Mangelnde Chancenverwertung führt zur Niederlage gegen Blomberg

Am Samstagabend hätten die Flames der HSG Bensheim/Auerbach vor 937 Zuschauern erstmals die Chance gehabt ein Heimspiel gegen den Favoriten aus dem Lippeland zu gewinnen. Trotz starker Abwehrleistung führte aber eine mangelhafte Chancenverwertung am Ende zur 24:27 (13:13) Niederlage gegen die HSG Blomberg-Lippe, die sich durch den Sieg auf den 4. Tabellenplatz verbesserte. Beste Werferin bei den Flames war Ndidi Agwunedu, die insgesamt sechsmal gegen ihre ehemaligen Verein traf. Malina Marie Michalczik war mit neun Treffern die beste Werferin bei HSG.

„Wir können uns heute in der Abwehr keinen Vorwurf machen, weil wir eine sehr gute Abwehr gespielt haben und mit zwei guten Torhütern hintendran, was letzte Woche nicht so war. Bei uns hakt es einfach im Angriff. Wir haben 24 Fehlwürfe, damit kann man einfach kein Spiel gewinnen. So ehrlich müssen wir sein, wenn wir davon nur die Hälfte reinmachen, dann sieht es anders aus. Machen wir aber nicht. Ich weiß nicht woran es liegt, dass wir uns die Chancen erarbeiten, dass wir die Chancen auf der Hand haben und dann einfach nicht treffen. Wir werden weiter daran arbeiten, aber wenn wir weiter 24 Fehlwürfe haben, dann wird es natürlich schwer und deswegen stehen wir auch heute wieder mit leeren Händen da“, bilanzierte die enttäuschte Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.

Damit hatte es sie auf den Punkt gebracht. Sie hatte ihre Mannschaft bestens auf den Gegner eingestellt. Die Flames zeigten sich stark verbessert gegenüber den letzten Spielen und haben vieles richtig gemacht. Die Abwehr bot eine starke Leistung und in den beiden Torfrauen Vanessa Fehr und Helen van Beurden hatte man einen starken Rückhalt.  Hätte sich das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm nicht so viele Fehlwürfe und vor allem vergebene Hundertprozentige Chancen geleistet, dann wäre gegen den Favoriten durchaus ein Sieg möglich gewesen.

Die Anfangsphase war etwas zerfahren und es dauert knapp drei Minuten, bis der erste Treffer fiel. Alexia Hauf brachte die Gäste mit 0:1 in Führung. Lisa Friedberger glich knapp eine Minute später zum 1:1 aus. Die Gäste aus Blomberg kamen aber besser und treffsicherer ins Spiel und hatten nach dem Treffer von Lisa Frey zum 1:4 (9.)  bereits eine Drei-Tore-Führung. Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm reagierte folgerichtig mit einem Team-Timeout. Zwar konnten die Gäste noch auf 1:5 (10.) erhöhen, doch ihr Team kam immer besser ins Spiel. Vor allem Ndidi Agwunedu, die letzte Saison noch das Trikot von Blomberg trug, nutzte alle ihre Chancen und die Flames gingen durch den Treffer von Dionne Visser zum 7:6 (17.) erstmals selbst in Führung.

Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, die die Zuschauer auf den Rängen begeisterte. Es vielen sehenswerte Treffer und die beiden Torfrauen Vanessa Fehr und die ehemalige Flames-Torfrau Melanie Veith boten immer wieder tolle Paraden. Mit einem gerechten 13:13-Halbzeitstand ging es in die Kabine.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren ebenfalls sehr ausgeglichen, wobei die Flames einen Tick besser aus der Kabine kamen. So führte die Ahlgimm-Sieben nach zwei Toren von Ndidi Agwunedu und Lotta Heider erstmals mit zwei Treffern beim 17:15 (38.).

Es sah so aus, als sollte jetzt die Wende gelungen sein, doch die Führung gab den Flames keine Sicherheit und erneut wurden klare Chancen vergeben und der Ball dem Gegner in die Hände gespielt, so dass man nicht nur nicht den Vorsprung ausbaute, sondern selbst dafür sorgte, dass die Führung wieder wechselte und Blomberg vorentscheidend vom 18:17 (44.) durch Ndidi Agwunedu mit einem 4:0-Lauf auf 18:21(48.) davonzog.

Die Flames gaben aber trotzdem nicht auf und kämpften weiter. Doch diesem Rückstand liefen sie am Ende vergeblich hinterher. Sie kamen nicht mehr näher, als auf zwei Tore heran und mussten die letzten sieben Minuten auch noch ohne Kapitänin Lisa Friedberger auskommen, die nach einem Foul die Rote Karte sah und disqualifiziert wurde.

Das nächste Ligaspiel ist am Mittwoch, 01.02.2023 um 19:30 Uhr beim Tabellenzweiten Thüringer HC. Davor kommt es noch am 28.01.2023 in der Weststadthalle zum Viertelfinale im DHB-Pokal gegen den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund, der im Achtelfinale die HSG Blomberg-Lippe aus dem Pokal warf.

HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (3), Isabell Hurst, Leonie Kockel (2), Lotta Heider (1), Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel (2), Ndidi Agwunedu (6), Lisa Friedberger (3/1), Sarah van Gulik (2/1), Neele Orth, Lucie Kretzschmar (3), Sophia Ewald, Lilli Holste (1), Dionne Visser (1).

 


Flames empfangen Blomberg zum ersten Heimspiel im neuen Jahr

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) empfangen die Flames der HSG Bensheim/Auerbach mit der HSG Blomberg-Lippe einen Anwärter auf die Europapokalplätze. Das Team von Trainer Steffen Birkner belegt derzeit mit 14:8 Punkten den 5. Tabellenplatz. Der Anwurf der Begegnung erfolgt um 18:00 Uhr in der Weststadthalle. 

Mit der bisherigen Saison kann das Team aus der Nelkenstadt zufrieden sein. Die vier Niederlagen waren ausschließlich gegen die TOP 4 der Tabelle:  in Buxtehude (24:27), in Bietigheim (27:36), beim THC (24:34) und letzte Woche zu Hause gegen den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund (30:33). Gegen Borussia Dortmund musste die HSG auch im Achtelfinale des DHB-Pokals geschlagen geben. Die 26:32-Niederlage beendete den Traum von der Teilnahme am FINAL 4. Alle anderen Ligaspiele konnten die Nelkenstädterinnen für sich entscheiden.

Erfolgreichste Torschützin der HSG ist Malina Marie Michalczik mit 52/8 Toren und belegt damit Platz 10 der HBF-Scorerliste. Laetitia Quist mit 51 Toren und Alexia Hauf mit 45 Toren komplettieren das Trio der TOP-3-Torschützinnen der HSG.

Erfreuliche Nachrichten gab es für die HSG in dieser Woche von Spielmacherin Nele Franz. Die Spielerin der Saison 2020/21 der HBF verlängerte ihren Vertrag bis 2024 und geht damit in die elfte Saison bei Blomberg. Nach überstandener Verletzung konnte sie außerdem wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und könnte in Bensheim vielleicht schon das Comeback feiern.

Die Flames sind gegen Blomberg Außenseiter. Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm hat diese Woche gut trainiert und sich auf den Gegner vorbereitet.

„Blomberg ist Favorit. Sie spielen eine gute Runde, sind auf Platz 5 und wollen nächste Saison wieder international spielen. In der Mannschaft sind sehr interessante Spielerinnen dabei. Sie haben mit Alexia Hauf, Laetitia Quist und Marie Michalczik überragende Akteure, gerade im Rückraum links und Rückraum rechts, die aus dem Rückraum shooten können. Sie gehen 60 Minuten volles Tempo ohne darüber nachzudenken und von daher wird es ein sehr schweres Spiel. Für uns ist es wichtig, dass wir uns auf uns fokussieren und dass wir unseren Job machen. Wir müssen wirklich mit Leidenschaft und mit Kampf alles investieren. Zu Hause ist immer alles möglich, das wissen wir und wir werden morgen alles dransetzen, um die zwei Punkte zu behalten. Wichtig ist, dass man dranbleibt, dass man sie lange ärgert, weil es auch eine junge Mannschaft ist und dann ist auch gegen Blomberg was möglich. Das werden wir auf jeden Fall versuchen“, so Heike Ahlgrimm.

Bisher gab es das Duell gegeneinander vierzehnmal und die Statistik ist ziemlich eindeutig. In dreizehn Spielen ging die HSG Blomberg-Lippe als Sieger vom Platz. Der Erste und bisher einzige Saison gelang den Flames in der letzten Saison. Während man im Januar zu Hause sich noch knapp 30:31 geschlagen geben musste, konnte man am 30.04.22 mit einem 29:24-Auswärtssieg beide Punkte aus der Lippestadt mit nach Hause nehmen. Vielleicht gelingt den Flames ja diesmal gegen den Favoriten wieder eine Überraschung erstmals auch ein Heimsieg gegen Blomberg.

Dazu hoffen die Flames wieder auf eine gut besuchte Halle und die Unterstützung durch die Fans. Zu vergünstigten Ticketpreisen besteht die Möglichkeit sich neben dem Bundesligaspiel auch das Drittligaspiel um 14:00 Uhr der Junior Flames anzusehen.


DHB: JAHRESSTART IN KAISERAU

Frauen-Nationalmannschaft mit erstem Kurzlehrgang mit 17 Spielerinnen

Weiterer Input und viel Arbeit in Kleingruppen: Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes absolviert am 23. und 24. Januar einen Kurzlehrgang in Kamen-Kaiserau. Für die erste Maßnahme des Kalenderjahres hat Bundestrainer Markus Gaugisch 17 Spielerinnen nominiert.

„Der Kurzlehrgang in Kaiserau bietet mir zum einen die Chance, neuen Spielerinnen kennenzulernen, die sich in den letzten Wochen in der Bundesliga gut präsentiert haben. Zum anderen arbeiten wir auch mit den Spielerinnen weiter, die bereits beim Kurzlehrgang in Blomberg dabei waren“, sagt Gaugisch. „Mit dieser Konstellation können wir weiteren Input geben, aber gleichzeitig auch weiter sichten, um einen guten Überblick über alle Möglichkeiten zu erhalten.“

Im Fokus der zweitägigen Trainingsarbeit wird die Arbeit im spielerischen Bereich sowie die individuelle Entwicklung der Spielerinnen stehen. Gaugisch: „Entscheidungstraining, Kooperationen mit Kreisspielerinnen und viel Kleingruppenspiel werden wichtige Trainingsschwerpunkte in den Tagen von Kaiserau sein.“

Anfang März steht die erste gemeinsame Nationalmannschaftswoche mit Länderspielen gegen Ungarn (3. März, 19.30 Uhr in der MHPArena Ludwigsburg) und Polen (5. März, 15 Uhr im SNP Dome in Heidelberg – Karten jeweils unter dhb.de/tickets) an. Zum Abschluss der Länderspielsaison 2022/23 folgen im April noch die WM-Play-offs gegen Griechenland.

Das Aufgebot für den Kurzlehrgang in Dortmund:

Lisa Antl (Borussia Dortmund), Amelie Berger (HSG Bensheim/Auerbach), Dana Bleckmann (Borussia Dortmund), Lena Degenhardt (TuS Metzingen), Lisa Friedberger (HSG Bensheim/Auerbach), Alexia Hauf (HSG Blomberg-Lippe), Lena Hausherr (Borussia Dortmund), Lotta Heider (HSG Bensheim/Auerbach), Madita Kohorst (Borussia Dortmund), Viola Leuchter (Bayer 04 Leverkusen), Marie Michalczik (HSG Blomberg-Lippe), Maxi Mühlner (Buxtehuder SV), Laetitia Quist (HSG Blomberg-Lippe), Marie Steffen (VfL Oldenburg), Mareike Thomaier (Bayer 04 Leverkusen), Sarah Wachter (Sport-Union Neckarsulm), Alina Grijseels (Borussia Dortmund)

PM DHB


Ticketaktion zum Doppelspieltag am 14.01.2023

Für die Flames erwarten zum 1. Heimspiel 2023 in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) am Samstag, 14.01.2023, den Tabellenfünften, die HSG Blomberg-Lippe. Anpfiff ist in der Weststadthalle um 18:00 Uhr. Bereits um 14:00 Uhr treffen unsere Junior Flames in der 3. Liga auf die HSG St. Leon/Reilingen.

Beide Mannschaften freuen sich über zahlreiche Unterstützung und wer beide Spiele besucht, wird durch ermäßigte Ticketpreise belohnt.

Spiel der Junior Flames
Alle Dauerkartenbesitzer und Inhaber eines Online-Tickets zahlen bei den Junior Flames den ermäßigten Preis von 5 Euro

Alle anderen Zuschauer zahlen 8 Euro

Rentner und Jugendliche über 11 Jahre zahlen 5 Euro (3 Euro beim Besuch beider Spiele)

Bundesligaspiel

Alle Träger eines Eintrittsbändchen aus dem Spiel der Junior Flames zahlen nur 12 Euro

Alle anderen Zuschauer zahlen 15 Euro

Rentner, Behinderte, Studenten, Auszubildende, Schüler, Jugendliche von 13-17 Jahren zahlen 12 Euro (10 Euro beim Besuch beider Spiele)

Kinder von 7-12 Jahren zahlen 10 Euro (8 Euro beim Besuch beider Spiele)

Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt


Flames erkämpfen Punkt in Bad Wildungen

Es war ein Hessenderby, das alles beinhaltete, was es im Vorfeld versprach. Eine Partie auf Augenhöhe mit Spannung, Kampf und Dramatik. Am Ende stand ein 29:29 (15:15) auf der Anzeigentafel und die Flames der HSG Bensheim/Auerbach kehrten mit einem erkämpften Punkt an die Bergstraße zurück. Beste Werferinnen bei den Flames waren Lisa Friedberger mit 7/1 Toren und Amelie Berger mit 6 Toren. Bei den Vipers erzielte Annika Ingenpaß mit 6 Toren die meisten Treffer.

„Das war wieder so ein typisches Hessenderby. Es war ein sehr kampfbetontes und spannendes Spiel. Ich bin sehr froh, dass wir diesen Punkt mitgenommen haben, weil wir schon mit 4 Toren hinten lagen. Das muss man der Mannschaft hoch anrechnen, dass wir wirklich wie die Löwen und als Team gekämpft haben. Wir haben versucht, dass wir nicht den Kopf verlieren und kämpfen uns wieder ran. Am Ende haben wir sogar noch die Chance zum Sieg. Ich glaube, wir können sehr froh sein, dass wir diesen Punkt mitnehmen und das ist das Positive an diesem Spiel, dass wir nicht gekippt sind, dass wir nicht als Mannschaft zerbrochen sind und das gemeinsam gemacht haben. Wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben und wir müssen natürlich auch viele Dinge besser machen. Es waren wieder zu viele Fehler und wir haben zu viel verworfen. Am Ende des Tages sieht man, wie eng die Liga ist. Wir nehmen den Punkt sehr dankbar mit. Das ist für den Kopf sehr gut und jetzt haben wir eine Woche Zeit uns auf Blomberg vorzubereiten“, sagte Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.

Die Flames starteten gut ins Hessenderby und gingen nach Treffern von Sarah van Gulik und Lisa Friedberger (3. Minute) und zwei Paraden von Helen van Beurden mit 2:0 in Führung. Nach dem Ausgleich der Vipers erzielte Alicia Soffel erneut die Führung zum 3:2 (8.). Im Gegenzug traf Anika Hampel zum Ausgleich und Lisa Friedberger musste für zwei Minuten auf die Bank. In Überzahl gelang den Vipers dann die erste eigene Führung zum 3:4 (10.). Das Spiel blieb ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Die Vipers hatten in der ersten Halbzeit den Vorteil, dass sie mehrfach in Überzahl spielten, da die Flames insgesamt vier Zeitstrafen im ersten Abschnitt bekamen.

Alicia Soffel konnte nach einem Freiwurf mit dem Pausenpfiff noch den 15:15-Ausgleich erzielen und brachte ihr Team auch gleich in der zweiten Halbzeit mit 16:15 in Front. Diesen drehten die Vipers mit einem 3:0-Lauf in ein 16:18 (36.). Amelie Berger verkürzte wieder auf 17:18 (36.). Nach Treffern von Jolina Huhnstock und Annika Ingenpaß, die jetzt immer öfter frei am Kreis zum Wurf kam, war es beim 17:20 (38.) erstmals ein 3-Tore-Vorsprung für die Vipers.

Doch die Flames ließen sich nicht abschütteln. Myrthe Schoenaker, Lisa Friedberger und Amelie Berger sorgten wieder für den 20:20 Ausgleich (41.) und Vipers-Trainerin Tessa Bremmer nahm eine Auszeit. Annika Ingenpaß, Jana Scheib und erneut Annika Ingenpaß stellten anschließend wieder den 3-Tore-Vorsprung für die Vipers zum 20:23 (46.) her. Jetzt nahm Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm folgerichtig ihr Team-Timeout.

Die Flames kämpften sich wieder auf 22:24 (47.) durch Dionne Visser heran. Lisa Friedberger scheiterte kurz danach mit ihrem Siebenmeter an Vipers-Torfrau Manuela Brütsch. Die ehemalige Flames-Spielerin war mit ihren 15 Paraden (34%) gegenüber der jeweils 3 Paraden der beiden Flames-Torfrauen am Ende der mitentscheidende Faktor am Punktgewinn der Vipers.

Amelie Berger brachte die Flames mit ihren Treffern zum 23:24 (50.) und 24:25 (52.) wieder auf ein Tor heran. Die Vipers erhöhten wieder auf 26:24 (52.), doch ein verwandelter Strafwurf von Myrthe Schoenaker und erneut Amelie Berger führten zum umjubelten Ausgleich zum 26:26 (55.).  Das Spiel war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Auf der Tribüne wurden die Flames von ihren mitgereisten Fans lautstark unterstützt.

„Vielen Dank, dass ihr den Weg nach Bad Wildungen gefahren seid, um uns so lautstark zu unterstützen. Ihr habt uns mit zu diesem Punkt getragen“, bedankte sich Heike Ahlgrimm daher auch nach dem Spiel bei den Fans.

Die Vipers gingen immer wieder mit einem Tor in Führung und die Flames glichen aus.  37 Sekunden vor dem Ende waren die Vipers im Angriff und Trainerin Tessa Bremmer nahm eine Auszeit, denn sie wollten den Siegtreffer erzielen und möglichst den Flames keinen Angriff mehr ermöglichen.

Heike Ahlgrimm stellte ihre Mannschaft aber gut darauf ein und ihr Team wollte kein Tor mehr zulassen und erkämpfte sich nochmal den Ball. Jetzt nahm Heike Ahlgrimm wiederum 15 Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Ihr Team spielte konzentriert den letzten Angriff, die freigespielte Neele Orth konnte zwar den Heber über Vipers-Torhüterin Manuela Brütsch setzen, doch der Ball landete nur an der Latte. So blieb es beim 29:29- Unentschieden – ein Punkt, der für beide Teams am Ende noch viel wert sein kann und nach dem Verlauf der zweiten Halbzeit war es für die Flames ein erkämpfter Punktgewinn, der nur möglich war, weil sich die Mannschaft nicht aufgegeben und als Team zusammengekämpft hat.

Durch den unerwartet hohen Auswärtssieg des TSV Bayer 04 Leverkusen rutschten die Flames aufgrund des Torverhältnisses, auf den 9. Tabellenplatz mit 9:13 Punkten, die Vipers sind mit 7:15 Punkten weiterhin auf Platz 11.

Nächste Woche erwarten die Flames den Tabellenfünften, die HSG Blomberg-Lippe in der Weststadthalle Bensheim. Anwurf ist am 14.01.2023 um 18:00 Uhr.

HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (6), Isabell Hurst, Leonie Kockel, Lotta Heider, Myrthe Schoenaker(2/1), Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel (5), Ndidi Agwunedu, Lisa Friedberger (7/1), Sarah van Gulik (3), Neele Orth (1), Lucie Kretzschmar (3), Lilli Holste, Dionne Visser (2).

 


Hessenderby zum Jahresauftakt

Das erste Spiel des Jahres 2023 hat es für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach gleich in sich. Für das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm geht es zum Hessenderby nach Bad Wildungen. Anwurf ist am Samstag, 07.01.23, um 19 Uhr in der Sporthalle Edertal (Anraffer Straße 3, 34549 Edertal). 

Das Hessenderby ist immer ein besonderes Spiel zwischen beiden Mannschaften, die sich durch viele Pflichte- und Trainingsspiele gegeneinander auch sehr gut kennen. Es sind meistens sehr umkämpfte Partien.

Beide Mannschaften haben zum Jahresabschluss eine Niederlage hinnehmen müssen. Während die Flames gegen den Deutschen Meister und ungeschlagenen Tabellenführer SG BBM Bietigheim ein gutes Spiel machten und nur mit 27:32 verloren, kamen die Vipers beim Deutschen Vize-Meister Borussia Dortmund mit 25:42 unter die Räder. Überraschend war davor auch die Heimniederlage gegen den SV Union Halle-Neustadt und ganz besonders dabei auch die Höhe (27:35).

Mit den bisher erspielten 6:12 Punkten und dem elften Tabellenplatz ist man daher in Bad Wildungen nicht zufrieden. Allerdings trennen das Team von Trainerin Tessa Bremmer auch nur zwei Punkte von den auf dem 8. Tabellenplatz stehenden Flames.

Allein schon deshalb ist ein spannendes Spiel zu erwarten. Beide Teams wollen das Hessenderby für sich entscheiden und die Punkte auf ihrem Konto verbuchen.

Die Flames fahren mit Selbstvertrauen zu den Vipers, werden den Gegner aber auf keinen Fall unterschätzen – auch wenn die letzten Spiele leistungsmäßig nicht das war, was die Vipers können. Außerdem sind die Flames noch von ihrer eigenen Leistung in Neckarsulm vor Weihnachten gewarnt. Die Sport-Union hatte damals auch erst zwei Punkte auf dem Konto und bis auf das erste Saisonspiel gegen Waiblingen alles verloren und gingen gegen die Flames als Sieger vom Platz. Die Vipers widerum konnten ihr Spiel gegen die Sport-Union mit 32:30 für sich entscheiden. Außerdem waren die Vipers noch in Buxtehude (23:21) und in Waiblingen (35:24) erfolgreich.

Die erfolgreichsten Torschützinnen bei den Vipers sind Nationalspielerin Annika Ingenpaß mit 52/7 Toren sowie Jana Scheib (51/6) und Anika Hampel (45/26).

„Es ist ein Hessenderby und es wird ein sehr schweres Spiel. Das ist ein Spiel auf Augenhöhe, was immer viel Brisanz, Kampf und Leidenschaft mit sich bringt. Wir haben eine Chance, wenn wir unsere Leistung abrufen. Natürlich wollen wir die zwei Punkte und dafür werden wir alles investieren. Wir freuen uns auf das Spiel und haben auch ein bisschen Selbstvertrauen gegen Bietigheim getankt. Das müssen wir jetzt genauso auf die Platte umsetzen. Es sind alle fit, worüber ich mich freue. Wir haben viele Gespräche geführt und ich denke, dass die eine oder andere Spielerin wieder den Schritt nach vorne macht. Sie müssen es als Team zusammen meistern – alle für einen, einer für alle. Wenn wir das als Team stemmen, dann haben wir gute Chancen die Punkte mit nach Bensheim zu nehmen“, glaubt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm fest an den Siegeswillen ihrer Mannschaft.

Bis auf die Langzeitverletzte Sarah Dekker sind alle Spielerinnen in Bad Wildungen einsatzfähig.

Wer nicht mit dem Fanbus oder selbst nach Bad Wildungen kommt, kann das Spiel, wie gewohnt, im Livestream bei Sportdeutschland.tv verfolgen: HBF: HSG Bad Wildungen Vipers vs. HSG Bensheim/Auerbach live • Livestream • Sportdeutschland.TV

 


Das Torhüterinnen-Duo der Flames bleibt zusammen: Vanessa Fehr verlängert

Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach haben auf der Torhüterposition Klarheit für die kommende Saison geschaffen. Der Verein hat den Vertrag mit Keeperin Vanessa Fehr um zwei weitere Spielzeiten verlängert.

Vanessa Fehr, die im Sommer 2021 an die Bergstraße wechselte, wird damit auch mindestens bis 2025 das Torhüterinnen-Duo mit Helen van Beurden bilden. Die Beiden sind ein harmonisches Duo, das sich sehr gut ergänzt und fordert.

Die 25-jährige spielte vor ihrem Wechsel zu den Südhessen ab 2013 beim TSV Bayer 04 Leverkusen und trug somit seit ihrem 15. Lebensjahr das Trikot der Werkselfen. Mit den Juniorelfen gewann sie die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft 2014 und 2015 sowie den Vizetitel 2016.

„Ich habe verlängert, weil ich den Verein cool finde und der Verein viel Potential hat und ich ein Teil davon sein möchte. Und alles in allem fühle ich mich hier wohl“, begründete Vanessa Fehr ihre Vertragsverlängerung.

„Ich freue mich, dass Vanessa für zwei Jahre verlängert hat. Wir haben mit ihr und Helen eines der besten Torhütergespanne der Liga. Mit ihr haben wir einen absoluten Typen und Leader in unseren Reihen. Ich freue mich sehr, dass sie bei uns bleibt und unterschrieben hat. Ich glaube, dass wir da noch ganz viel Potential haben. Es macht einfach Spaß mit so einer verrückten Nudel zusammenzuarbeiten“, zeigte sich Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm daher sehr zufrieden über die Vertragsverlängerung.

Geschäftsführer Michael Geil baut auf die Konstanz auf der Torhüterposition: Wir haben für die beiden kommenden Saisons ein echt starkes Torhüter-Duo das sich in seinen sportlichen und mentalen Kompetenzen sehr gut ergänzt und das sich versteht und respektiert. Vanessa ist ein ungemein belebendes Element in unserem Teamgefüge und überträgt unser Leitmotiv „On Fire“ immer wieder auf Zuschauer und Sponsoren.


Flames verlängern Vertrag mit Linkshänderin

Erfreuliche Nachrichten gleich zum Jahresbeginn bei den Flames der HSG Bensheim/Auerbach. Rückraumspielerin Leonie Kockel wird dem Klub mindestens eine weitere Saison erhalten bleiben. Die Linkshänderin und die Vereinsverantwortlichen einigten sich auf eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr.

Leonie Kockel wechselte zur Saison 2020/21 von Borussia Dortmund an die Bergstraße. In ihrer ersten Saison hatte sie mit mehreren Verletzungen zu kämpfen und wollte in der Saison 2021/22 nach einer erfolgreichen Vorbereitung wieder voll angreifen. Bereits im ersten Saisonspiel beim Thüringer HC erlitt Leonie einen Kreuzbandriss, der das frühzeitige Saison-Aus für sie bedeutete. Nach überstandener Verletzung ist sie diese Saison wieder zurück im Kader.

Vor ihrem Wechsel nach Bensheim spielte sie seit 2015 in Dortmund, wo sie in der Jugend zweimal Deutsche Meisterin wurde. Die 21-Jährige gewann mit ihrem Club 2018 erst in der weiblichen B-Jugend und ein Jahr später mit der weiblichen A-Jugend den Titel.

„Ich freue mich sehr ein weiteres Jahr hier in Bensheim zu spielen! Gerade nach meinem Kreuzbandriss ist es schön zu sehen, dass mir der Verein die nötige Zeit sowie das Vertrauen entgegenbringt! Ich fühle mich hier menschlich sowie sportlich super wohl! In dem Team steckt viel Potenzial und dadurch freue ich mich umso mehr ein weiteres Jahr mit den Flames in der Weststadthölle auf Punktejagd zu gehen“, begründet Leonie Kockel den Schritt auch in die nächste Saison mit den Flames zu gehen.

Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm ist zufrieden über den Verbleib ihrer Rückraumspielerin: „Leo ist eine Linkshänderin und hat viele Verletzungen gehabt. Jetzt ist sie wieder fit. Sie braucht aber noch Zeit und hat immer noch Höhen und Tiefen. Bei ihr sehen wir noch viel Potential. Wir haben zwei Linkshänderinnen auf dieser Position im rechten Rückraum, was nicht bei vielen Mannschaften der Fall ist. Wir werden gerne mit ihr weiterarbeiten und schauen, dass wir hier eine Konstanz hinbekommen. Daher freue ich mich sehr, dass wir ein Jahr mit Leo weitergehen.“

Ebenso erfreut zeigt sich Michael Geil, Geschäftsführer der Flames, über den Verbleib von Leonie Kockel: „Leo fühlt sich in der Flames Familie und an der Bergstraße sehr wohl. Ich bin sicher, dass sie ihr Leistungspotenzial schnell wieder erreichen kann und uns im rechten Rückraum weiterhilft. Sie engagiert sich zudem in der Jugendarbeit und ist damit ein wichtiges Bindeglied zum Nachwuchs.“

 


Flames begeistern gegen Bietigheim

Vor knapp 1.200 Zuschauer in der Weststadthalle boten die Flames eine starke Leistung gegen den Deutschen Meister und verlustpunktfreien Tabellenführer SG BBM Bietigheim. Am Ende war es zwar die erwartete Niederlage, aber mit dem 27:32 (9:14) zogen sich die Flames der HSG Bensheim/Auerbach mehr als achtbar aus der Affäre.  Die Flames bleiben in der Tabelle auf dem achten Tabellenplatz, die SG BBM Bietigheim bleibt t nach neun absolvierten Spielen als einzige Mannschaft weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Beste Werferin bei den Flames war Lisa Friedberger mit 7/4 Toren, bei Bietigheim war Nationalspielerin Jenny Behrend mit 5 Toren am erfolgreichsten.

„Wir stehen heute zwar als Verlierer da, aber ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Wir haben in den letzten Wochen zu Recht viel Kritik eingesteckt, denn wir haben keine guten Spiele gemacht. Wenn wir in einigen Spielen nur halb so gut, wie heute performt hätten, dann wäre vielleicht der eine oder andere Sieg mehr herausgesprungen. Heute haben wir gekämpft, haben versucht wieder die Tugenden herauszuholen mit Kampf und Leidenschaft. Von daher bin ich einfach nur happy, dass wir nur mit 5 Toren verloren haben. Es besteht ja immer die Gefahr gegen so eine souveräne Mannschaft, wenn die ins Rollen kommt, auch unterzugehen. Das musste diese Woche auch schon Dortmund erfahren, die mit 13 Toren verloren haben. Von daher bin ich froh, dass wir das heute so mit  Hilfe der Zuschauer gemeistert haben. Wir werden weiter hart arbeiten und werden jetzt nur paar Tage frei machen und dann haben wir ein ganz wichtiges Spiel in Bad Wildungen“, erklärt eine zufriedene Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.

Zufrieden war auch SG BBM-Coach Markus Gaugisch: “ Es war ein schönes Spiel vor einer geilen Kulisse hier. Ich bin sehr zufrieden, weil wir es souverän gemeistert haben und den Abstand immer so gehalten haben, dass kein Stress aufkommt. Das ist hier in der Halle ja immer, weil es von Bensheim hier einfach geil gemacht wird, mit viel Emotionen und Tempo und das konnten wir in Griff halten. Wir sind froh, dass wir dieses Wahnsinnsjahr mit einem Sieg abgeschlossen haben“, so Gaugisch.

Nach einigen schwachen Auftritten in den letzten Wochen konnte sich das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm zum Jahresabschluss rehabilitieren und begeisterte als Underdog die Fans, die ihr Kommen nicht bereuten.

Die Flames hatten diesmal nichts zu verlieren, denn selbst der Deutsche Vizemeister und Pokalgegner der Flames im Viertelfinale, Borussia Dortmund, unterlag am zweiten Weihnachtsfeiertag mit 13 Toren.

Eine Viertelstunde konnten die Flames bis zum 6:7 Paroli bieten, dann setzte sich der TOP-Favorit vorentscheidend auf 6:12 (23.) ab. Die Flames kamen noch einmal bis auf vier Tore beim 9:13 (29.) durch Ndidi Agwunedu heran. Die ehemalige Flames-Spielerin Julia Maidhof erhöhte kurz danach auf den 9:14 Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit konnte sich der Deutsche Meister zwischenzeitlich auf 8 Tore beim 11:19 (35.) und 17:25 (45.) jeweils durch Jenny Behrend absetzen, doch die Flames gaben nicht auf und konnten die zweite Halbzeit letztendlich unentschieden gestalten und durften sich über eine gute Leistung und eine tolle Stimmung in der Halle freuen.

Das 27:32 war am Ende ein Ergebnis mit dem beide Mannschaften einen schönen Jahresabschluss hatten.

Erfreulich war bei den Flames, dass Isabell Hurst in beiden Halbzeiten für paar Minuten ihr Comeback nach überstandener Schulterverletzung feiern konnte.

Bevor es in die Villa Lacus zur After Game Party ging wurde es nochmal emotional in der Halle, als Co-Trainerin Ilka Fickinger verabschiedet wurde, die nach insgesamt sieben Jahren bei den Flames in unterschiedlichen Funktionen, davon seit 6 Jahren als Co-Trainerin, nun beim 1. FSV Mainz 05 ein neues Kapitel aufschlägt und dort Chef-Trainerin des Zweitligisten wird.

Das nächste Spiel bestreiten die Flames am Samstag, 07.01.2023, in Bad Wildungen. Um 19:00 Uhr kommt es zum Hessenderby bei den Vipers.

HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (4), Isabell Hurst, Leonie Kockel (2), Lotta Heider (1), Myrthe Schoenaker(2), Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel (2), Ndidi Agwunedu (2), Lisa Friedberger (7/4), Sarah van Gulik (1), Neele Orth, Lucie Kretzschmar, Lilli Holste (2), Dionne Visser (4).

 


Der Ligaprimus kommt zum Jahresabschluss

Das letzte Spiel des Jahres 2022 ist für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach nochmal ein ganz besonderes Spiel. Zum einen kommt mit der SG BBM Bietigheim der Deutsche Meister und verlustpunktfreie Ligaprimus in die Weststadthalle und zum anderen ist das letzte Spiel des Jahres auch für Ilka Fickinger ihr letztes Spiel als Co-Trainerin der Flames, die seit dieser Woche Chef-Trainerin des Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 ist. Anwurf ist am Freitag um 19:30 Uhr.

Mit der SG BBM Bietigheim kommt die Übermannschaft der letzten Saison nach Bensheim. Bietigheim konnte in allen Wettbewerben, an denen sie teilnahmen, den Titel holen. Die Deutsche Meisterschaft wurde ohne Punktverlust gewonnen, ebenso holte man sich den Supercup und den DHB-Pokal und somit alle nationalen Titel. Zusätzlich gewann das Team aus dem Enztal den Europapokal.

Das Team von Trainer Markus Gaugisch ist auf allen Positionen mehrfach mit TOP-Spielerinnen besetzt. Zu diesen Spielerinnen gehören die ehemaligen Flammen Julia Maidhof, Kim Naidzinavicius und Antje Döll (geb. Lauenroth), die sich allerdings im Vorbereitungsspiel zur EHF EURO am Innenband verletzte und nach gut überstandener OP mehrere Wochen ausfällt.

Auf die Verletzung von Antje Döll reagierte Bietigheim und verpflichtete noch zwei Neuzugänge für die laufende Spielzeit 2022/23. Von VOC Amsterdam wechselte die niederländische Linksaußen Roos Daleman an die Enz, zudem erhielt Kreisläuferin Lea Grießer von der SG H2Ku Herrenberg ein Zweifachspielrecht.

Außerdem wurde kurz vor Weihnachten auch die noch Schweizer Nationalspielerin Kerstin Kündig von Viborg HK verpflichtet.

Auch diese Saison ist die SG BBM das Maß aller Dinge in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) und als einzige Mannschaft ohne Verlustpunkt. Auch gegen die beiden Verfolger konnte man sich durchsetzen. Beim Thüringer HC gewann Bietigheim am 27.11.22 mit 31:29 und am 2. Weihnachtstag setzte man sich vor fast 1.900 Zuschauern gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund souverän mit 35:22 durch.

Erfolgreichste Torschützinnen sind bisher die beiden deutschen Nationalspielerinnen Xenia Smits mit 39 Toren und Julia Maidhof mit 35/12 Toren, gefolgt von der niederländischen Nationalspielerin Kelly Dulfer mit 30 Toren.

Die Frage nach der Favoritenrolle stellt sich in dieser Begegnung nicht.

Es ist das leichteste Spiel des Jahres. Wir sind ohne Druck. Bietigheim hat am 26.12. ein klares Statement gesetzt und gegen den Tabellenzweiten mal eben mit dreizehn Toren gewonnen. Das ist schon mal eine klare Ansage. Es ist wieder David gegen Goliath. Wir haben nichts zu verlieren und haben gegen sie immer ganz gute Spiele gemacht. Ich erwarte von meinen Mädels, dass sie ganz befreit aufspielen und dass sie sich vom Kopf her mental vielleicht wieder ein bisschen Selbstvertrauen holen. Wenn du keinen Druck hast gewinnen zu müssen, tut uns das gut. Von daher freuen wir uns auf das Spiel. Es ist immer was Besonderes gegen so starke Gegner zu spielen und sich mit sehr guten Spielerinnen zu messen. Von daher freuen wir uns auf das Spiel und dann schauen wir was am Ende bei rauskommt“, sagt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm mit Blick auf die Partie am Freitag.

Traditionell sind die Spiele am Jahresende in der HBF immer sehr gut besucht. Vor Corona war dies bei den Flames auch so und die Halle war voll besetzt. Die Flames hoffen, dass dieses Jahr auch wieder viele Fans in die Halle kommen – auch um Co-Trainerin Ilka Fickinger  von den Flames und den tollen Fans in der Weststadthalle gebührend zu verabschieden.

Co-Trainerin Ilka Fickinger neue Cheftrainerin in Mainz

Zweitligist 1. FSV Mainz 05 hat diese Woche Flames-Co-Trainerin Ilka Fickinger als Nachfolgerin für die zurückgetretene Nikoletta Nagy verpflichtet. Bevor sie nach dem Erwerb der A-Lizenz zur HSG Bensheim/Auerbach wechselte war sie von 2014 – 2016 Trainerin bei der TuS Kriftel und ist mit der Mannschaft von der Oberliga direkt in die 3. Liga aufgestiegen. 2016 wurde sie als Jugendkoordinatorin von der HSG Bensheim/Auerbach verpflichtet und übernahm als Trainerin mehrere Jugendmannschaften. Ab der Saison 2017/2018 war sie Co-Trainerin der Bundesligamannschaft. In dieser Zeit konnte Ilka Fickinger die Abschlüsse als EHF Handball Manager (2018) und EHF-Mastercoach (2019) erlangen. Seit dieser Saison ist sie außerdem Trainerin des Männerbezirksoberligisten TSV Pfungstadt, mit dem sie aktuell die Bezirksoberliga Hessen anführt.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihren Weiterbildungen war es jetzt die logische Folge, dass sie den nächsten Schritt in ihrer Trainerlaufbahn geht. Und in Mainz trifft sie dabei auch auf einige ehemalige Flames-Spielerinnen, wie Christin Kühlborn oder Saskia Fackel, die letzte Saison noch das Flames-Trikot trugen oder auch Larissa Platen sowie die ehemaligen Jugend-Spielerinnen Lena Thoss, Tabea Coors und Rugile Bartaseviciute.

Karten für das Spiel gibt es noch online unter Tickets – Flames Handball (flames-handball.com) und an der Abendkasse.