Programmheft "On Fire - Ausgabe Nr. 9" als Download
Ihr könnt' auch das Programmheft für das heutige Spiel gegen die Wildcats des SV Union Halle-Neustadt wieder online lesen oder als PDF herunterladen.
Dazu müsst Ihr nur den QR-Code scannen oder diesen Link nutzen: Magazin Ausgabe 09 / Saison 2023/2024 – Flames Handball (flames-handball.com)
Flames wollen Revanche und die nächsten Punkte
Nach dem 37:32-Auswärtserfolg beim HSV Solingen-Gräfrath am vergangenen Wochenende empfangen die Flames der HSG Bensheim/Auerbach am 23. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) die Wildcats des SV Union Halle-Neustadt. Anwurf ist am Samstag, 04.05., in der Weststadthalle um 18:00 Uhr.
„In diesem Spiel sind wir erneut Favorit. Wir haben noch Ziele und wir brauchen dafür noch Punkte. Dementsprechend werden wir alles dafür tun, um zu Hause die nächsten Punkte zu holen. Aus dem Hinspiel haben wir noch was wieder gutzumachen, weil wir im Hinspiel nicht so gut gespielt haben und nur ein Unentschieden geholt haben. Das wollen wir diesmal besser machen und auch zeigen, dass wir es besser können. Halle steht mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um das Spiel zu gewinnen. Sie haben große Probleme, denn sie wollen den Nichtabstiegsplatz behalten und das hast du als Spieler immer im Kopf,“ erklärt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.
Letzte Saison wurde gerade so der Klassenerhalt geschafft, der auch diese Saison das große Ziel ist. Die Wildcats erarbeiteten sich unter ihrem neuen Trainer Till Wiechers eigentlich nach den ersten Spielen schon ein kleines Polster und man dachte, dass sie mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun haben werden. So konnte man u.a. die HSG Bad Wildungen Vipers (32:21) und den HSV Solingen-Gräfrath 76 (31:25) deutlich besiegen, holte einen Punkt gegen Leverkusen (22:22) und man knöpfte am Jahresende auch den Flames einen Punkt ab.
In den letzten Wochen gingen jedoch die direkten Duelle gegen die Mannschaften am Tabellenende teilweise deutlich verloren. Die Wildcats unterlagen beim HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 26:28, bei der Sport-Union Neckarsulm mit 21:32 und letztes Wochenende beim BSV Sachsen Zwickau im Ost-Duell mit 19:26.
Diese deutliche Niederlage im Vier-Punkte-Spiel war sicher vorher genauso wenig eingeplant, wie die ganzen Spielerabgänge, die derzeit etwas für Unruhe sorgen. Nach Cecilie Woller, Lotta Woch, Edita Nukovic und Alexandra Lundström wurde diese Woche bekannt, dass mit Rückraumspielerin Helena Mikkelsen eine weitere Leistungsträgerin die Wildcats verlässt.
Mit 10:34 Punkten liegen die Wildcats auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, nur einen Punkt vor Solingen und zwei Punkte vor Neckarsulm. Daher ist für die Wildcats jeder Punktgewinn wichtig, um nicht noch auf einen Abstiegsplatz in den verbleibenden vier Spielen zu rutschen.
Erfolgreichste Torschützin der Wildcats ist die ehemalige Flames-Spielerin Julia Niewiadomska auf Rückraummitte mit 71/11 Toren, gefolgt von Cara Reuthal im rechten Rückraum mit 70/14 Toren und Alexandra Lundström im linken Rückraum mit 62 Toren.
Die bisherige Bilanz spricht für die Flames. Von 22 Begegnungen konnten die Flames 16 für sich entscheiden, fünfmal gingen die Wildcats als Sieger vom Platz und dreimal trennte man sich Unentschieden, zuletzt beim 20:20 im Hinspiel am 30.12.2023. Da boten die Flames allerdings eines ihrer schlechtesten Spiele und wollen heute die Revanche dafür. Es wird also ein spannendes Spiel zwischen zwei Mannschaften mit zwei völlig unterschiedlichen Zielen – für die einen ist es die EHF European League, für die anderen ist es der Klassenerhalt.
Durch die Niederlage des Thüringer HC am Dienstagabend im Nachholspiel bei der TuS Metzingen rutschte der THC hinter die Flames. Der Kampf um die Plätze 2 – 4, die zur Teilnahme an der EHF European League berechtigen, bleibt weiterhin spannend. Vier Spieltage vor Saisonende belegt Borussia Dortmund derzeit Platz 2 mit 34:8 Punkten, gefolgt von den Flames mit 34:10, dem THC mit 33:11 und der HSG Blomberg-Lippe mit 30:14 Punkten.
Ähnlich eng geht es, wie bereits erwähnt, im Abstiegskampf zu. Der BSV Sachsen Zwickau liegt mit 12:32 Punkten auf Platz 10, auf Platz 11 folgen die Wildcats mit 10:34 Punkten. Auf den drei Abstiegsrängen liegen der HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 9:35 Punkten, die Sport-Union Neckarsulm mit 8:36 Punkten und das Schlusslicht sind die HSG Bad Wildungen Vipers mit 7:37 Punkten.
Die Flames hoffen gegen die Wildcats am Samstag auf eine genauso gut gefüllte Halle, wie im Heimspiel gegen Zwickau und bauen auf die Unterstützung der Fans.
„Wir sind besser als Halle und das müssen wir auf die Platte bringen und mit unserem Publikum zusammen werden wir die zwei Punkte holen“, lautet die Devise von Heike Ahlgrimm.
Verzichten muss sie, wie bereits in Solingen, auf Rückraumspielerin Lucie-Marie Kretzschmar, die letzte Woche im Training einen Muskelfaserriss erlitten hat, sowie auf die beiden Rechtsaußen Amelie Berger und Sarah Dekker, die sich einen Bruch im rechten Mittelfuß zuzogen hatte und inzwischen erfolgreich operiert wurde. Auf diese Position wird wieder Rückraumspielerin Lilli Holste rücken, die diese Position bereits in Solingen spielte. Unterstützung bekommt sie diesmal durch Josi Leinert von den Junior Flames.
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Romina Hessler
37:32-Pflichtsieg in Solingen
Es war kein schönes Spiel, aber die Pflichtaufgabe wurde am Ende doch souverän erfüllt. Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach haben sich am 22. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) beim abstiegsgefährdeten HSV Solingen-Gräfrath mit 37:32 (20:19) durchgesetzt. Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm bleibt dadurch weiter mit 34:10 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz, Solingen mit 9:35 Punkten als 12. auf dem ersten Abstiegsplatz. Beste Torschützinnen bei den Flames waren Lisa Friedberger (9/6) und Alicia Soffel (6). Für die Gastgeberinnen traf Pia Adams (6/3) am häufigsten.
„Es war klar, dass das jetzt kein schönes Spiel wird und wir wussten, dass Solingen alle investiert. Wir haben die erste Halbzeit noch ein bisschen Probleme gehabt, auch abwehrmäßig. Wir haben 19 Tore bekommen, die Torhüterinnen haben wenig gehalten und haben zur Pause nur mit einem Tor geführt. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit gesagt, dass wir ein bisschen mehr in die Abwehr investieren müssen und dann haben wir uns halt in der zweiten Halbzeit den Vorsprung Schritt für Schritt erarbeitet bis 8 Tore Vorsprung und haben das dann verwaltet. Das war jetzt kein Leckerbissen. Am Ende zählen diese zwei Punkte, die wir unbedingt haben wollten und von daher sind wir froh, dass wir das geschafft haben. Und jetzt hat Blomberg zu unserem Glück auch noch verloren, sodass wir weiter auf dem Platz dort oben stehen und weitermachen wollen. Jetzt werden wir uns erholen. Wir haben auch ein paar Ausfälle zu beklagen gehabt. Lucie ist noch ausgefallen, Sarah Dekker ja sowieso. Jetzt gucken wir, dass wir die letzten vier Spiele ordentlich über die Bühne bringen“, bilanzierte Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.
Durch den Auswärtssieg beim HSV Solingen-Gräfrath und der gleichzeitigen deutlichen 33:21-Niederlage der HSG Blomberg-Lippe bei der TuS Metzingen, sind die Flames dem Ziel, der erneuten Teilnahme an der EHF European League in der nächsten Saison, einen großen Schritt nähergekommen. Bei noch vier ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung der Flames auf Blomberg vier Punkte und ein Plus von 14 Toren.
Auch wenn die Flames als klarer Favorit in die Klingenstadt gereist sind und es auf dem Papier eine vermeintlich leichte Aufgabe war, so waren die Flames gewarnt. Solingen kämpft noch um den Klassenerhalt und alle neun Punkte wurden in eigener Halle geholt.
Neben den bekannten Verletzten Amelie Berger und Sarah Dekker musste kurzfristig auch Lucie-Marie Kretzschmar aufgrund muskulärer Probleme passen.
Vor 621 Zuschauern in der Klingenhalle hatte vor allem die Defensive etwas ihre Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen und ermöglichte den Gastgebern immer wieder Treffer. So blieb das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Nach dem 8:7 (12. Minute) für die Klingenstädterinnen durch Zoe Stens gelang den Flames ein 5:0-Lauf durch Treffer von Lisa Friedberger, Alicia Soffel und dreimal Isabell Hurst zum 12:8 (15.) für die Flames. Beim 17:17 (25.) durch die zukünftige Flames-Spielerin Jule Polsz war das Spiel wieder ausgeglichen und Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm reagierte folgerichtig mit einem Team-Timeout. Mit einer knappen 20:19-Führung ging ihr Team kurz danach in die Halbzeitpause.
Für den zweiten Abschnitt forderte Heike Ahlgrimm eine bessere Abwehrarbeit. Dies gelang vor allem in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit. Die Flames ließen nur sechs Treffer zu und setzten sich bis auf acht Tore beim 33:25 (45.) durch Mia Ziercke ab. Nun reagierte Solingens Trainer Lars Lehnhoff mit einer Auszeit.
Am Sieg der Flames, die bis Spielende dann den Vorsprung weitestgehend nur noch verwalteten, änderte das aber nichts mehr. Solche Spiele muss man auch erst einmal gewinnen und die zwei Punkte haben sich die Flames trotzdem ungefährdet geholt.
Am nächsten Samstag, 04.05.2024 erwarten die Flames den SV Union Halle-Neustadt um 18:00 Uhr in der Weststadthalle. Die Wildcats sind durch die gestrige 19:26-Niederlage beim BSV Sachsen Zwickau und den Sieg der Sport-Union Neckarsulm wieder richtig im Abstiegskampf. Mit 10:34 Punkten stehen sie als Tabellenelfter auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Isabell Hurst (5), Alicia Soffel (6), Ndidi-Silvia Agwunedu (2), Lisa Friedberger (9/6), Jill Kooij (2), Kim Naidzinavicius (4/1), Sarah van Gulik (2), Mia Ziercke (4), Lilli Holste (2) und Dionne Visser (1).
Flames reisen in die Klingenstadt
Nach dem souveränen 33:24-Erfolg letztes Wochenende gegen den Tabellenelften BSV Sachsen Zwickau geht es für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach am 22. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) direkt zu deren Tabellennachbarn, den Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76. Derzeit liegen die Klingenstädterinnen mit 9:33 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz und sind damit nur einen Punkt vom ersten Nichtabstiegsplatz entfernt, den derzeit Zwickau belegt. Der Anwurf der Partie erfolgt um 18:30 Uhr in der Klingenhalle Solingen.
„Wir sind auch in diesem Spiel Favorit und auch da müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Natürlich fahren wir nach Solingen, um da zu gewinnen. Wir müssen dort unsere Leistung abrufen und auch dementsprechend so auftreten. Dabei werden wir uns sehr viel auf uns konzentrieren. Solingen steht mit dem Rücken zur Wand und wir müssen darauf einstellen, dass da einiges passieren wird, denn die werden kämpfen und alles in die Waagschale werfen. Sie haben in den letzten Wochen sehr gute Ergebnisse erzielt“, warnt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.
Der Aufsteiger aus dem Bergischen Land spielt diese Saison erstmals in der Beletage des Handballs und wurde vor Saisonstart von vielen Experten, auch aufgrund des kleinsten Etats der Liga, als erster Absteiger gehandelt. Bisher konnte die Mannschaft von Interimstrainer Lars Lehnhoff jedoch einige beachtliche Ergebnisse erzielen. Vor allem zu Hause sind die Gastgeber nicht zu unterschätzen, denn in heimischer Halle wurden bisher alle neun Punkte erzielt. So konnte der BSV Sachsen Zwickau (35:23), die Wildcats der SV Union Halle-Neustadt (28:26) und die Sport-Union Neckarsulm (32:30) bezwungen werden. Zudem knöpfte das Team dem VfL Oldenburg (30:30), dem Buxtehuder SV (24:24) und den HSG Bad Wildungen Vipers (28:28) jeweils einen Punkt ab, wobei für Solingen letzteres Unentschieden Ende März gefühlt eher eine Niederlage war und ein kleiner Rückschlag im Abstiegskampf.
Nach der dreiwöchigen Ligapause unterlag man letzte Woche nach tollem Kampf bei der HSG Blomberg-Lippe mit 29:25.
Die Flames sind also gewarnt, dass ein hartes Stück Arbeit auf sie zukommen wird, auch wenn es auf dem Papier zuerst einmal nach einer leichteren Aufgabe aussieht.
Erfolgreichste Torschützin ist die Rückraumlinke Vanessa Brandt mit 93/12 Toren, gefolgt von Pia Adams auf Rückraummitte mit 88/22 Toren und Paulina Uscinowicz auf Rückraum rechts mit 80/6 Toren. Zudem verfügen sie mit Katja Grewe über eine der besten Torhüterinnen der Liga, die in den bisherigen Spielen insgesamt 175 Paraden verzeichnen konnte und damit auf Platz 5 der HBF-Torhüterstatistik liegt.
Das Trikot des HSV Solingen-Gräfrath trägt derzeit auch noch einer der Flames-Neuzugänge. Rechtsaußen Jule Polsz erzielte bisher 69 Tore in dieser Saison.
Die Klingenstädterinnen benötigen für den Klassenerhalt jeden Punkt, wobei die Entscheidung wahrscheinlich erst am letzten Spieltag fällt, wo es für Solingen zum direkten Duell bei der Sport-Union Neckarsulm kommt und Zwickau parallel die HSG Bad Wildungen Vipers empfängt.
„Wie gesagt, wir werden auf uns schauen und diese zwei Punkte sind eingeplant. Solche Spiele sind nicht einfach, aber wenn wir unsere Leistung abrufen, dann werden wir mit den zwei Punkten nach Hause fahren und das ist das große Ziel. Wir werden weiter von Spiel zu Spiel schauen und dann gucken, dass wir das gut über die Bühne bringen“, ist Heike Ahlgrimm zuversichtlich.
Verzichten muss sie die letzten fünf Spiele der Saison nicht nur auf Amelie Berger, sondern auch auf ihre zweite Rechtsaußen Sarah Dekker, die sich eine Fußverletzung zugezogen hat.
WIR SUCHEN DICH!
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Ohne Trainerin kein Handballtraining – ohne dich keine Handballspiele!
Das freiwillige Engagement unserer vielen Helfer:innen ist die Grundlage für die Existenz unserer Spieltage. Mit zahlreichen Helfer:innen und DIR möchten wir in der nächsten Saison durchstarten!
Unabhängig von deinen Stärken, deiner Verfügbarkeit oder deinen besonderen Anforderungen freuen wir uns auf DEINE Unterstützung!
Melde dich bei Romina Heßler, Leiterin der Geschäftsstelle bei den Flames: r.hessler@flames-handball.com oder unter Telefon: 015228024279
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Co-Trainer Dennis Rybakov hört bei den Flames auf
Dennis Rybakov wird aus zeitlichen und beruflichen Gründen sein Amt als Co-Trainer bei den Flames der HSG Bensheim/Auerbach zum Saisonende niederlegen. Der 46-jährige wurde am 01.02.2023 Nachfolger für Ilka Fickinger, die als Trainerin zum 1. FSV Mainz 05 wechselte. Durch die Teilnahme an der EHF European League, die auch nächste Saison wieder erreicht werden soll, ist ein enormer zusätzlicher Zeitaufwand notwendig, den Rybakov leider neben einer neuen beruflichen Herausforderung nicht mehr leisten kann. Die Flames sind aber zuversichtlich wieder jemanden zu finden, der/die Cheftrainerin Heike Ahl-grimm bei ihrer Arbeit unterstützt.
Vor seiner Verpflichtung bei den Flames hatte er als Spielertrainer acht Jahre in verschiedenen Spielklassen Erfahrungen gesammelt. Seit der Saison 2020/21 war er bei der HSG Weschnitztal, wo er zuletzt als Cheftrainer tätig war, bevor er zum Frauenbundesligisten wechselte.
„Dennis ist Anfang letzten Jahres, nach dem Weggang von Ilka, bei uns ein-gesprungen. Damals waren jedoch noch andere Voraussetzungen, denn keiner konnte damit rechnen, dass wir international spielen. Von daher hatte sich Dennis bereit erklärt, es mit mir gemeinsam zu machen. Dann kam je-doch unsere internationale Herausforderung und bei ihm zusätzlich ein Jobwechsel. Mit seinem Fulltime-Job war das zeitlich kaum möglich zu bewerkstelligen. Wir haben das Ziel nächstes Jahr auch wieder international zu spielen. Von daher werden die Anforderungen und der Aufwand nicht weniger. Deshalb hat sich Dennis entschieden aufzuhören. Das kann man absolut nachvollziehen. Wir werden auf jeden Fall weiter in Kontakt bleiben, denn es sind ja auch die Menschen, die man kennen- und schätzen lernt. Ich wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und vielleicht wird er wieder irgendwo Trainer bei einer Mannschaft, die nicht so viel Aufwand betreibt, wie wir“, zeigt Heike Ahlgrimm Verständnis für die Entscheidung ihres Co-Trainers.
„Es war eine sehr schwere Entscheidung, weil ich mich sehr wohl gefühlt und das auch sehr gerne gemacht habe. Fakt ist aber, dass wir vor über einem Jahr, als ich dazu kam, noch ganz normal in der Bundesliga gespielt haben und irgendwo im Mittelfeld der Tabelle standen. Damals hätte keiner gedacht, dass wir uns so rasant sportlich entwickeln, auf Platz drei der Bundesliga stehen und Europapokal spielen. Letztendlich war es dann so, dass ich das beruflich nicht mehr mit meinem Fulltime-Job geregelt bekomme. Arbeit, Bundesliga und Europapokal lassen sich leider nicht mehr vereinbaren. Aus diesem Grund musste ich nach langer Überlegung diese Entscheidung treffen, die mir sehr schwergefallen ist. Es bleibt aber sehr viel Stolz, dass ich diese historische Runde miterleben durfte und ich da auch ein bisschen zu diesen fantastischen Erfolgen der Flames beitragen konnte. Ich bin auch sehr dank-bar, dass ich die Flames-Familie kennenlernen durfte und persönlich dankbar, dass ich bei Heike sehr viel lernen konnte“, bedauert Dennis Rybakov diesen Schritt gehen zu müssen.
Geschäftsführer Michael Geil kann die Entscheidung schweren Herzens nachvollziehen. „Dennis hat sich von Anfang an gut integriert und voll engagiert. Er hat die Frauenhandball Bundesliga für ihn als Lernfeld angenommen und viele positive Aspekte eingebracht. Dennoch muss sein Job für ihn erste Priorität haben. Wir bedanken uns bei einem wertvollen Teamplayer für die geleistete Arbeit.“
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Du kannst nicht genug von Handball bekommen? Du liebst Daten und Zahlen? Dann werde Teil der Flames Familie und melde dich als Scout für unsere Heimspiele.
Livedaten sind im Handball essenziell und nicht wegzudenken. Sie werden für viele Zwecke eingesetzt, sei es im Liveticker, in der medialen Berichterstattung, für die Leistungsanalyse und natürlich auf der Website der 1. Handball-Bundesliga. Medienvertreter, Fans und Sportler ziehen diese heran, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Livedaten werden aufwändig von Scouts erfasst, denen damit in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle zuteilwird.
Jeweils zwei geschulte und qualifizierte Scouts zeichnen die wichtigen Livedaten an jedem Spieltag der Handball-Bundesliga vor Ort auf. Dafür suchen wir dich als Unterstützung! Werde Scout bei den Flames und trage dazu bei, wichtige Livedaten immer und überall verfügbar zu machen.
Wie du Scout wirst?
- DU bist mindestens 18 Jahre alt
- DU kennst die Handballregeln
- DU hast ein Verständnis für die Liga und kennst einige Teams und Spieler
- DU hast gute Englischkenntnisse
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Für seinen Einsatz erhält ein Scout pro Spiel 50,- Euro Vergütung.
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Souveräner 33:24-Erfolg für die Flames
Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach haben ihre Hausaufgaben gemacht und am 21. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) die nächsten zwei Punkte eingefahren. Nach einer dreiwöchigen Länderspielpause besiegte das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm vor 1352 Zuschauern in der Weststadthalle den Tabellenelften BSV Sachsen Zwickau mit 33:24 (18:13) und bleibt weiterhin Tabellendritter. Die Gäste aus Sachsen bleiben fünf Spieltage vor Saisonende ebenfalls auf dem 11. Tabellenplatz. Beste Torschützinnen bei den Flames waren Lucie-Marie Kretzschmar (10 Tore) sowie Kim Naidzinavicius und Isabell Hurst (beide 6). Für die Gäste waren Ema Hrvatin mit acht Treffern und Laura Szabó am erfolgreichsten.
„Ich weiß gar nicht wirklich, ob ich sehr unzufrieden sein soll oder doch halt die vielen guten Situationen sehen soll, die man auch anerkennen muss. Ich glaube, dass wir wirklich ein paar Dinge gut gemacht haben. Wir sind gut über die Kreisläuferposition gekommen, was ein großer Punkt für uns heute war. Mir hat so ein bisschen im Angriff die Konsequenz gefehlt, dass wir da noch mehr in die Tiefe reingehen. In der Abwehr, wo halt auf der anderen Seite die Kreisläuferin das sehr gut gemacht hat, da hätte ich mir auch ein bisschen mehr erwartet, dass wir da diese Aufgabe gegen sie besser annehmen und gegen Halblinks früher den Kontakt aufnehmen. Das sind halt ein paar Punkte, die uns heute gefehlt haben, aber schlussendlich haben wir uns, glaube ich, hier nicht schlecht verkauft, wohlwissend, dass Bensheim heute und dieses Jahr eine starke Saison spielt“, zog Gästetrainer Norman Rentsch insgesamt doch ein positives Fazit.
Dies konnte auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm ziehen. „Solche Spiele sind immer sehr, sehr schwer, weil man Favorit ist und abliefern muss. Ich glaube, das haben wir heute gemacht. Wir haben mit neun Toren gewonnen. Wir haben den Gegner sehr ernst genommen, was wichtig war und haben viele Dinge umgesetzt. Natürlich haben wir gesehen, dass es auf Rechtsaußen heute sehr schwierig war, aber wir haben versucht, dass zu kompensieren und wir werden da weitermachen. Heute zählen die zwei Punkte. Die haben wir, da können wir glücklich drüber sein und jetzt gilt der volle Fokus auf nächste Woche in Solingen“, so die zufriedene Cheftrainerin.
Lucie-Marie Kretzschmar eröffnete mit ihrem ersten von 10 Toren das Spiel. Bis zum 9:9 (13. Minute) war das Spiel ausgeglichen. Die Flames legten ein Tor vor, Zwickau glich aus. Lediglich beim 7:8 ((10.) durch Diana Dögg Magnusdottir gelang den Gästen der einzige Führungstreffer. Lucie-Marie Kretzschmar und Kim Naidzinavicius sorgten mit ihren beiden Toren zum 11:9 (15.) für den erste Zwei-Tore-Vorsprung des Spiels. Ema Hrvatin gelang der Anschlusstreffer zum 11:10 (15.).
Nach einem Doppelpack von Isabell Hurst zum 13:10 (17.) reagierte Gäste-Coach Norman Rentsch mit einem Team-Timeout. Das nächste Tor erzielten trotzdem die Flames. Kim Naidzinavicius erhöhte auf 14:10 (20.). Die Flames blieben weiterhin immer mit zwei oder drei Toren in Front bis zum 17:13 (25.) durch einen verwandelten Siebenmeter von Lisa Friedberger. Es folgten fast vier torlose Minuten auf beiden Seiten. Bei den Gästen erhielt Emma Montag eine Zeitstrafe (29.) und die Überzahl nutzten die Flames und kamen durch Ndidi-Silvia Agwunedu zum 18:13 (29.). Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand, da beiden Mannschaften bis zur Pause kein Treffer mehr gelang.
Nach der Pause erhöhte Isabell Hurst auf 19:13 (31.). Im zweiten Abschnitt betrug der Vorsprung der Flames meistens sechs oder sieben Treffer. Beim 24:16 (44.) durch Ndidi-Silvia Agwunedu waren es erstmals acht Tore und Norman Rentsch nahm die nächste Auszeit. Sein Team kam aber nicht mehr näher als auf sechs Treffer an die Flames heran. Am Ende war es ein ungefährdeter 33:24 Erfolg die Mannschaft von Heike Ahlgrimm, der von den Fans bereits die letzten Spielminuten gefeiert wurde.
„Vielen Dank für über 1300 Zuschauer. Vielen Dank, dass ihr gekommen seid. Das hilft uns sehr und das trägt uns. Das ist immer wichtig“, freute sich daher auch Heike Ahlgrimm über die vielen Zuschauer in der Halle.
Nächste Woche geht es für die Flames zum Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76, die derzeit mit 9:33 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz stehen und dringend jeden Punkt für den Klassenerhalt benötigen. Anwurf ist in der Klingenhalle Solingen, am Samstag, 27. April, um 18:30 Uhr.

Programmheft "On Fire - Ausgabe Nr. 8" als Download
Für Euch nochmal der Hinweis: Ihr könnt' auch das Programmheft für die Spiele gegen die HSG Blomberg-Lippe und das heutige Spiel gegen den BSV Sachsen Zwickau wieder online lesen oder als PDF herunterladen.
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