutlich: Die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen konsequent, während die Flames insgesamt zu viele Fehler produzierten. Zur Halbzeit stand es 16:11, am Ende 31:23.

Viel Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht. Bereits am Samstag, den 07.02., um 18:00 Uhr steht für die Flames das nächste Heimspiel in der Weststadthalle an. Gegner ist die TuS Metzingen. Der Vorverkauf läuft sehr gut, aktuell sind noch rund 250 Tickets verfügbar. Der Spieltag wird als Nachhaltigkeitsspieltag gemeinsam mit der Firma DEIF durchgeführt – ein besonderer Rahmen für ein wichtiges Bundesliga-Duell.

Borussia Dortmund:
Szikora, Wachter - Grijseels 9/4, Vollebregt 4, Nestaker 4, Antl 3, van Maurik 3, Bleckmann 2, Egeling 2, Kusian 1, Kamp Nielsen 1, Olsson 1, Husebø 1, Menne.

HSG Bensheim/Auerbach:
Fehr, van Beurden - Kretzschmar 6, Engel 5/2, Polsz 5/4, Berger 3, Orth 2, Hurst 1, Ehlert 1, Degenhardt, Wenzel, Schmelzer, Ziercke

Bild: Dortmund


Schwere Aufgabe in Dortmund: Flames wollen Wiedergutmachung beim Spitzenreiter

Am Samstag, den 31. Januar, steht für die HSG Bensheim/Auerbach eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe in der Handball Bundesliga Frauen an: Um 19:00 Uhr gastieren die Flames beim aktuellen Tabellenführer Borussia Dortmund – zugleich die Chance zur Wiedergutmachung nach der deutlichen Heimniederlage gegen Oldenburg.

Dortmund geht mit 22:2 Punkten als Spitzenreiter in die Partie und zählt auch in dieser Saison zu den Titelanwärtern. Der BVB überzeugt mit einer enorm ausgeglichenen und tief besetzten Mannschaft, starken Torhüterinnen, einem variabel besetzten Rückraum und der Erfahrung aus der Champions League. Das Team von Trainer Henk Groener agiert mit hohem Tempo, körperlicher Präsenz und großer Effizienz im Abschluss – eine Herausforderung auf höchstem Niveau.

Die Flames stehen aktuell mit 20:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel Anfang Oktober entschieden sie in der heimischen Weststadthölle mit 38:32 für sich – ein Ausrufezeichen und einer der starken Auftritte der bisherigen Saison. Nach der jüngsten Heimniederlage gegen Oldenburg will das Team nun eine klare Reaktion zeigen.

„Wir wollen und müssen uns in Dortmund anders präsentieren. Klar ist: Wenn wir dort etwas mitnehmen wollen, müssen wir in allen Bereichen an unser Leistungsmaximum gehen“, erklärt Trainerin Ilka Fickinger. „Dortmund spielt aktuell sehr konstant, ist körperlich präsent und hat enorme Qualität. Wir freuen uns auf diese Aufgabe.“

Die Flames reisen mit großem Respekt, aber auch mit klarer Zielsetzung nach Westfalen: eine kämpferische Antwort zeigen, den Favoriten fordern und die eigene Position in der Spitzengruppe der Liga festigen.

Anwurf in der Sporthalle Wellinghofen ist um 19:00 Uhr. Das Spiel wird live auf Dyn und sporteurope.tv übertragen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Desaströser Heimauftritt: Flames verlieren deutlich gegen Oldenburg

Mit großen Hoffnungen startete die HSG Bensheim/Auerbach am Mittwochabend in das vorgezogene Heimspiel gegen den VfL Oldenburg – doch am Ende stand eine bittere 29:41 (13:24)-Niederlage auf der Anzeigetafel der Weststadthalle. 785 Zuschauer*innen mussten mit ansehen, wie die Flames nach einem ordentlichen Start komplett den Faden verloren und von einem stark aufspielenden Oldenburger Team regelrecht überrannt wurden.

Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach sechs Minuten führten die Flames mit 4:3 und zeigten viel Tempo im Angriffsspiel. Doch was dann folgte, war aus Sicht von Trainerin Ilka Fickinger ein „desaströser Auftritt“. Technische Fehler, fehlende Körpersprache, eine fehleranfällige Abwehr und eine erschreckend niedrige Wurfquote (36 % zur Pause) führten dazu, dass Oldenburg mit zwei 4:0-Läufen erst auf 4:8 (11. Minute) und später auf 5:12 (16.) davonzog. Auch zwei frühe Auszeiten (9. und 24. Minute) sowie viele personelle Wechsel auf Seiten der Flames brachten keine Besserung. Zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 13:24 deutlich zurück.

Zwar kamen die Flames nach der Pause etwas besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich auf 20:28, doch auch in einer doppelten Überzahlphase blieben entscheidende Chancen ungenutzt – stattdessen kassierte man zwei weitere Gegentreffer zum 23:33. Oldenburg blieb konzentriert, bestrafte jeden Fehler und zog auf 24:36 (52.) davon – die Partie war endgültig entschieden.

Ilka Fickinger fand nach dem Spiel deutliche Worte:
„Wir haben heute alles vermissen lassen, was unser Spiel normalerweise ausmacht – Kampf, Einsatz, Wille. Die Körpersprache hat überhaupt nicht gestimmt. Mit so vielen technischen Fehlern und einer löchrigen Abwehr ist es gegen ein starkes Team wie Oldenburg unmöglich, mitzuhalten. Das war enttäuschend – so dürfen wir uns unserem Publikum nicht präsentieren.“

Torschützinnen HSG Bensheim/Auerbach:
Nina Engel (7), Mareike Thomaier (5/4), Matilda Ehlert (4), Jule Polsz (4/1), Lucie-Marie Kretzschmar (3), Isabell Hurst (3), Meike Schmelzer (1), Mia Ziercke (1) und Amelie Berger (1).

Torschützinnen VFL Oldenburg:
Joanna Granicka (8/2), Pam Korsten (7), Toni-Luisa Reinemann (5), Ariane Pfundstein, Marie Steffen, Lana Teiken (je 4), Jane Martens, Lotta Röpcke (je 3), Laurentia Wolff (2) und Lisa-Marie Fragge (1).

Nach der bisher höchsten Saisonniederlage heißt es nun: schnell den Schalter umlegen. Am Samstag, den 31. Januar, wartet auswärts bei Borussia Dortmund der aktuelle Tabellenführer – und die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

Bild: ©️Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)