Jugendhandball: Berichte vom letzten Wochenende

Flames weibliche B- Jugend

Weibliche B1-Jugend – Oberliga

Eigener Bericht B1

HSG Bensheim/Auerbach – TuSpo Obernburg 54:17

Zum Abschluss der Vorrunde souveräner Sieg der weiblichen B1

Am letzten Spieltag der Vorrunde in der Oberliga erzielte die weibliche B1 der HSG-Bensheim/Auerbach einen souveränen 54:17 Heimsieg gegen die TuSpo Obernburg.

Die Mannschaft um Trainer Leon Brüning steht derzeit mit 12:2 Punkten auf dem 2.Tabellenplatz und musste sich nur der TSG Oberursel mit einer knappen Niederlage von 19:20 geschlagen geben.

Für das Rückspiel hat sich die Mannschaft einiges vorgenommen, um die knappe Niederlage wieder auszugleichen.

Am nächsten Spieltag am 18.12. wird sich die weibliche B1 in einem wieder sicherlich spannenden Spiel dem TUS Kriftel stellen.

Mit Unterstützung von drei Spielerinnen aus der C1 spielten für die HSG:

Tor: Joy Siakam, Marlene Wagner
Luana Kappel (15), Lea Meier (10), Chiara Schmitz (6), Milena Podgorac, Franziska Schuster, Leni Lipusch (alle 4), Ille Katharina, Aine Hohmann, Mariella Schütz (alle 3), Jule Schulz sowie Emma Sophie Schäfer (je 1).

 

Flames weibliche C- Jugend

Weibliche C1-Jugend – Oberliga

Eigener Bericht C1

HSG Bensheim/Auerbach – TV Büttelborn   35:19          

Am 04.12.2022 steht für die C1-Flames ein weiteres Heimspiel an, heute gegen TV Büttelborn. Die Gegnerinnen gehen mit 0:1 in Führung, welches die einzige dieses Spiels bleibt. Die Flames antworten prompt, es steht 1:1 und durch Konzentration, Geduld und die bekannte stabile Abwehr belohnen sich die Mädels und führen 3:1. Marlene zeigt im Tor tolle Paraden und es gehen wenige Bälle verloren. Dann folgt eine Phase, in der die Chancen nicht konsequent genutzt werden, die Gegner hingegen sind konzentriert und kommen auf 6:4 ran. Die Flames schaffen es, wieder mehr Ruhe ins Spiel zu bringen, werden sicherer und bauen die Führung auf 10:5 aus. Nach der gegnerischen Auszeit folgt gleich ein Ballgewinn mit erfolgreichem Torabschluss. Unsere Mädels beweisen eine gute Spielübersicht, ein gutes Auge für die Mitspielerinnen und können durch Tempogegenstöße und Balleroberungen einige schöne Tore erzielen. So führen die C1 Flames zur Pause verdient mit 18:10.

Die Mannschaft kommt motiviert aus der Kabine. Eine frühe rote Karte in der zweiten Halbzeit hat die Mädels ihre Linie nicht verlieren lassen. Merle ist in dieser Phase ein sicherer Rückhalt im Tor. Die Flames spielen variabel, alle Spielerinnen kommen zum Einsatz, fast alle können Tore erzielen. Das 30. Tor ist umkämpft. Schließlich kann Jule es verwandeln, die Mannschaft freut sich mal wieder über einen Kuchen. Insgesamt sieht man auch heute ein tolles Zusammenspiel in der Mannschaft, in der jede für jede kämpft. Endstand 35:19. Weiter so Mädels!!

Es spielten: Emma Sophie Schäfer (4), Jule Schulz (3), Jule Knobloch, Lilli Jäger (1), Martha Müller (1), Nele Kindinger (6), Marie Talita Bradasch (4), Sophia Hofmann (3), Marlene Wagner, Magdalena Bähr (4), Mariella Koumtoudij Tchatat, Chiara Freudenberger (4), Mathilda Mehner (5), Merle Hechler

Flames weibliche D- Jugend

Weibliche D1-Jugend – Bezirksoberliga

Eigener Bericht D1

TV Büttelborn - HSG Bensheim/Auerbach  14:41

Auswärtssieg der weiblichen D1 Jugendmannschaft gegen den TV Büttelborn

Am vergangenen Wochenende traf die weibliche D1 Jugend bei ihrem letzten Spiel in diesem Jahr auf ihre Gastgeberinnen vom TV Büttelborn.

Die Mädels reisten ohne ihre Trainerin an, die krankheitsbedingt leider ausfiel. Dies hatte glücklicherweise keinerlei Auswirkung auf ihre spielerischen Leistungen. Die Mannschaft von Claudia Richter zeigte sich wie immer konzentriert und mit einem sehr guten Angriffsspiel. Sie ließen kaum eine Gelegenheit aus, um Tore zu werfen. Die Gastgeberinnen waren ihnen deutlich unterlegen, aber gaben nicht kampflos auf und erzielten auch einige Gegentreffer was zu einem Endstand von 41:14 führte.

Die Spielerinnen der Mannschaft wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!!

Es spielten: Matilda Mehner (5), Mariella Koumtoudji (12), Sarah Hofmann (1), Eva Achtmann (3), Marie Krauß (5), Mara Dirion (10), Carla Wehner, Annika Will (3), Carolin Streng, Darija Ramonaite (2)

 

 


A-JBLH: Spiele der Meisterrunde terminiert

Beim letzten Spieltag der am 20./21.11.2022 erzielte die Weibliche A-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach in der Jugendbundesliga (JBLH) einen souveränen 38:23 (20:11) Heimsieg gegen die TSG Ketsch. Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm qualifizierte sich damit als Tabellenzweiter für die Meisterrunde. 

Neben dem Einzug in die Meisterrunde haben die A-Flames, wie alle 16 Meisterrunden-Teilnehmer, das Ticket für die A-Jugend-Bundesliga-Saison weiblich 2022/23 sicher.

Noch vor Weihnachten geht es mit der Meisterrunde weiter.

Auf die Entscheidung, wer der Dritte Gegner neben der HSG Blomberg-Lippe und dem HC Leipzig sein wird, mussten die A-Flames eine Woche länger warten, denn am letzten Spieltag ging es in der Gruppe 6 durchaus dramatisch zu. Das Lokal-Derby zwischen St. Tönis und dem TV Aldekerk, in dem die Heimmannschaft in Führung lag, musste aufgrund eines medizinischen Zwischenfalls abgebrochen werden. Im Wiederholungsspiel unterlag letzte Woche dann Tönis und verpasste so noch den Einzug in die Meisterrunde. Gruppenzweiter und damit Gegner der A-Flames ist somit die JSG Mundenheim/Rheingönheim.

Meisterrunde

Gruppe A: TSV Bayer Leverkusen, Thüringer HC, TV Aldekerk 07, Frankfurter HC

Gruppe B:  HC Leipzig, HSG Blomberg-Lippe, JSG Mundenheim/Rheingönheim, HSG Bensheim/Auerbach

Gruppe C: HC Erlangen, Berliner TSC, Handewitter SV, Borussia Dortmund

Gruppe D: TV Hannover-Badenstedt, SV Salamander Kornwestheim, VFK Bad Schwartau, Buxtehuder SV

Spieltermine der A-Flames:

So. 18.12.22 15:00 Uhr in Blomberg
Sa. 21.01.23 19:30 Uhr in Leipzig
So. 19.02.23 14:00 Uhr Mundenheim (H) Weststadthalle

Wer die Meisterrunde auf Platz eins oder zwei abschließt, zieht ins Viertelfinale ein - und ist somit nur noch ein Schritt vom Final-Four um die Deutsche Meisterschaft entfernt.


Flames stehen im Viertelfinale des DHB-Pokal

Der Traum lebt weiter. Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach feierten am Freitagabend im Achtelfinale des DHB-Pokal einen souveränen 34:18 (15:11)-Sieg beim starken Zweitligisten ESV 1927 Regensburg und stehen im Vierteilfinale. Damit sind die Flames nur noch einen Sieg vom begehrten Einzug ins Final 4 entfernt. Beste Werferinnen bei den Flames waren Lotta Heider mit sieben Toren und Ndidi-Silvia Agwunedu mit fünf Treffern.

„Es war ein sehr souveräner Sieg. Man hat heute den Unterschied zwischen erster und zweiter Liga gesehen“, freute sich eine glückliche Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.

Nachdem es bei den ersten Pokalspielen am Mittwoch bereits einige Überraschungen gab, waren die Flames, die kurzfristig auf Lisa Friedberger (saß aber für den Notfall mit auf der Bank) und Elisa Stuttfeld verzichten mussten, gewarnt.

Vor 455 Zuschauern in der ausverkauften ESV-Sporthalle ging das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm durch Lucie-Marie Kretzschmar (2. Minute) in Führung. Die ehemalige Erstliga-Spielerin Marleen Kadenbach konnte nach vier Minuten zum 1:1 ausgleichen. Es sollte das einzige Unentschieden des Tabellenzweiten der zweiten Liga im ganzen Spiel bleiben. Bis zum 7:6 (14.) blieb der Zweitligist noch dran, dann konnte sich die Flames erstmals mit vier Toren beim 10:6 (17.) absetzen. Über diesen Treffer von Alica Soffel freuten sich alle ganz besonders, denn Alicia Soffel feierte nach über 20-monatiger Verletzungspause ihr Comeback in einem Pflichtspiel der Flames.

Mit einem 4-Tore-Vorsprung (15:11) ging es auch in die Kabine.

Während die Flames in den letzten beiden Punktspielen in Oldenburg und gegen Buxtehude immer den Start in die zweite Halbzeit verschlafen hatten, waren sie diesmal hellwach und man merkte schnell den Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften. Die Flames sorgten mit einem 4:0-Lauf zum 19:11 (37.) durch Lotta Heider innerhalb von knapp sieben Minuten für die Vorentscheidung. Nach dem 22:12 (44.) durch Ndidi-Silvia Agwunedu betrug der Vorsprung erstmals 10 Tore und Heike Ahlgrimm konnte weiter munter durchwechseln. Die Abwehr stand gut und ließ nur sieben Treffer im zweiten Abschnitt und ermöglichte damit auch schnelle und einfache Tore. Am Ende war es eine klare Angelegenheit. Alicia Soffel setzte mit ihrem zweiten Treffer beim Comeback den Schlusspunkt zum verdienten 34:18 und viel umjubelten Einzug ins Viertelfinale.

Jetzt hofft man auf etwas Losglück bei der Auslosung zum Viertelfinale.

„In der ersten Halbzeit mussten wir uns noch ein bisschen an die Atmosphäre und die Halle gewöhnen. Aber wir haben das trotzdem auch schon ganz locker und in Ruhe gespielt ohne viel Aufsehen. Dann haben wir uns in der Pause gesagt, dass wir in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauflegen und das Tempo erhöhen wollen und dass wir gut in die zweite Halbzeit starten wollen, worauf ich sehr stolz bin, dass wir das geschafft haben, denn das war gegen Oldenburg und Buxtehude nicht so.  Dann haben also die kleinen Stellschrauben funktioniert. Innerhalb kürzester Zeit steht es auf einmal 11:19 und das macht dann alles ein bisschen leichter. Wir haben viele einfache Tore gemacht und viele richtige Entscheidungen getroffen. Wir konnten viel wechseln, was sehr schön ist und wir auch schon in der ersten Halbzeit gemacht haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit auch nur sieben Tore bekommen. Das zeigt, dass wir eine super Abwehr hatten und eine starke Torfrau. Heute waren beide Torfrauen gut. Ich freue mich über Alice, dass sie ihr erstes Tor nach der Verletzung gemacht hat und auch über Bergi, dass sie immer besser reinkommt und dass ich allen die Spielzeiten geben konnte. Wir haben das sehr souverän gemacht sind verdient eine Runde weiter. Jetzt müssen wir ein gutes Los bekommen, um vielleicht die Chance zu haben, ins FINAL 4 einzuziehen. Der Traum geht weiter wir werden und wir werden alles dafür tun und jetzt drücken wir die Daumen bei der Auslosung. Wir haben heute unsere Hausaufgaben gemacht und darüber können wir stolz sein“ freute sich Heike Ahlgrimm bei ihrer Analyse nach dem Spiel.

HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (3), Leonie Kockel (4), Lotta Heider (6), Myrthe Schoenaker (4/3), Alicia Soffel (2), Ndidi Agwunedu (5), Lisa Friedberger (n.e.), Sarah van Gulik (2), Neele Orth (1), Lucie Kretzschmar (2), Sophia Ewald (1), Lilli Holste, Dionne Visser (4).

 

 


3. FLAMES NEUJAHRSCAMP vom 02.–03.01.2023

KIDS AUFGEPASST!

„Trainieren wie die Bundesligaprofis“

2 Tage Intensivtraining mit Spielerinnen der Bundesligamannschaft der Flames!

Wer kann teilnehmen? Jungs & Mädchen Jahrgang 2008-2012

JETZT ANMELDEN!!!! Das Camp ist auf 35 Teilnehmer/innen begrenzt!

Alle weiteren Infos sowie das Anmeldeformular findet ihr auf unserem Flyer, den Ihr Euch hier herunterladen könnt: Camp 2023_RZ

 


DHB-Pokal: Flames in Regensburg gefordert

Für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach geht es am Freitag im Achtelfinale des DHB-Pokals zum Zweitligisten ESV 1927 Regensburg. Anpfiff ist bei den Bunkerladies um 19:30 Uhr in der Sporthalle an der Dechbettener Brücke, die auch „Bunker“ genannt wird.

Große Freude hat der Spieltermin am Freitag bei den Flames nicht hervorgerufen. Von der HBF vorgesehen war als Spieltag eigentlich das Wochenende (03./04.12.). Da der Zweitligist Heimrecht hat und die Halle in Regensburg am Wochenende nicht zur Verfügung steht, musste man auf den Freitag ausweichen, der nicht nur der verkehrsträchtigste Tag ist, sondern auch zur Folge hat, dass alle einen Tag Urlaub nehmen mussten, da bei den Flames keine Profis spielen und daher alle berufstätig sind.

Trotzdem freuen sich aber alle auf die Begegnung beim starken Zweiligisten. Die Bunkerladies belegen derzeit mit 13:5 Punkten den zweiten Tabellenplatz hinter Göppingen, haben allerdings ein Spiel mehr absolviert, als Rosengarten (12:4 Punkte), die bei einem Sieg vorbeiziehen würden.

Als Erstligist reisen die Flames als Favorit in die Oberpfalz. Für das Achtelfinale qualifiziert hatte sich das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm  durch einen 31:25-Auswärtserfolg in der 2. Runde beim Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath 76. Regensburg stieg als Zweitligist eine Runde früher ein und setzte sich zweimal gegen Ligakonkurrenten durch. In der 1. Runde mit 27:22 bei den Kurpfalz Bären Ketsch und in der 2. Runde mit 25:21 zu Hause gegen die SG H2Ku Herrenberg. Dies war für das Team von Trainer Csaba Szücs der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Pokalerfahrung bringt Csaba Szücs als Trainer allerdings mit, denn der stand 2009 mit dem damaligen Erstligisten und mehrfachen Deutschen Meister 1. FC Nürnberg im Pokalfinale, musste sich da aber dem VFL Oldenburg geschlagen geben.

„Es ist zwar eine typische Phrase, aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das hat man auch gestern gesehen, denn da waren schon paar überraschende Ergebnisse dabei. Wir haben einen Zweitligisten und dementsprechend sind wir Favorit und müssen auch so auftreten. Es ist kein schöner Spieltag an einem Freitag, denn alle Mädels sind berufstätig und sie müssen extra einen Tag Urlaub dafür nehmen. Aber dem ist jetzt so und wir fahren natürlich nach hin, um zu gewinnen. Dementsprechend werden wir dort auftreten und müssen von Anfang an zeigen, dass wir der Erstligist sind. Das wird kein leichtes Spiel, denn Regensburg ist ein sehr guter Zweitligist“, warnt Trainerin Heike Ahlgrimm davor es zu leicht zu nehmen.

Das Ziel der Flames ist klar das Viertelfinale, denn dann ist man nur noch einen Schritt vom Final 4 entfernt, wo man unbedingt mal wieder hin möchte. Die letzte Teilnahme der Flames am Final 4 war im Jahr 2011.

Erfolgreichste Torschützin (52/12 Tore) und bekannteste Spielerin der Bunkerladies ist sicherlich Marleen Kadenbach, die letzte Saison noch beim damaligen Erstligisten HL Buchholz 08-Rosengarten im Kader stand und mit Rosengarten 2021 im Pokalfinale mit 22:27 der SG BBM Bietigheim unterlag. Zu den gefährlichsten Rückraumschützen gehören zudem Franziska Peter (49/8 Tore) und Amelie Bayerl (31/1 Tore).

Der ESV ist in der Liga seit acht Partien ungeschlagen. Am Wochenende kam man im Heimspiel gegen den damaligen Vorletzten SG Schozach-Bottwartal nur zu einem 21:21 Unentschieden. Allerdings lag man schon 3:11 und zur Halbzeit noch 9:14 zurück. Außerdem war man früh geschwächt, da Top-Scorerin Marleen Kadenbach bereits nach knapp acht Minuten die Rote Karte sah.

Die Flames haben die letzten drei Ligaspiele verloren und wollen nicht nur eine Runde weiter, sondern sich auch wieder Selbstvertrauen für die weiteren Ligaaufgaben holen. Dies wird keine leichte Aufgabe in einer sicherlich vollbesetzten Bunkerhalle werden.

„Wir werden das Spiel sehr ernst nehmen. Ich gehe davon aus, dass die Mädels wissen, was da auf uns zukommt. Es ist eine sehr enge Halle und sie heißen schon bewusst „Bunkerladies“. Dementsprechend müssen wir gut vorbereitet sein und den Kampf annehmen. Ich vertraue den Mädels voll und ganz, dass sie das ordentlich machen werden, denn wir haben eine Riesenchance eine Runde weiterzukommen und die wollen wir natürlich nutzen“, ist Heike Ahlgrimm optimistisch, dass eine Pokal-Überraschung für die Bunkerladies  ausbleibt.

 


Erste Personalentscheidung bei den Flames – Dionne Visser verlängert Vertrag

Die Saison ist noch jung, aber die Verantwortlichen bei den Flames der HSG Bensheim/Auerbach nehmen die ersten wichtigen Weichenstellungen für die nächste Saison vor und haben gleich positive Nachrichten. Kreisläuferin Dionne Visser hat ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert und wird nun mindestens bis Sommer 2025 das Trikot der Flames tragen

 Mit der 26-jährigen Holländerin, die 2019 von der SG 09 Kirchhof aus der zweiten Bundesliga an die Bergstraße wechselte, wissen die Verantwortlichen eine echte Kämpfer- und Frohnatur mit viel Potential in ihren Reihen, die sich bei den Flames zu einer echten Leistungsträgerin entwickelt hat.

„Ich bin stolz darauf weiterhin eine Flamme zu sein. Ich fühle mich in Bensheim zu Hause und freue mich sehr auf die nächsten Jahre bei den Flames“, kommentierte Dionne Visser ihre Vertragsverlängerung.

Auch Trainerin Heike Ahlgrimm ist glücklich die Kreisläuferin weiterhin in ihren Reihen zu wissen: „Ich freue mich, dass Dio bei uns bleibt und für zwei Jahre verlängert hat. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass Dio und die Flames super zusammenpassen. Es waren einfache Gespräche mit ihr und ich freue mich sehr, dass wir den Weg weiter mit ihr gehen. Sie wird immer stärker und ist eine wichtige Stütze für die Mannschaft, auch mit den Emotionen, die sie reinbringt. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr und ich glaube, dass da noch ganz viel Luft nach oben ist.“

Jörg Hirte, Leiter Administration der Flames, sieht die Vertragsverlängerung als gutes Signal für die weiteren Personalplanungen an: „Es macht einfach Freude Dionne bei uns spielen zu sehen, weil sie ihre Mitspielerinnen mitreißt und ständig ein Aktivposten im Angriff und der Abwehr ist. Das Gespräch war sehr harmonisch und wir waren uns sehr schnell einig über die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit. Persönlich freue ich mich sehr, dass Dionne bei uns bleibt und sich mit unseren Vorstellungen und Zielen identifiziert.“

 


Wirtschafts-Vereinigung: Flames werben um Investitionen in den Bundesliga-Frauenhandball in Bensheim

Im Anschluss zum Bundesligaspiel gegen den Buxtehuder SV fand der Business-Treff der Wirtschafts-Vereinigung Bensheim (WVB) statt. WVB-Vorsitzender Jan Siefert begrüßte die Teilnehmer hierzu in der Villa Lacus.

Unser Geschäftsführer Michel Geil warf einen Blick in die aktuelle Situation des Bundesligateams und die Herausforderungen in der Zukunft.

Den kompletten Artikel zur Veranstaltung gibt es hier als Download:

WvB Business Treff Flames 27.11.2022

oder direkt bei unserem Medien-Partner, dem Bergsträßer Anzeiger:

https://www.bergstraesser-anzeiger.de/region-bergstrasse_artikel,-bergstrasse-flames-werben-um-investitionen-in-den-bundesliga-frauenhandball-in-bensheim-_arid,2023681.html


Jugendhandball: Weibliche D1-Jugend

Souveräner Heimsieg der weiblichen D1 Jugend gegen den TSV Pfungstadt

Für die weibliche D1 Jugend stand das erste Heimspiel der Rückrunde an diesem Wochenende auf dem Programm. Sie begrüßten am Sonntag, den 27.11. ihre Gäste vom TSV Pfungstadt in der Geschwister Scholl Halle in Bensheim.

Das 1. Spiel der Hinrunde gegen den TSV Pfungstadt konnte die Mannschaft von Claudia Richter schon mit einem 45:9 klar für sich entscheiden. Und auch dieses Spiel wurde souverän von der D 1 geführt. Im Angriff verwandelten die Mädels mühelos ihre sich bietenden Chancen in Tore und auch die Abwehr lies kaum Lücken für Gegentreffer offen.

Am Ende stand es 44:8 und die JD 1 konnten einen weiteren Sieg für sich verbuchen.

Es spielten:
Matilda Mehner (6), Mariella Koumtoudji (11), Marie Krauß (10), Emilia Grimm, Sarah Hofmann (1), Sarah Huber, Carla Wehner (1), Mara Dirion (12), Annika Will (3)

Eigener Bericht D1


Flames-Niederlage zum RE-Start

Nach der EM-Pause hatten die Zuschauer wieder Lust auf Handball.  1006 Zuschauer fanden den Weg in die Weststadthalle, um den RE-Start der Flames der HSG Bensheim/Auerbach zu verfolgen und vielleicht den ersten Sieg im vierzehnten Duell (Liga und Pokal) gegen den Buxtehuder SV zu erleben. Nach einem umkämpften Match und einer 14:11-Pausenführung bleibt es aber dabei, dass die Flames weiter auf den ersten Sieg warten müssen. Mit 27:30 verlor das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm auch dieses Duell. Beste Werferinnen bei den Flames waren Lucie-Marie Kretzschmar mit 5 Toren und Myrthe Schoenaker mit 5/4 Toren sowie Dionne Visser mit 4 Toren. Bei den Gästen erzielten Isabelle Dölle (7), Maxi Mühlner (7/5) und Charlotte Kähr die meisten Tore.

Die Zuschauerkulisse erinnerte an die Zeiten vor Corona, als die Flames mit einem Schnitt von über 1.200 Zuschauer zu den TOP-Teams der Liga gehörten  und die Stimmung oft die Weststadthalle zur Weststadthölle machten.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir heute endlich mal wieder eine volle Halle hatten. Ich glaube, das hat uns sehr geholfen. Von daher erst einmal vielen Dank an Publikum. Das war ganz wichtig und ich hoffe, dass ihr trotz der Niederlage das nächste Mal wieder dabei seid“, war Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm begeistert von der Kulisse.

Zum wirklichen Glück fehlten ihr allerdings die Punkte. Dabei hatte sie ihre Mannschaft hervorragend auf den Gegner eingestellt und insgesamt eine sehr starke erste Halbzeit gespielt, was auch BSV-Trainer Dirk Leun bei der Pressekonferenz nach dem Spiel so sah.

„Die erste Halbzeit ging ganz klar an die Flames. Ich denke, wir können froh sein, dass wir nur mit drei Toren Rückstand in die Kabine gingen, weil die Flames sich ab der 22. Minute einige technische Fehler erlaubt hatten und Bälle ins Aus geworfen haben. Da hatten wir Glück, denn ich glaube, es wäre sehr schwer geworden, wenn wir zum Beispiel mit 11:17 in die Pause gegangen wären. In der ersten Halbzeit waren wir zu hektisch, haben die ersten fünf Konter weggeworfen und haben vorne gegen einen gut eingestellten Gegner keine Lösung gefunden. Wir haben lange gebraucht uns taktisch darauf einzustellen. Ein Kompliment an die beiden Torfrauen“, so Leun.

„Wir haben nach der ersten Halbzeit geführt und hätten höher führen müssen. Das ist richtig. Aber wir haben dann in der Schlussphase der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht“,  sah es Heike Ahlgrimm nach dem Spiel genauso.

Dabei hatte alles gut begonnen und bereits der erste Angriff war ein Sinnbild für das umkämpfte Spiel. Liv Süchting kassierte bereits nach 30 Sekunden, als sie  Flames-Kreisspielerin Dionne Visser hart attackierte, die erste Zeitstrafe. Insgesamt gab es sechs Zeitstrafen gegen den BSV und eine gegen die Flames. Den fälligen  Siebenmeter verwandelte Lisa Friedberger im Nachwurf zum 1:0 für die Flames. Nach drei Minuten stand es nach Treffern von Ndidi Agwunedu und Lucie Kretzschmar 3:1 für die Flames.  Liv Süchting verkürzte auf 3:2 (4.). Maxi Mühlner erhielt eine Zeitstrafe nach einem Foul. Den fälligen Siebenmeter von Lisa Friedberger parierte erneut Marie Andresen im BSV-Tor. Isabelle Dölle glich eine Minute später zum 3:3 aus. Nach dem verwandelten Siebenmeter von Myrthe Schoenaker zum 6:4 (11.) nahm Dirk Leun sein erstes Team-Timeout. Bis zum 7:7 (14.) durch Isabelle Dölle blieb das Spiel ausgeglichen.

Die Flames konnten sich dann durch einen 5:1-Lauf auf 12:8 (22.) absetzen. BSV-Trainer Dirk Leun hatte zwischenzeitlich bereits die zweite Auszeit genommen (19.).

Anstatt konzentriert weiter zu spielen und die Chancen zu nutzen, wurden die Angriffe  teilweise unüberlegt und zu schnell abgeschlossen oder die Bälle verworfen. Dadurch kam der BSV auf 12:11 heran (27.).

Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm reagierte ihrerseits mit einem Team-Timeout. BSV-Spielerin Cara Hartstock erhielt kurz danach eine Zeitstrafe nach einem Foul an Dionne Visser. Diese Überzahl nutzten die Flames, um sich bis zur Pause durch Treffer von Lotta Heider und Lisa Friedberger wieder auf  14:11 abzusetzen.

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten eindeutig die Gäste, die in der 33. Minute auf 14:13 verkürzten und in der 35. Minute erstmals wieder zum 15:15 ausgleichen konnten. Lotta Heider brachte ihre Flames wieder mit 16:15 (36.) in Führung, den Sinah Hagen im folgenden Angriff egalisierte. Das Tor von Sinah Hagen zum 16:17 (38.) bedeutete die erste BSV-Führung in diesem Spiel.

Isabelle Dölle erhöhte auf eine Zwei-Tore-Führung zum 17:19 (41.) und zwang Flames-Coach Heike Ahlgrimm zur Auszeit. Die Flames konnten anschließend durch Lucie Kretzschmar und Sarah van Gulik auf 19:19 (43.) ausgleichen. Es sollte der letzte Unentschieden in dieser Begegnung sein.

Die Flames kamen nochmal auf ein Tor zum 20:21 heran, doch Maxi Mühlner und Charlotte Kähr erhöhten schnell auf 20:23 und Heike Ahlgrimm nahm die nächste Auszeit, da ihr Team die linke Seite überhaupt nicht mehr in den Griff bekam und im Angriff wenig Ideen hatte.

Beim 21:26 (54.) lagen die Gäste erstmals mit fünf Toren vorne. Neuzugang  Amelie Berger durfte die letzten Minuten ihr Comeback, nach dem im Februar erlittenen Kreuzbandriss, feiern und erzielte ihren ersten Treffer Flames-Trikot zum 22:26 (55.). Die Flames kamen durch Lucie Kretzschmar, Dionne Visser und Elisa Stuttfeld in der Schlussphase nochmals auf 24:27 und 25:28 heran, aber Buxtehude ließ nichts mehr anbrennen und brachte den Drei-Tore-Vorsprung sicher über die Zeit und nahm erneut die Punkte aus Bensheim mit.

„In der zweiten Halbzeit hat sich meine Mannschaft zurück ins Spiel gekämpft und wirklich gute Lösungen, insbesondere in den beiden Halbstreifen gefunden und laufen dann über Charlotte Kähr auf Linksaußen und sind dann auch besser in die Konter gekommen. Wenn uns das gelingt, dann sind wir auch sehr stark. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben, dass wir uns absetzen konnten“, freute sich Dirk Leun nach dem Spiel.

„Wir haben die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit  verschlafen. Ich weiß nicht, wo wir waren. Wir haben völlig den Faden verloren und haben Buxte eingeladen. So kamen sie zurück ins Spiel. Sie haben es dann clever gemacht und wir waren viel zu hektisch. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn wir haben alles versucht.  Wir haben gekämpft und haben uns nicht aufgegeben. Aber spielerisch haben wir einfach eine Viertelstunde keine Lösung gefunden. Dies hat auch was mit der Kraft zu tun. Ich musste wechseln, weil die Mädels nicht mehr konnten. Aber wir sind ein bisschen dichter dran. Wenn wir heute zwei gute Halbzeiten gehabt hätten, dann wäre vielleicht was gegangen. Am Ende des Tages reichen 45 Minuten nicht, um gegen eine starke Buxtehuder Mannschaft zu gewinnen, die das sehr clever gemacht hat. Wir haben den linken Rückraum nicht in den Griff bekommen, egal wen wir heute haben spielen lassen. Das müssen wir aufarbeiten und wir werden weitermachen. Es wird jetzt nicht die Welt untergehen, aber das tut natürlich schon weh“, analysierte eine enttäuschte Heike Ahlgrimm.

Der BSV festigte mit 9:3 den 4. Tabellenplatz. Die Flames rutschen nach der Niederlage auf den 9. Tabellenplatz .

In der Liga geht es für die Flames am 10.12.22 weiter mit dem Auswärtsspiel bei der TuS Metzingen. Diese Woche geht es am Freitag nach Regensburg zum DHB-Pokalspiel beim ESV 1927 Regensburg.

HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (1), Leonie Kockel, Lotta Heider (3), Myrthe Schoenaker (5/4), Elisa Stuttfeld (2), Alicia Soffel, Ndidi Agwunedu (2), Lisa Friedberger (2), Sarah van Gulik (1), Neele Orth, Lucie Kretzschmar (5), Sophia Ewald (2), Lilli Holste, Dionne Visser (4).


RE-Start gegen den Buxtehuder SV

Nach der mehrwöchigen EM-Pause geht es endlich wieder los in der Handball Bundesliga Frauen (HBF).  Für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach geht es weiter mit dem dritten Heimspiel der laufenden Saison. Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm trifft am ungewohnten Sonntag auf den Buxtehuder SV. Anwurf ist in der Weststadthalle um 16:00 Uhr. Die Zuschauer erwartet neben dem Spiel auch noch einige Aktionen. So gibt es eine Tombola mit hochwertigen Preisen, der limitierte Flames-Adventskalender ist in der Halle zu erwerben und DJ Marco Secchi sorgt für Musik und gute Stimmung beim Publikum.

Mit dem Buxtehuder SV kommt eines der TOP-Teams der HBF nach Bensheim. Das Team von Trainer Dirk Leun steht aktuell mit 7:3 Punkten auf Platz vier der Tabelle und sorgte am letzten Spieltag vor der Pause für eine Überraschung und bezwang den bis dahin ungeschlagenen Vize-Meister Borussia Dortmund mit 31:30. Die einzige Saisonniederlage musste der BSV nur gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Thüringer HC (19:28) hinnehmen. Gegen Leverkusen spielte man Unentschieden (28:28) und gegen Blomberg (27:24) sowie in Halle (24:22) ging man als Sieger vom Platz.

Erfolgreichste Torschützin ist in dieser Saison bisher Isabelle Dölle mit 20/5 Toren, gefolgt von Charlotte Kähr mit 19/10 und Maxi Mühlner mit 18/9 Toren. Torfrau Marie Andresen liegt mit 52 Paraden auf Platz 2 hinter Yara Ten Holte (55) vom BVB Dortmund.

Die Statistik der bisherigen 14 Duelle ist eindeutig. In dreizehn Spielen ging der Buxtehuder SV als Sieger Platz. Den bisher einzigen Punktgewinn erzielten die Flames in der Saison 2020/21 beim 31:31 hier in der Weststadthalle.

„Buxtehude ist Favorit und auch die Statistik spricht gegen uns. Es gab ein Unentschieden und alle anderen Spiele haben wir gegen sie verloren. Nichtsdestotrotz sind wir gut gerüstet. Wir spielen zu Hause und wollen ein gutes Spiel machen. In den Vorbereitungsspielen haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Natürlich zählen die nicht und Buxte ist gut drauf. Sie haben ein großes Ausrufezeichen gesetzt, in dem sie Dortmund geschlagen haben. Damit hätte keiner vorher gerechnet. Dementsprechend wird einiges auf uns zukommen. Es ist seit langer Zeit endlich mal wieder ein Spiel und wir freuen uns drauf“, blickt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm auf das erste Spiel nach der EM-Pause.

Mit 4:4 Punkten liegt ihr Team nach vier absolvierten Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Während Buxtehude durch den Coup gegen Dortmund mit einem Sieg in die Pause ging, lief die letzte Partie vor der EM-Pause für die Flames mit der 30:36 Niederlage in Oldenburg weniger gut und man mit einem Negativerlebnis in die spielfreie Zeit gehen musste.

Die Niederlage wurde besprochen und ist verarbeitet. Man hat sich in den letzten Wochen neue Dinge erarbeitet und mit dem Training der zweiten Vorbereitung für den Rest der Saison war Heike Ahlgrimm zufrieden. Mit dabei waren auch die Langzeitverletzten Alicia Soffel und Neuzugang Amelie Berger. Beide Spielerinnen feiern gegen Buxtehude ihr Comeback.

„Wir werden alles versuchen, um die Punkte hier zu behalten. Das wird nicht einfach, das ist klar. Aber wenn wir lange dran sind, dann geht zu Hause immer was. Ich freue mich auch, dass Alice und Bergi nach ihren Verletzungen wieder dabei sind. Dadurch haben wir wieder paar Optionen mehr. Und dann schauen wir mal, dass wir ein geiles Spiel machen“, sagt Heike Ahlgrimm.

Die Flames rechnen am Sonntag mit mindestens 1000 Zuschauern. Eine besondere Ticketaktion gibt es auch. Wer um 14:00 Uhr bereits das Drittliga-Spiel der Junior Flames in der GSS-Halle besucht, zahlt einen ermäßigten Eintritt beim Bundesligaspiel.