Nina Engel verlässt die Flames zum Saisonende und wechselt zu Gloria Bistrița

Die Flames müssen sich zum Ende der laufenden Saison von Nina Engel verabschieden. Die deutsche Nationalspielerin und Vize-Weltmeisterin wird den Verein verlassen und ihre Karriere in Rumänien bei CS Gloria Bistrița fortsetzen.

Die Flames hätten die Rückraumspielerin sehr gerne weiter im eigenen Trikot gesehen. Gleichzeitig respektiert der Verein Ninas Entscheidung, den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Laufbahn zu gehen und eine neue internationale Herausforderung anzunehmen.

Nina Engel hat sich in ihrer Zeit bei den Flames sowohl sportlich als auch menschlich als wichtiger Bestandteil der Mannschaft etabliert. Mit ihrer Qualität, ihrem Ehrgeiz und ihrer Ausstrahlung auf und neben dem Feld hat sie das Team geprägt und maßgeblich zum sportlichen Erfolg beigetragen.

Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir hätten Nina sehr gerne bei den Flames gehalten. Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin mit hoher sportlicher Qualität und eine starke Persönlichkeit. Gleichzeitig verstehen und respektieren wir ihren Wunsch, sich international weiterzuentwickeln. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr von Herzen viel Erfolg und alles Gute.“

Trainerin Ilka Fickinger:
„Nina ist eine Spielerin, die mit ihrer Einstellung, ihrem Ehrgeiz und ihrer Qualität jede Mannschaft bereichert. Natürlich schmerzt ihr Abschied sehr, denn sie ist sportlich und menschlich enorm wichtig für unser Team. Ich wünsche ihr für die neue Aufgabe in Rumänien nur das Beste.“

Nina Engel:
„Ich habe mich dazu entschlossen, den Verein zum Ende der aktuellen Saison zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich dem Verein, dem Team, den Fans und allen anderen Menschen in meinem Umfeld sehr verbunden fühle. Umso dankbarer blicke ich auf die gemeinsame Zeit, die Erfahrungen und die Unterstützung zurück und wünsche dem Verein für die Zukunft von Herzen nur das Beste.“

Die Flames bedanken sich bei Nina Engel für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihr großes Engagement im Trikot der Flames und wünschen ihr für ihre sportliche und persönliche Zukunft in Rumänien viel Erfolg.

Bild: 24Passion


Sieg zum Rückrundenauftakt: Flames bezwingen Neckarsulm mit 36:32

Die Flames sind mit einem hart erkämpften Heimsieg in die Rückrunde gestartet. Gegen die Sport-Union Neckarsulm setzte sich das Team von Ilka Fickinger am Samstagabend in der Weststadthalle mit 36:32 (15:13) durch. 1.537 Zuschauer sahen ein intensives und lange Zeit offenes Duell, in dem sich die Flames erst spät absetzen konnten.

Früher Rückstand – starke Reaktion

Die Gäste aus Neckarsulm erwischten den besseren Start und führten in der Anfangsphase mehrfach, unter anderem mit 5:3 und später mit 12:10. Doch angeführt von einer erneut starken Mareike Thomaier und der treffsicheren Amelie Berger kämpften sich die Flames zurück. Mit einem energischen Zwischenspurt drehte das Team kurz vor der Pause das Spiel und ging mit einem 15:13 in die Kabine.

Tempospiel bringt Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Flames spielfreudig, legten ein hohes Tempo vor und konnten sich zeitweise mit bis zu fünf Treffern absetzen. Die Gäste aus Neckarsulm, bei denen Antje Döll und Iva van der Linden herausstachen, ließen jedoch nicht locker. Erst in der Schlussphase sorgten die Gastgeberinnen für die Entscheidung.

Vanessa Fehr als Rückhalt

Ein wichtiger Faktor war auch Torhüterin Vanessa Fehr, die in vielen Phasen des Spiels mit ihren Paraden wichtige Impulse setzte. Die Abwehr stand kompakter als zuletzt gegen den THC, und das Umschaltspiel funktionierte immer besser.

Trainerstatement Ilka Fickinger:

„Wir wussten, dass Neckarsulm nach dem Hinspiel und dem Pokalduell mit viel Motivation hier auftreten würde. Ich bin zufrieden, dass wir das Spiel mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewonnen haben. Besonders unser Tempospiel hat uns heute geholfen – auch wenn es Phasen gab, in denen wir etwas den Zugriff verloren haben. Aber: Die zwei Punkte bleiben bei uns – das zählt.“

Torschützinnen:

HSG Bensheim/Auerbach:
Mareike Thomaier (8/3), Amelie Berger (7), Lucie-Marie Kretzschmar (5), Nina Engel (4/2), Lena Degenhardt (4), Meike Schmelzer (3), Mia Ziercke (2), Jule Polsz (1/1), Matilda Ehlert (1), Isabell Hurst (1)

Sport-Union Neckarsulm:
Antje Döll (8/4), Iva van der Linden (7), Angunn Gudmestad (5), Paulina Uścinowicz (6), Alicia Soffel (2), Annefleur Bruggeman (2), Kamila Kordovská (1), Meret Ossenkopp (1)

Nächstes Spiel in Göppingen

Für die Flames geht es am Sonntag, den 18. Januar 2026 um 14:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen weiter. Für dieses Spiel wird wieder ein Fanbus organisiert – es sind noch Plätze frei!

Infos und Anmeldung: fanfahrt@flames-handball.com

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Nächstes Heimspiel in der Weststadthölle: Flames empfangen Neckarsulm

Nach dem intensiven Spitzenspiel gegen den Thüringer HC wartet auf die HSG Bensheim/Auerbach am Samstag (10.01.2026, 18:00 Uhr) in der heimischen Weststadthalle bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Zu Gast ist die Sport-Union Neckarsulm, aktuell mit 10:10 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz. Die Flames stehen mit 16:4 Punkten auf Platz 3 der Handball Bundesliga Frauen und wollen mit einem Heimsieg den Kontakt zur Spitze halten.

Die Erinnerungen an die letzten Duelle mit den Gästen sind positiv: In der Hinrunde gewannen die Flames auswärts mit 33:27, im DHB-Pokal-Viertelfinale setzten sie mit einem 39:31-Heimsieg ein echtes Ausrufezeichen. Dennoch ist höchste Konzentration gefragt – die Sport-Union bringt viel Qualität und Erfahrung mit.

Besonders im Fokus steht Antje Döll, die Vize-Weltmeisterin und ehemalige Flames-Spielerin ist mit 65 Treffern erfolgreichste Torschützin der Gäste. Auch Munia Smits (48 Tore) sorgt im Rückraum regelmäßig für Gefahr. Im Tor ist Lena Ivancok ein sicherer Rückhalt – mit bislang 78 Paraden belegt sie Platz 4 in der Liga-Statistik.

Trainerin Ilka Fickinger warnt deshalb vor der Partie:
„Neckarsulm hat in den letzten Spielen gezeigt, dass sie brandgefährlich sein können. Wir müssen über 60 Minuten mit hoher Intensität agieren – vor allem in der Abwehr deutlich kompakter stehen als zuletzt. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir wieder ein starkes Spiel abliefern.“

Die Flames hoffen erneut auf eine großartige Kulisse in der Weststadthölle. Tickets sind an der Abendkasse erhältlich, das Spiel wird zudem live bei Dyn und sporteurope.tv übertragen.

Wichtiger Hinweis zur Anreise:
Aufgrund der Deutschen Meisterschaften im Cyclo-Cross ist der Berliner Ring zwischen dem Kreisel Saarstraße und dem Kreisel Europa komplett gesperrt. Bitte plant mehr Zeit für die Anfahrt ein und nutzt nach Möglichkeit alternative Routen oder öffentliche Verkehrsmittel.

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Flames unterliegen dem Thüringer HC – Spannung bis in die Schlussminuten

Die HSG Bensheim/Auerbach musste sich im Topspiel der Handball Bundesliga Frauen dem Thüringer HC knapp mit 29:31 (14:12) geschlagen geben. Vor ausverkaufter Weststadthölle entwickelte sich eine intensive Partie auf Augenhöhe, in der sich der THC in der Schlussphase als das etwas abgezocktere Team erwies. Durch die Niederlage rutschen die Flames mit nun 16:4 Punkten auf Tabellenplatz 3.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die schnell mit 0:3 führten. Doch die Flames fanden dank der lautstarken Unterstützung von den Rängen zurück in die Partie. Mareike Thomaier spielte überragend, übernahm Verantwortung und erzielte acht Tore. Auch Vanessa Fehr im Tor zeigte besonders in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung und trug zur 14:12-Führung zur Pause bei.

Der zweite Durchgang begann jedoch denkbar ungünstig. Der THC kam mit einem 4:0-Lauf aus der Kabine und drehte die Partie auf 14:16. Zwar kämpften sich die Flames zurück, doch die Partie blieb nun dauerhaft auf Messers Schneide. Es ging über 26:26, 27:27, 28:28 und 29:29 in eine dramatische Schlussphase, in der die Gäste den kühleren Kopf bewahrten.

Trainerin Ilka Fickinger zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht:
„Wir haben das Spiel in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben. Am Ende waren es Kleinigkeiten – der THC war einfach cleverer.“

Trotz der Niederlage war die Stimmung in der Weststadthölle großartig. Zum zweiten Mal in Folge war die Halle restlos ausverkauft – eine beeindruckende Kulisse zum Jahresstart.

Nach dem Spiel wurde der Blick bereits auf die Zukunft gerichtet: Die Vertragsverlängerungen von Meike Schmelzer und Lena Degenhardt wurden bekanntgegeben. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass Mia Ziercke die Flames nach der Saison verlassen wird, um sich ihrem Medizinstudium zu widmen. Als ersten Neuzugang präsentierten die Flames zudem Chiara Rohr.

Statistik HSG Bensheim/Auerbach:
Mareike Thomaier (8/1), Nina Engel (7/3), Isabell Hurst (4), Lena Degenhardt (4), Amelie Berger (3), Jule Polsz (2), Lucie-Marie Kretzschmar (1)
Torhüterinnen: Vanessa Fehr, Helen van Beurden

Statistik Thüringer HC:
Rikke Hoffbeck Petersen (6), Natsuki Aizawa (5), Luca Farago (4), Kelly de Abreu Rosa (4), Nathalie Hendrikse (3), Lotta Heider (3), Jana Scheib (3), Csenge Kuczora (2/2), Giulia Guarieiro (1)
Torhüterin: Laura Kuske, Christina Lövgren Hallberg

Ausblick:
Weiter geht’s für die Flames bereits am Samstag, 10.01.2026 um 18:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Sport-Union Neckarsulm. Dann heißt es: Wiedergutmachen und wieder punkten – mit der hoffentlich dritten ausverkauften Weststadthölle in Serie.

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Flames sichern sich Top-Talent Chiara Rohr – Mia Ziercke verlässt den Verein

Die Flames stellen sich auf der Linksaußen-Position neu auf: Während Mia Ziercke den Verein nach der laufenden Saison aus studienbedingten Gründen verlassen wird, können die Flames mit Chiara Rohr eines der größten Talente im deutschen Frauenhandball als Neuzugang präsentieren.

Chiara Rohr wechselt zu den Flames

Mit Chiara Rohr verpflichten die Flames ein absolutes Top-Talent. Die am 6. Juni 2007 geborene Linksaußen kommt vom TV Hannover-Badenstedt und bringt trotz ihres jungen Alters bereits beeindruckende sportliche Referenzen mit. Die 1,77 Meter große Außenspielerin gehört dem Elite-Kader des Deutschen Handballbundes an und war Teil des 35er-Kaders der deutschen A-Nationalmannschaft bei der Heim-Weltmeisterschaft. Auf internationaler Nachwuchsebene sorgte Rohr zuletzt für großes Aufsehen: Bei der U19-Europameisterschaft 2025 in Montenegro feierte sie mit der deutschen Auswahl den Europameistertitel, wurde als beste Linksaußen ins All-Star-Team gewählt und war mit 49 Treffern erfolgreichste Torschützin der deutschen Mannschaft. Die Flames sind sehr stolz darauf, dass sich Chiara Rohr trotz mehrerer Angebote anderer Vereine bewusst für den Weg mit den Flames entschieden hat und ihre sportliche Zukunft in Bensheim sieht.

Chiara Rohr zu ihrem Wechsel

„Bensheim ist für mich eine bewusste Entscheidung für den nächsten Schritt in meiner sportlichen und persönlichen Entwicklung. Ich gehe diesen Weg mit großer Vorfreude und freue mich auf neue Herausforderungen sowie gemeinsame Erfolge mit den Flames.

In den Gesprächen mit dem Verein und bei meinem Besuch habe ich schnell gespürt, dass mir hier als junge Spielerin viel Vertrauen geschenkt wird. Besonders überzeugt hat mich die wertschätzende Art im Umgang miteinander – und auch von der Mannschaft wurde ich von Beginn an sehr offen und herzlich aufgenommen.

Die Stimmung in der Halle wird bestimmt genial, darauf bin ich sehr gespannt und freue mich darauf, in der kommenden Saison im Trikot der Flames aufzulaufen.“

Die Flames bedanken sich ausdrücklich bei Spielerberater Fabian van Olphen für die sehr gute, vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit im Rahmen des Transfers.

Stimmen zum Neuzugang

Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir beobachten Chiara schon seit längerer Zeit und freuen uns sehr, dass wir sie nun für die Flames gewinnen konnten. Sie war unsere absolute Wunschspielerin als Nachfolgerin von Mia. Chiara ist ein herausragendes Talent mit außergewöhnlichen Qualitäten und großem Entwicklungspotenzial. Dass sie sich trotz weiterer Angebote für die Flames entschieden hat, macht uns sehr stolz.“

Trainerin Ilka Fickinger:
„Chiara bringt für ihr junges Alter bereits ein beeindruckendes Paket mit. Sie ist sehr dynamisch, extrem torgefährlich und hat auf internationaler Bühne gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Wir wollen ihr bei uns die Zeit und den Rahmen geben, sich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt im Frauenhandball zu gehen.“

Mia Ziercke verlässt die Flames studienbedingt

Parallel zum Neuzugang steht fest, dass Mia Ziercke die Flames nach der laufenden Saison verlassen wird. Die 22-Jährige war 2023 von der HSG Blomberg/Lippe zu den Flames gewechselt und hat sich seither sportlich wie persönlich sehr positiv entwickelt.

Ziercke wird den Verein aus studienbedingten Gründen verlassen. Der zeitliche und inhaltliche Aufwand im Hinblick auf das anstehende medizinische Staatsexamen lässt sich mit dem Leistungshandball auf diesem Niveau nicht dauerhaft vereinbaren. Die Flames hätten den Vertrag mit der talentierten Linksaußen sehr gerne verlängert und bedauern ihren Abgang.

Auch Mia stand während ihrer Zeit bei den Flames im 35er-Kader der deutschen A-Nationalmannschaft und unterstreicht damit ihre sportliche Qualität.

Stimmen zum Abschied

Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir hätten sehr gerne mit Mia weitergearbeitet und ihren Weg bei den Flames fortgesetzt. Sie hat sich bei uns toll entwickelt und war sowohl sportlich als auch menschlich eine große Bereicherung für den Verein. Wir respektieren ihre Entscheidung voll und wünschen ihr für ihr Medizinstudium und ihren weiteren Lebensweg nur das Beste.“

Trainerin Ilka Fickinger:
„Mia ist ein toller Mensch und eine sehr angenehme Spielerin, mit der die Zusammenarbeit immer viel Freude gemacht hat. Sie hat sich bei uns kontinuierlich weiterentwickelt und war ein wichtiger Teil des Teams. Natürlich bedauern wir ihren Abschied sehr, wünschen ihr aber von Herzen alles Gute für ihre Zukunft.“

Mia Ziercke zu ihrem Abschied:
„Die Entscheidung ist mir überhaupt nicht leicht gefallen. Mit dem Staatsexamen kommt auf mich in diesem Jahr allerdings die bisher größte Herausforderung meines Studiums auf mich zu, weshalb ich mich dann zu 100% auf diese fokussieren möchte. Ich bin dem Verein und vor allem Heike und Ilka sehr dankbar, dass ich die letzten zweieinhalb Jahre mein Studium und den Handball so gut verbinden konnte. Ich freue mich jetzt aber erstmal auf den Rest der Saison, die wir hoffentlich erfolgreich abschließen können.“

Die Flames bedanken sich herzlich bei Mia Ziercke für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihren großen Beitrag für den Verein und wünschen ihr sowohl sportlich als auch privat viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.

Bild: Chiara Rohr


Flames verlängern mit Meike Schmelzer und Lena Degenhardt

Die Flames setzen weiter auf Kontinuität im Kader und treiben ihre Personalplanung konsequent voran: Meike Schmelzer und Lena Degenhardt haben ihre Verträge verlängert und werden auch künftig das Trikot der Flames tragen.

Mit den Vertragsverlängerungen zweier wichtiger Spielerinnen schaffen die Flames frühzeitig Planungssicherheit und setzen ein klares Zeichen für Stabilität und Verlässlichkeit innerhalb der Mannschaft.

Meike Schmelzer bleibt wichtige Führungsspielerin

Kreisläuferin Meike Schmelzer nimmt seit ihrem Wechsel zu den Flames eine zentrale Rolle im Team ein. Die erfahrene Spielerin überzeugt vor allem durch ihre enorme Mentalität und ihre Präsenz auf dem Feld. In der Defensive ist sie ein wichtiger Stabilitätsfaktor, organisiert den Innenblock und geht mit hoher Intensität voran. Auch im Angriff zeichnet sich Schmelzer durch großen Einsatzwillen, körperliche Robustheit und kompromisslosen Kampfgeist aus.

Ihre Erfahrung, ihre Haltung und ihr unbedingter Wille, für die Mannschaft zu arbeiten, machen sie zu einer wichtigen Führungsspielerin innerhalb des Teams.

Lena Degenhardt bleibt Teil des Rückraums

Auch Rückraumspielerin Lena Degenhardt hat sich für eine weitere Zusammenarbeit mit den Flames entschieden. Die Rechtshänderin bringt Dynamik, Durchsetzungskraft und Präsenz in den Rückraum und verleiht dem Offensivspiel Struktur. Mit ihrer energiegeladenen Spielweise übernimmt sie Verantwortung und trägt wesentlich zur Stabilität und Variabilität im Angriff bei.

Stimmen zu den Vertragsverlängerungen

Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Wir freuen uns sehr, dass Meike und Lena ihren Weg bei den Flames fortsetzen. Beide haben sich in kurzer Zeit sehr gut in die Mannschaft integriert und übernehmen wichtige Rollen - auf und neben dem Feld. Die Vertragsverlängerungen stehen für Kontinuität und für das Vertrauen in den gemeinsamen Weg, den wir weitergehen möchten.“

Trainerin Ilka Fickinger:
„Meike bringt enorme Mentalität und Stabilität in unser Spiel, insbesondere in der Abwehr, und geht mit ihrer Art immer voran. Lena gibt unserem Rückraum Präsenz und Durchschlagskraft. Für uns ist es sehr wertvoll, mit beiden Spielerinnen weiterarbeiten zu können und gemeinsam die nächsten Schritte zu machen.“

Meike Schmelzer:
„Ich habe mich von Beginn an sehr wohlgefühlt. Es macht Spaß, Teil dieses Teams zu sein, und ich freue mich darauf, gemeinsam weiter an unseren Zielen zu arbeiten.“

Lena Degenhardt:
„Die Flames bieten mir ein Umfeld, in dem ich mich sportlich weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen kann. Ich freue mich darauf, weiterhin Teil dieses Teams zu sein und gemeinsam kontinuierlich voranzukommen.“

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Spitzenspiel zum Jahresauftakt: Flames empfangen den Thüringer HC

Das neue Handballjahr beginnt direkt mit einem echten Topspiel in der Weststadthalle: Am Samstag, den 03. Januar 2026 um 18 Uhr trifft die HSG Bensheim/Auerbach als Tabellenzweiter auf den aktuellen Tabellenvierten Thüringer HC. Zwei ambitionierte Teams, zwei unterschiedliche Spielstile – und die Aussicht auf einen packenden Handballabend vor hoffentlich ausverkauftem Haus.

Die Ausgangslage verspricht Spannung: Mit 16:2 Punkten blicken die Flames auf eine herausragende Hinrunde zurück. Der Auswärtssieg in Buxtehude kurz vor dem Jahreswechsel war hart erkämpft, aber genau der richtige Abschluss für ein erfolgreiches Kalenderjahr. Jetzt gilt es, die Leistungen auch im neuen Jahr zu bestätigen.

Trainerin Ilka Fickinger richtet den Fokus dabei auf eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten Partie:
„Der THC ist ein Topteam mit internationaler Erfahrung und individuell sehr stark besetzt. Wir wollen natürlich mit einem Sieg ins neue Jahr starten und unsere Serie ausbauen – aber dafür müssen wir unsere Leistung über 60 Minuten auf die Platte bringen. Besonders in der Abwehr müssen wir uns gegenüber den letzten beiden Spielen wieder steigern.“

Auch der Gegner reist mit klaren Ambitionen an. Mit 11:7 Punkten belegt der Thüringer HC derzeit Rang vier und will den Anschluss an die Spitzengruppe halten. Im Rückraum verfügen die Gäste über große Qualität mit Spielerinnen wie Natsuki Aizawa, Csenge Kuczora, Jana Scheib und Johanna Reichert, wobei der Einsatz von Reichert nach einer Verletzung noch fraglich ist. Im Tor überzeugt Laura Kuske mit konstant starken Leistungen. Ebenfalls im Kader: Lotta Heider, die bis 2023 das Flames-Trikot trug und mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des THC-Teams ist.

Die Flames setzen vor heimischer Kulisse erneut auf Leidenschaft, Tempo und starke Nerven – und auf die Unterstützung ihrer Fans. Angeführt von den deutschen Nationalspielerinnen Mareike Thomaier und Nina Engel, die bei der Heim-WM im Dezember noch im WM-Finale standen, wollen die Gastgeberinnen ein Ausrufezeichen setzen.

Besonderes Highlight: Beim Heimspiel gegen den THC werden die ersten Personalentscheidungen für die kommende Saison offiziell bekannt gegeben – ein Moment, auf den viele Fans gespannt warten.

Vor dem Spiel lohnt sich auch ein Besuch im Außenbereich vor dem Bürgerraum, wo der Fanclub Flames on Fire wieder für das leibliche Wohl sorgt. Angeboten werden original Thüringer Rostbratwürste, Rindswürste, Glühwein und Kinderpunsch – perfekte Begleiter für einen stimmungsvollen Handballabend.

Die Weststadthalle wird einmal mehr zur „Weststadthölle“ werden – und wer live dabei sein möchte, sollte sich beeilen: Noch gibt es einige wenige Resttickets im Online-Ticketshop.

Für alle, die es nicht in die Halle schaffen, wird das Spiel live auf Dyn und sporteurope.tv übertragen.

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Zittersieg zum Jahresabschluss – Flames siegen 31:28 in Buxtehude

Die HSG Bensheim/Auerbach hat sich zum Jahresabschluss in einem hart umkämpften Auswärtsspiel beim Buxtehuder SV mit 31:28 (18:18) durchgesetzt. In der Halle Nord, vor 1.500 Zuschauern, zeigte sich das Team von Ilka Fickinger von der kämpferischen Seite – und musste gegen ein mutig auftretendes Buxtehuder Team über die komplette Spielzeit alles geben.

Schon früh war klar: Dieses Spiel wird kein Selbstläufer. Buxtehude präsentierte sich unter dem neuen Trainer Nicolaj Andersson deutlich stabiler und setzte die Flames durch intensive Zweikampfführung immer wieder unter Druck. Dennoch erwischten die Gäste den besseren Start: Angeführt von der überragenden Nina Engel, die am Ende auf 13 Treffer kam, erspielten sich die Flames eine frühe Führung.

Trotzdem blieb Buxtehude immer in Schlagdistanz und glich kurz vor der Pause zum 18:18 aus. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe mit wechselnden Führungen. Die Flames zeigten sich jedoch nervenstark, blieben ruhig – und konnten sich in der Schlussphase entscheidend absetzen. Zwei wichtige Treffer von Jule Polsz brachten in den letzten Minuten die Vorentscheidung zum 31:28-Endstand.

Ilka Fickinger nach dem Spiel:
„Das war ein schweres Spiel, das uns alles abverlangt hat – umso mehr bin ich einfach nur erleichtert, dass wir am Ende die beiden Punkte mit nach Bensheim nehmen. Wir haben über weite Strecken nicht die Stabilität in der Abwehr gehabt, die wir brauchen. Daran werden wir arbeiten müssen, denn im nächsten Spiel wartet ein echter Brocken auf uns.“

Ein besonderer Dank gilt auch den mitgereisten Fans, die das Team lautstark unterstützt haben. Mit dem Erfolg in Buxtehude schließen die Flames ein herausragendes Jahr 2025 mit 16:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Doch lange Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht: Bereits am Samstag, den 3. Januar 2026 um 18:00 Uhr, steht in der Weststadthölle das Topspiel gegen den Thüringer HC auf dem Programm. Für dieses Handball-Highlight sind noch Tickets im Online-Ticketshop erhältlich – also sichert euch jetzt eure Plätze und unterstützt die Flames im ersten Heimspiel des neuen Jahres!

Torschützinnen HSG Bensheim/Auerbach:
Nina Engel (13/4), Lucie-Marie Kretzschmar (5), Lena Degenhardt (3), Mareike Thomaier (2/1), Amelie Berger (2), Meike Schmelzer (2), Mia Ziercke (2), Jule Polsz (2).
Torhüterinnen: Vanessa Fehr, Helen van Beurden.

Torschützinnen Buxtehuder SV:
Maj Nielsen (9/6), Anika Hampel (5), Isabelle Dölle (5), Teresa von Prittwitz (4), Isa Ternede (3), Johanna Andresen (1), Tessa Pieperjohanns (1).
Torhüterinnen: Oliwia Kaminska, Annie Linder

Bild: Buxtehuder SV


Flames wollen das Handballjahr 2025 mit Auswärtssieg abschließen

Am Dienstag, den 30. Dezember, steht für die Flames das letzte Spiel im Kalenderjahr 2025 an. Um 18:00 Uhr trifft das Team von Ilka Fickinger auswärts auf den Buxtehuder SV. Auch wenn der Gastgeber aktuell mit 2:14 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz steht, wird es für die Flames alles andere als ein Selbstläufer.

Beim BSV gab es zuletzt einen Umbruch: Nach 18 Jahren wurde Trainer Dirk Leun freigestellt, neuer Mann an der Seitenlinie ist Nicolaj Andersson. Für ihn ist das Spiel gegen die Flames die erste Partie in neuer Verantwortung – ein Faktor, der das Spiel zusätzlich unberechenbar macht.

Die Flames gehen mit einer starken ersten Saisonhälfte im Rücken in die Partie, stehen mit 14:2 Punkten auf Tabellenplatz zwei und wollen das Jahr unbedingt mit einem weiteren Erfolgserlebnis abschließen. Dabei gilt es vor allem, die Defensivleistung im Vergleich zum letzten Spiel gegen Halle-Neustadt zu verbessern. In der zweiten Halbzeit ließ das Team zu viele einfache Gegentreffer zu – das soll in Buxtehude anders laufen.

„Wir müssen von Beginn an wach sein, in der Abwehr wieder kompakter stehen und den Gegner nicht unterschätzen“, so Trainerin Ilka Fickinger. „Auch wenn Buxtehude in der Tabelle aktuell hinter uns steht, wird das mit neuem Trainer sicher ein intensives Spiel.“

Die Halle in Buxtehude ist bereits ausverkauft – die Flames erwartet also eine stimmungsvolle Kulisse. Das Spiel wird live auf sporteurope.tv übertragen.

Zum Start ins neue Jahr steht direkt ein echtes Topspiel an:
Am Samstag, den 03. Januar, empfangen die Flames den Thüringer HC um 18:00 Uhr in der Weststadthölle – Spannung und Handball auf höchstem Niveau sind garantiert.

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Flames siegen vor ausverkaufter Weststadthölle – 38:33 gegen Halle Neustadt

Die HSG Bensheim/Auerbach hat ihr letztes Heimspiel im Jahr 2025 erfolgreich bestritten. In einer ausverkauften Weststadthalle feierten die Flames am Samstagabend einen 38:33 (22:12)-Heimsieg gegen den SV Union Halle Neustadt. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainerin Ilka Fickinger vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, tat sich im zweiten Durchgang jedoch deutlich schwerer.

Der Beginn der Partie verlief ausgeglichen. Die Flames fanden zunächst schwer ins Spiel, Halle agierte mutig und hielt das Spiel bis zur 20. Minute beim Stand von 13:10 offen. Doch dann zündeten die Gastgeberinnen den Turbo: Innerhalb von vier Minuten legte Bensheim/Auerbach einen 4:0-Lauf zum 17:10 hin und setzte sich zur Pause deutlich auf 22:12 ab.

Besonders Amelie Berger zeigte in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung, erzielte wichtige Treffer von Außen und war maßgeblich an der Führung zur Pause beteiligt.

In der zweiten Hälfte wechselte Ilka Fickinger viel durch und gab nahezu jeder Spielerin Spielzeit. Der Spielfluss ging dabei jedoch verloren, vor allem in der Abwehr fehlte die nötige Konsequenz. Halle nutzte die Phase und kämpfte sich Stück für Stück heran. Zwar geriet der Heimsieg nie ernsthaft in Gefahr, doch der Abstand schmolz zwischenzeitlich deutlich.

Nach dem Spiel zeigte sich Ilka Fickinger kritisch mit dem Auftritt ihrer Mannschaft:

„Ein großes Dankeschön geht an unser Publikum – die ausverkaufte Weststadthalle war ein toller Rahmen. Mit der zweiten Halbzeit bin ich allerdings nicht zufrieden. Wir waren in der Abwehr nicht mehr griffig genug, das darf uns so nicht passieren. Jetzt liegt der Fokus auf dem Spiel in Buxtehude. Dort müssen wir über die vollen 60 Minuten unsere Leistung abrufen.“

Weiter geht es für die Flames bereits am kommenden Dienstag, den 30. Dezember, um 18:00 Uhr beim Buxtehuder SV. Dort wollen die Südhessinnen das Handballjahr mit einem weiteren Sieg erfolgreich abschließen.

Statistik Flames:
Engel (7/4), Thomaier (7), Berger (6), Kretzschmar (4), Degenhardt (3), Polsz (3), Ziercke (3), Ehlert (2), Hurst (2), Schmelzer (1)

Zuschauer: 2.000 (ausverkauft)

Halbzeit: 22:12

Endstand: 38:33

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)