Flames unterliegen in Dortmund – deutliche Niederlage beim Tabellenführer
Die HSG Bensheim/Auerbach mussten sich am Samstagabend beim Spitzenreiter Borussia Dortmund mit 23:31 (11:16) geschlagen geben. Vor 1.520 Zuschauern in der Sporthalle Wellinghofen erwischten die Flames ohne die verletzungsbedingt fehlende Mareike Thomaier einen schweren Start und liefen früh einem Rückstand hinterher.
Dortmund begann hochkonzentriert und setzte die Gäste mit Tempo und Körperlichkeit sofort unter Druck. Nach dem 0:1 für die Flames zog der BVB schnell davon und stellte innerhalb weniger Minuten auf 6:1. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Flames nur schwer Zugriff – Dortmund erhöhte zwischenzeitlich auf 12:4 und kontrollierte das Geschehen. Zur Pause lag Bensheim/Auerbach mit 11:16 zurück.
Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Ilka Fickinger Moral und kam noch einmal heran. Vor allem Lucie-Marie Kretzschmar sorgte mit ihren Treffern dafür, dass die Flames beim 20:16 (37.) wieder Hoffnung schöpften. Doch genau in dieser Phase zog Dortmund die Zügel an: Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen auf 26:16 entschied die Partie frühzeitig. In der Schlussphase verwaltete der Tabellenführer den Vorsprung souverän und ließ keinen weiteren Umschwung mehr zu.
Ilka Fickinger ordnete die Niederlage sachlich ein: „Uns hat heute vor allem in der Anfangsphase die Stabilität gefehlt, und ohne Mareike Thomaier haben wir ihre Präsenz und Spielsteuerung sehr vermisst. Wir kommen noch einmal heran, kassieren dann aber einen Lauf, der uns den Stecker zieht.“
Statistisch zeigte sich die Dortmunder Überlegenheit deutlich: Die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen konsequent, während die Flames insgesamt zu viele Fehler produzierten. Zur Halbzeit stand es 16:11, am Ende 31:23.
Viel Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht. Bereits am Samstag, den 07.02., um 18:00 Uhr steht für die Flames das nächste Heimspiel in der Weststadthalle an. Gegner ist die TuS Metzingen. Der Vorverkauf läuft sehr gut, aktuell sind noch rund 250 Tickets verfügbar. Der Spieltag wird als Nachhaltigkeitsspieltag gemeinsam mit der Firma DEIF durchgeführt – ein besonderer Rahmen für ein wichtiges Bundesliga-Duell.
Borussia Dortmund:
Szikora, Wachter - Grijseels 9/4, Vollebregt 4, Nestaker 4, Antl 3, van Maurik 3, Bleckmann 2, Egeling 2, Kusian 1, Kamp Nielsen 1, Olsson 1, Husebø 1, Menne.
HSG Bensheim/Auerbach:
Fehr, van Beurden - Kretzschmar 6, Engel 5/2, Polsz 5/4, Berger 3, Orth 2, Hurst 1, Ehlert 1, Degenhardt, Wenzel, Schmelzer, Ziercke
Bild: Dortmund
Schwere Aufgabe in Dortmund: Flames wollen Wiedergutmachung beim Spitzenreiter
Am Samstag, den 31. Januar, steht für die HSG Bensheim/Auerbach eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe in der Handball Bundesliga Frauen an: Um 19:00 Uhr gastieren die Flames beim aktuellen Tabellenführer Borussia Dortmund – zugleich die Chance zur Wiedergutmachung nach der deutlichen Heimniederlage gegen Oldenburg.
Dortmund geht mit 22:2 Punkten als Spitzenreiter in die Partie und zählt auch in dieser Saison zu den Titelanwärtern. Der BVB überzeugt mit einer enorm ausgeglichenen und tief besetzten Mannschaft, starken Torhüterinnen, einem variabel besetzten Rückraum und der Erfahrung aus der Champions League. Das Team von Trainer Henk Groener agiert mit hohem Tempo, körperlicher Präsenz und großer Effizienz im Abschluss – eine Herausforderung auf höchstem Niveau.
Die Flames stehen aktuell mit 20:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel Anfang Oktober entschieden sie in der heimischen Weststadthölle mit 38:32 für sich – ein Ausrufezeichen und einer der starken Auftritte der bisherigen Saison. Nach der jüngsten Heimniederlage gegen Oldenburg will das Team nun eine klare Reaktion zeigen.
„Wir wollen und müssen uns in Dortmund anders präsentieren. Klar ist: Wenn wir dort etwas mitnehmen wollen, müssen wir in allen Bereichen an unser Leistungsmaximum gehen“, erklärt Trainerin Ilka Fickinger. „Dortmund spielt aktuell sehr konstant, ist körperlich präsent und hat enorme Qualität. Wir freuen uns auf diese Aufgabe.“
Die Flames reisen mit großem Respekt, aber auch mit klarer Zielsetzung nach Westfalen: eine kämpferische Antwort zeigen, den Favoriten fordern und die eigene Position in der Spitzengruppe der Liga festigen.
Anwurf in der Sporthalle Wellinghofen ist um 19:00 Uhr. Das Spiel wird live auf Dyn und sporteurope.tv übertragen.
Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)
A-Jugend Bundesliga: Start in die Meisterrunde
Hessenderby am 25.01.2026 gegen SG 09 Kirchhof
Nachdem bereits am 17.01. der Auftakt mit einem ungefährdeten 39 zu 28 Sieg gegen Bayer Leverkusen geglückt ist, fuhren die Bensheimerinnen als Tabellenführerinnen zum hessischen Nachbarn nach Kirchhof.
Traditionsgemäß verspricht dieses Derby Spannung und Emotionen, da beide Mannschaften in diesem Fall noch motivierter sind als Sieger vom Platz zu gehen. Wie erwartet entwickelte sich das Spiel zu einem munteren Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Bensheim gelang es schnell mit 0 : 3 in Führung zu gehen, da die Abwehr hervorragend auf die Angriffsversuche der Heimmannschaft eingestellt war. Erst in der 4. Minute gelang den Gastgeberinnen das erste Tor durch einen 7m. Bensheim zog bis zu 14. Minute auf ein 2 : 9 davon, obwohl Kirchhof ab der 3. Minute konsequent die 7. Feldspielerin im Angriff einsetzte. Eine überragende Abwehr, gepaart mit zahlreichen Torhüterinnenparaden legte in dieser Phase den Grundstock für den Erfolg des Bensheimer Teams. Immer wieder gelang es die Abwehrreihen von Kirchhof mit schnellen Gegenangriffen zu überwinden und so war es der verdiente Lohn der konsequenten Abwehrleistung, dass es zur Pause 11 :18 für die Gäste stand.
Nach der Pause rannten die Kirchhoferinnen weiter auf das Bensheimer Tor an, verteidigten besser und aggressiver die Bensheimer Angriffsbemühungen, so dass es ihnen auch durch zahlreiche 7m gelang bis zur 42. Minute auf ein 20 : 22 heranzukommen. In diesen ersten 12 Minuten verteidigte Bensheim nicht mehr so konsequent, so dass die Heimmannschaft ihre Chance witterte. Hier kam die Auszeit von Jan Willner zur richtigen Zeit. Er stellte die Mannschaft noch einmal neu auf die unorthodoxe Spielweise der Heimmannschaft ein und seine Mannschaft setzte seine Impulse direkt mit drei Treffern zum 21 : 25 um. Jetzt zeigte sich welchen Entwicklungsschritt die Mannschaft zur letzten Saison gemacht hat. Es gelang der Mannschaft als Kollektiv diese kurze Schwächephase zu überstehen und sich auf ihre Stärken zu berufen. In den letzten 10 Minuten rannte Kirchhof weiterhin auf das Bensheimer Tor und ließ in ihren Bemühungen nicht nach. Bensheim verteidigte clever und effizient und nutzte seine Chancen im Angriff, so dass Kirchhof am Ende nur noch auf 4 Tore herankam, Endstand 29 : 33.
Fazit: Bensheim nimmt verdient diese beiden Punkte mit aus Kirchhof, da sie das Spiel immer im Griff hatten, eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten und Kirchhof in keiner Phase des Spiels in Führung gehen konnte.
Es spielten:
Meyser, Wagner (1) - Lange (3), Dürk (1), Borrmann (9), Röther, Meier (1), Stöhr (3), Walther (2), Müller, Bender, Schulz (1), Mukanya (3), Podgorac (3), Schink (6)
Am Sonntag, den 01.02. 2026 findet um 15.00 Uhr das Spitzenspiel der Meisterrunde gegen Dortmund statt. Es ist zugleich das vorletzte Heimspiel der Meisterrunde.
Kommt alle in die GSS und unterstütz die Mädels beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.
Desaströser Heimauftritt: Flames verlieren deutlich gegen Oldenburg
Mit großen Hoffnungen startete die HSG Bensheim/Auerbach am Mittwochabend in das vorgezogene Heimspiel gegen den VfL Oldenburg – doch am Ende stand eine bittere 29:41 (13:24)-Niederlage auf der Anzeigetafel der Weststadthalle. 785 Zuschauer*innen mussten mit ansehen, wie die Flames nach einem ordentlichen Start komplett den Faden verloren und von einem stark aufspielenden Oldenburger Team regelrecht überrannt wurden.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach sechs Minuten führten die Flames mit 4:3 und zeigten viel Tempo im Angriffsspiel. Doch was dann folgte, war aus Sicht von Trainerin Ilka Fickinger ein „desaströser Auftritt“. Technische Fehler, fehlende Körpersprache, eine fehleranfällige Abwehr und eine erschreckend niedrige Wurfquote (36 % zur Pause) führten dazu, dass Oldenburg mit zwei 4:0-Läufen erst auf 4:8 (11. Minute) und später auf 5:12 (16.) davonzog. Auch zwei frühe Auszeiten (9. und 24. Minute) sowie viele personelle Wechsel auf Seiten der Flames brachten keine Besserung. Zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 13:24 deutlich zurück.
Zwar kamen die Flames nach der Pause etwas besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich auf 20:28, doch auch in einer doppelten Überzahlphase blieben entscheidende Chancen ungenutzt – stattdessen kassierte man zwei weitere Gegentreffer zum 23:33. Oldenburg blieb konzentriert, bestrafte jeden Fehler und zog auf 24:36 (52.) davon – die Partie war endgültig entschieden.
Ilka Fickinger fand nach dem Spiel deutliche Worte:
„Wir haben heute alles vermissen lassen, was unser Spiel normalerweise ausmacht – Kampf, Einsatz, Wille. Die Körpersprache hat überhaupt nicht gestimmt. Mit so vielen technischen Fehlern und einer löchrigen Abwehr ist es gegen ein starkes Team wie Oldenburg unmöglich, mitzuhalten. Das war enttäuschend – so dürfen wir uns unserem Publikum nicht präsentieren.“
Torschützinnen HSG Bensheim/Auerbach:
Nina Engel (7), Mareike Thomaier (5/4), Matilda Ehlert (4), Jule Polsz (4/1), Lucie-Marie Kretzschmar (3), Isabell Hurst (3), Meike Schmelzer (1), Mia Ziercke (1) und Amelie Berger (1).
Torschützinnen VFL Oldenburg:
Joanna Granicka (8/2), Pam Korsten (7), Toni-Luisa Reinemann (5), Ariane Pfundstein, Marie Steffen, Lana Teiken (je 4), Jane Martens, Lotta Röpcke (je 3), Laurentia Wolff (2) und Lisa-Marie Fragge (1).
Nach der bisher höchsten Saisonniederlage heißt es nun: schnell den Schalter umlegen. Am Samstag, den 31. Januar, wartet auswärts bei Borussia Dortmund der aktuelle Tabellenführer – und die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.
Bild: ©️Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)
Flames verpflichten Cara Reuthal – Wunschspielerin für den rechten Rückraum kommt aus Halle
Die Flames können mit Cara Reuthal eine der aktuell formstärksten Spielerinnen der Handball Bundesliga Frauen verpflichten und besetzen damit eine Schlüsselposition im rechten Rückraum langfristig. Die 24-jährige Linkshänderin wechselt vom SV Union Halle-Neustadt zu den Flames und erhält einen Vertrag bis 2029.
Reuthal zählt in der laufenden Saison zu den treffsichersten Spielerinnen der Liga. Mit aktuell 73 Toren belegt sie Platz fünf der Torschützenliste sowie Platz drei unter den reinen Feldtorschützinnen. Nach dem feststehenden Abgang von Nina Engel war sie die absolute Wunschspielerin der Flames für diese Position.
Top-Scorerin für den rechten Rückraum
Cara Reuthal, geboren am 26. März 2001, ist 1,75 Meter groß und spielt seit 2022 für den SV Union Halle-Neustadt. Dort entwickelte sie sich kontinuierlich zu einer Leistungsträgerin und zählt inzwischen ligaweit zu den effektivsten Rückraumspielerinnen. Obwohl Cara Reuthal in Halle noch langfristig gebunden war, ist es den beteiligten Parteien in konstruktiven Gesprächen gelungen, eine einvernehmliche Lösung für den Wechsel zu den Flames zu finden.
Geschäftsführerin Romina Heßler kennt Cara Reuthal bereits aus der gemeinsamen Zeit bei den Kurpfalz Bären. Seither haben die Flames ihre sportliche Entwicklung kontinuierlich verfolgt. Mit ihrer Abschlussstärke, Dynamik und Spielintelligenz bringt Reuthal genau das Profil mit, das die Flames für den rechten Rückraum gesucht haben.
Cara Reuthal zu ihrem Wechsel
„Ich habe von Anfang an gespürt, dass die Flames mich unbedingt wollen. Die Wertschätzung in den Gesprächen mit Romina und Ilka war sehr hoch, das hat mir sofort ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung – auf das Team, Umfeld, die Fans und natürlich auf die Atmosphäre in der Weststadthalle. Für mich ist das der nächste wichtige Schritt und ich kann es kaum erwarten, im Trikot der Flames aufzulaufen.“
Stimmen zur Verpflichtung
Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Cara war nach dem Weggang von Nina unsere absolute Wunschspielerin für diese Position. Sie gehört in dieser Saison zu den formstärksten Spielerinnen der Liga und bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unseren rechten Rückraum gesucht haben. Dass sie sich langfristig für die Flames entschieden hat, ist ein starkes Zeichen und bestätigt unseren gemeinsamen Weg.“
Trainerin Ilka Fickinger:
„Cara ist eine extrem torgefährliche Spielerin mit sehr guten Entscheidungsqualitäten. Sie bringt Dynamik, Mut und Abschlussstärke mit und passt hervorragend in unser Spielsystem. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für die Flames gewinnen konnten.“
Mit der Verpflichtung von Cara Reuthal verstärken sich die Flames auf einer Schlüsselposition mit einer der aktuell stärksten Rückraumspielerinnen der Liga und setzen ein klares sportliches Zeichen.
Bild: Cara Reuthal
Fanbus nach Dortmund - letzte freie Plätze & besondere Angebote
Am 31. Januar geht’s für die Flames-Fans nach Dortmund – und unser Fanbus hat noch Kapazitäten!
Seid dabei, wenn wir die Sporthalle Wellinghofen in die Weststadthölle verwandeln! 🔥🥁
Alle Infos auf einen Blick:
- 📅 Samstag, 31.01.2026
- 🕒 Treffpunkt: 14:15 Uhr, Weststadthalle Bensheim
- 📍 Sporthalle Wellinghofen Dortmund, Anwurf: 19:00 Uhr
- 🕒 Rückkehr: ca. 00:30 Uhr an der Weststadthalle Bensheim
- 💶 Kosten: 50,- € (ohne Eintrittskarte)
Wir haben für diese Fahrt zwei besondere Angebote für euch:
- „Gute Freunde“-Ticket:
Du zahlst 50,- €, dein Freund/deine Freundin fährt für nur 25,- € mit! - „Familien"-Ticket:
2 Erwachsene & bis zu 2 Kids zahlen zusammen nur 99,- €!
Für alle Ticket-Varianten gilt zusätzlich der Rabatt für Fanclub-Mitglieder (5,-€ p.P.).
Eintrittskarten für das Spiel sind in den genannten Preisen nicht enthalten.
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👉 Anmeldeformular ausfüllen und anfanfahrt@flames-handball.com senden
Flames empfangen den VfL Oldenburg – Duell der Vize-Weltmeisterinnen in der Weststadthölle
Am Mittwoch, den 21. Januar 2026 um 19:00 Uhr, steht für die HSG Bensheim/Auerbach das nächste Heimspiel in der Handball Bundesliga Frauen auf dem Programm. Gegner in der Weststadthölle ist der VfL Oldenburg – ein Team, das mit internationaler Erfahrung und starkem Rückhalt ins Spiel kommt. Die Partie wurde aufgrund der European-League-Teilnahme des VfL vom ursprünglich geplanten 24.01. auf den Mittwoch vorverlegt.
Während die Flames mit 20:4 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz stehen, rangiert Oldenburg mit einem ausgeglichenen Konto von 10:10 Punkten auf Rang 5 – und möchte den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren. Das Hinspiel entschieden die Flames mit einem 38:32-Auswärtssieg für sich, wissen aber um die Qualität des Gegners.
Mit Madita Kohorst verfügt Oldenburg über eine der stärksten Torhüterinnen der Liga, zudem stehen mit Jenny Behrend und Marie Steffen zwei Vize-Weltmeisterinnen im Kader des Teams von Niels Bötel. Beide kehrten nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen zurück und gehören zu den Leistungsträgerinnen beim VfL.
Bei den Flames bleibt der Kader im Vergleich zum Spiel in Göppingen unverändert. Trainerin Ilka Fickinger blickt fokussiert auf die Partie:
„Oldenburg ist eine variabel agierende Mannschaft, die mit viel Tempo spielt. Wir wollen an unsere gute Leistung aus der zweiten Halbzeit in Göppingen anknüpfen und über eine stabile Abwehr und unser Tempospiel kommen. Die Stimmung in der Halle wird uns wie immer Rückenwind geben.“
Die Partie verspricht Spannung und Handball auf hohem Niveau – zumal beide Teams mit starken Rückraumspielerinnen, hoher Spielgeschwindigkeit und physisch präsenten Abwehrreihen antreten. Wer in der Weststadthalle den Ton angibt, könnte von der Tagesform und der Durchschlagskraft im Rückraum abhängen.
Ein besonderer Dank gilt unserem Sponsor of the Day: der Firma Herbert – ein langjähriger, treuer Partner der Flames, der mit seinem Engagement seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein unserer erfolgreichen Arbeit ist.
Anwurf ist um 19:00 Uhr, Tickets gibt es wie immer im Online-Shop oder an der Abendkasse. Wer nicht live dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Partie im Livestream auf sporteurope.tv oder bei Dyn zu verfolgen.
Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)
Flames siegen in Göppingen – Starke zweite Halbzeit bringt verdiente zwei Punkte
Die HSG Bensheim/Auerbach hat den nächsten wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Beim 36:33 (16:17) gegen FRISCH AUF Göppingen zeigten die Flames am Sonntagnachmittag eine kämpferisch starke Leistung – insbesondere in der zweiten Halbzeit. Nach dem knappen Rückstand zur Pause drehte das Team von Ilka Fickinger die Partie dank eines starken Kollektivs, einer besseren Defensivarbeit und einer erneut überragenden Vorstellung von Nina Engel und Mareike Thomaier.
Der Auftakt verlief jedoch alles andere als reibungslos. In der Anfangsphase bekamen die Flames in der Abwehr keinen Zugriff. Göppingen nutzte seine Chancen konsequent und zog zwischenzeitlich auf 14:10 davon. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang es den Flames, sich wieder heranzukämpfen – auch dank eines Treffers von Torhüterin Vanessa Fehr ins leere Tor zum 17:16-Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Flames deutlich stabiler. Die Abwehr zeigte sich kompakter, und vorne übernahmen Nina Engel und Mareike Thomaier Verantwortung. Engel war kaum zu stoppen und erzielte zwölf Treffer, während Thomaier mit acht Toren – darunter drei verwandelte Siebenmeter – ebenfalls glänzte. Auch Vanessa Fehr im Tor war ein starker Rückhalt und parierte mehrere wichtige Bälle.
Nach dem 19:17-Rückstand drehte Bensheim/Auerbach mit einem Lauf zum 21:22 die Partie – eine Führung, die man nicht mehr aus der Hand gab. Über 22:25, 24:28 und 26:32 erspielten sich die Flames einen komfortablen Vorsprung. In der Schlussphase konnte Göppingen zwar nochmals auf drei Tore verkürzen, der Auswärtssieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.
Ilka Fickinger zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Entwicklung ihres Teams in der zweiten Hälfte:
„Das war ein schweres Spiel, besonders in der ersten Halbzeit haben wir uns schwergetan. Aber wir haben uns stabilisiert und eine gute zweite Hälfte gespielt. Ich bin einfach nur erleichtert, dass wir die beiden Punkte mit nach Bensheim nehmen.“
Mit dem Auswärtserfolg festigen die Flames ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga und stehen nun bei 20:4 Punkten. Weiter geht es bereits am Mittwoch, den 21.01.2026 um 19:00 Uhr, wenn der VfL Oldenburg in der Weststadthölle zu Gast ist.
Torschützinnen HSG Bensheim/Auerbach:
Nina Engel (12), Mareike Thomaier (8/3), Lucie-Marie Kretzschmar (4), Mia Ziercke (4), Amelie Berger (2), Lena Degenhardt (2), Jule Polsz (2/2), Isabell Hurst (1), Vanessa Fehr (1)
Torschützinnen FRISCH AUF Göppingen:
Haruno Sasaki (8/4), Luisa Schulze (4), Lea Neubrander (4), Lea Watzl (4), Lara Däuble (4), Luisa Scherer (4), Stephanie Elies (3), Ann Kynast (2)
Zuschauer: 1.950
Bild: Göppingen
Flames zu Gast bei Frisch Auf Göppingen
Am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026 um 14:30 Uhr, steht für die Flames das nächste Duell in der Handball Bundesliga Frauen an. Auswärts trifft das Team von Ilka Fickinger auf Frisch Auf Göppingen – eine Mannschaft, die in eigener Halle als unangenehmer Gegner gilt und zuletzt mit leidenschaftlichem Kampfgeist überzeugen konnte.
Mit 18:4 Punkten gehen die Flames als Tabellendritter in die Partie, während Göppingen derzeit mit 7:13 Zählern auf Platz 8 rangiert. Das Hinspiel entschieden die Flames in der heimischen Weststadthalle mit 37:34 für sich – es war damals ein offener Schlagabtausch mit vielen Toren und einer starken Schlussphase der Gastgeberinnen. Dass es auch in der EWS Arena ein schweres Stück Arbeit werden dürfte, ist allen bewusst.
Eine Schlüsselrolle bei Göppingen spielt die japanische Nationalspielerin Haruno Sasaki, die mit aktuell 70 Saisontoren zu den besten Werferinnen der Liga zählt. Auch deshalb wird eine stabile Defensive der Flames gefordert sein – und vorne gilt es, die zuletzt starken individuellen Leistungen wieder in eine geschlossene Mannschaftsleistung zu überführen.
Flames-Trainerin Ilka Fickinger blickt mit Respekt, aber auch Zuversicht auf das Auswärtsspiel:
„Göppingen hat eine heimstarke Mannschaft mit viel Qualität, vor allem im Rückraum. Es wird eine enge und kämpferische Partie – wir müssen über 60 Minuten hellwach sein, um dort bestehen zu können. Unser Ziel ist es, die zwei Punkte mit an die Bergstraße zu nehmen.“
Die Begegnung wird live im Free-TV bei DF1 übertragen – der Sender zeigt das Spiel ab 14:30 Uhr. Auch vor Ort in der EWS Arena wird mit zahlreichen Zuschauern gerechnet, die für eine stimmungsvolle Kulisse sorgen dürften.
Für die Flames gilt es nun, den positiven Schwung aus dem Heimsieg gegen Neckarsulm mit in diese Partie zu nehmen und die starke Ausgangsposition in der Liga weiter zu festigen.
Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)
Nina Engel verlässt die Flames zum Saisonende und wechselt zu Gloria Bistrița
Die Flames müssen sich zum Ende der laufenden Saison von Nina Engel verabschieden. Die deutsche Nationalspielerin und Vize-Weltmeisterin wird den Verein verlassen und ihre Karriere in Rumänien bei CS Gloria Bistrița fortsetzen.
Die Flames hätten die Rückraumspielerin sehr gerne weiter im eigenen Trikot gesehen. Gleichzeitig respektiert der Verein Ninas Entscheidung, den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Laufbahn zu gehen und eine neue internationale Herausforderung anzunehmen.
Nina Engel hat sich in ihrer Zeit bei den Flames sowohl sportlich als auch menschlich als wichtiger Bestandteil der Mannschaft etabliert. Mit ihrer Qualität, ihrem Ehrgeiz und ihrer Ausstrahlung auf und neben dem Feld hat sie das Team geprägt und maßgeblich zum sportlichen Erfolg beigetragen.
Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir hätten Nina sehr gerne bei den Flames gehalten. Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin mit hoher sportlicher Qualität und eine starke Persönlichkeit. Gleichzeitig verstehen und respektieren wir ihren Wunsch, sich international weiterzuentwickeln. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr von Herzen viel Erfolg und alles Gute.“
Trainerin Ilka Fickinger:
„Nina ist eine Spielerin, die mit ihrer Einstellung, ihrem Ehrgeiz und ihrer Qualität jede Mannschaft bereichert. Natürlich schmerzt ihr Abschied sehr, denn sie ist sportlich und menschlich enorm wichtig für unser Team. Ich wünsche ihr für die neue Aufgabe in Rumänien nur das Beste.“
Nina Engel:
„Ich habe mich dazu entschlossen, den Verein zum Ende der aktuellen Saison zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich dem Verein, dem Team, den Fans und allen anderen Menschen in meinem Umfeld sehr verbunden fühle. Umso dankbarer blicke ich auf die gemeinsame Zeit, die Erfahrungen und die Unterstützung zurück und wünsche dem Verein für die Zukunft von Herzen nur das Beste.“
Die Flames bedanken sich bei Nina Engel für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihr großes Engagement im Trikot der Flames und wünschen ihr für ihre sportliche und persönliche Zukunft in Rumänien viel Erfolg.
Bild: 24Passion










