Flames belohnen sich mit zwei Punkten
Lange Zeit sah es nach der Sensation aus und das bisherige punktlose Schlusslicht VfL Waiblingen durfte gut 50 Minuten auf die ersten Bundesligapunkte hoffen, doch dann drehten die Flames der HSG Bensheim/Auerbach noch das Spiel und holten sich mit dem 32:28 (18:19) bei den Tigers den vierten Saisonsieg. Beste Werferinnen bei den Flames waren Lisa Friedberger mit 10/5 und Dionne Visser mit 8 Toren.
Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm war nach dem Spiel erleichtert: „Wir haben die zwei Punkte. Man hat uns angemerkt, dass wir gerade vom mentalen, vom Selbstvertrauen und von der Selbstverständlichkeit nicht so performen, wie wir uns dies wünschen. Wir haben uns heute ganz viel vorgenommen und wollten es wieder gut machen und da steht man sich dann halt auch oft auch selber im Weg. Wir haben viele Dinge nicht so umsetzen können, wie wir uns das vorher vorgenommen haben. 19 Tore in der ersten Halbzeit ist auch von der Abwehr her indiskutabel. In der Pause haben wir dann gesagt, dass wir in der zweiten Halbzeit mehr in die Abwehr investieren wollen. Wir haben dann auf 5:1 umgestellt. In der zweiten Halbzeit bekommen wir dann nur noch neun Tore und ich glaube, dass wir das in der Abwehr in der zweiten Halbzeit richtig gut gemacht haben und dass wir damit dann auch unseren Torhütern helfen. Am Ende des Tages war es jetzt kein schöner Sieg, aber der Sieg war wirklich wichtig, denn es war ein sehr schweres Spiel nach all der Kritik, die berechtigt war, in den letzten Wochen. Daher war das jetzt wichtig, dass wir jetzt mal zwei Punkte haben und etwas Ruhe ist.“
Den Flames war die Verunsicherung nach der Leistung in Neckarsulm anzumerken. Sie mussten als Favorit diese zwei Punkte holen und auch kämpferisch Wiedergutmachung zeigen gegenüber dem Mittwochspiel. Der bisher punktlose Aufsteiger wiederum hatte nicht zu verlieren und witterte seine Chance gegen den angeschlagenen Gegner.
So führte der Gastgeber nach knapp sieben Minuten mit 6:4. Zweimal Lisa Friedberger (davon einmal per Siebenmeter) und Lucie Kretzschmar brachten die Flames wieder 7:6 (10.). Zwei Tore der Tigers zum 7:8 und drei Treffer von Dionne Visser, Sarah van Gulik und Lucie Kretzschmar zum 10:8 (13.) sorgten erneut für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Flames. Beim 12:9 (16.) durch Lisa Friedberger waren es erstmals drei Tore und man dachte, jetzt nimmt das Spiel den erhofften Lauf.
VFL-Trainer Thomas Zeitz nahm direkt danach eine Auszeit und sein Team ließ sich nicht abschütteln – auch weil die Flames-Abwehr in der ersten Halbzeit oft zu nachlässig war. Beim 15:15 (25.) war das Spiel wieder ausgeglichen und Heike Ahlgrimm reagierte ihrerseits mit einem Team-Timeout. Sie fand offensichtlich die richtigen Worte, denn Leonie Kockel und Dionne Visser brachten die Flames wieder mit 17:15 (27.) in Front.
Aber Waiblingen ließ sich nicht abschütteln und konnte wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff sogar noch den Führungstreffer zum 19:18 für den Gastgeber erzielen.
Nach der Pause stellte Heike Ahlgrimm ihre Abwehr auf 5:1 um, was die ersten Minuten noch etwas hackte, dann aber immer besser funktionierte und die Trainerin zufrieden stellte. „Mit nur noch neun Gegentoren in der zweiten Halbzeit hat die Abwehr gut funktioniert und wir haben damit auch unseren Torleuten geholfen“, analysiert Heike Ahlgrimm die zweite Halbzeit.
Und mit der stärkeren Abwehr funktionierte es auch im Angriff besser. Die Flames machten aus einem 22:24-Rückstand eine 25:24-Führung (49.). Die junge Neele Orth übernahm Verantwortung und ging in die Abwehr und erzielte nicht nur zwei Tore, sondern holte auch gleich einen Siebenmeter raus. Samira Brand konnte zwar noch einmal zum 25:25 (49.) ausgleichen, doch Leonie Kockel und Neel Orth brachten die Flames mit ihren beiden Toren zum 27:25 (52.) auf die Siegerstraße.
Am Ende stand ein umjubeltes 32:28 für die Flames auf der Anzeigentafel und allen fiel ein großer Stein vom Herzen.
„Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass wir wieder Selbstvertrauen und Selbstverständlichkeit bekommen und einfach wieder die Leistung, zu der wir imstande sind, abrufen. Im Moment ist es einfach ein mentales Problem. Es gibt so Phasen, die hatten wir jetzt schon lange nicht mehr, aber da werden wir auch wieder gestärkt herauskommen. Ich bin davon überzeugt, auch von meinen Mädels überzeugt, dass wir dies schaffen und irgendwann auch die Leichtigkeit wieder kriegen, um solche Spiele wieder souveräner zu gestalten. Heute haben wir zwei Punkte, die kann uns keiner nehmen und jetzt werden wir weiter trainieren und daran arbeiten, dass wir wieder unsere Leistung abrufen. Aber jetzt kommt erst einmal nach dem gefühlt schwersten Spiel das einfachste Spiel am Freitag gegen Bietigheim. Da haben wir nichts zu verlieren“, so Heike Ahlgrimm.
Weiter geht es für die Flames bereits am Freitag, 30.12.2022, um 19:30 Uhr gegen den Deutschen Meister SG BBM Bietigheim. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch ist als einzige Mannschaft auch diese Saison bisher ohne Verlustpunkt und konnte sich gestern eindrucksvoll mit 35:22 gegen den Vizemeister Borussia Dortmund durchsetzen.
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (1), Leonie Kockel (3), Lotta Heider (2), Myrthe Schoenaker, Elisa Stuttfeld (1), Alicia Soffel, Ndidi Agwunedu (1), Lisa Friedberger (10/5), Sarah van Gulik (1), Neele Orth (2), Lucie Kretzschmar (3), Sophia Ewald, Lilli Holste, Dionne Visser (8).
Flames bei Aufsteiger Waiblingen am 2. Weihnachtstag
Diese Saison bleibt den Bundesligateams noch weniger Zeit Weihnachten mit ihren Familien zu verbringen. Denn bereits am 2. Weihnachtstag geht es in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) weiter und so blieb nur der 24.12 als einziger trainingsfreier Tag. Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach müssen auswärts beim bisher punktlosen Aufsteiger VFL Waiblingen antreten. Der Anwurf des letzten Auswärtsspiels in 2022 erfolgt um 15:00 Uhr.
Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm geht als Favorit in die Begegnung. Zwei Punkte beim Aufsteiger sind Pflicht und nach der schlechten Leistung vom Mittwoch in Neckarsulm fordert nicht nur die Trainerin eine Reaktion von ihrem Team.
Die Waiblingen Tigers haben nach ihrem Aufstieg in das deutsche Oberhaus alle acht Saisonspiele verloren und stehen daher derzeit am Tabellenende. „Man darf Waiblingen nicht unterschätzen. Nach unserem Auftreten in Neckarsulm sind sie sicher zusätzlich motiviert und hoffen auf ihre Chance“, warnt daher auch Heike Ahlgrimm.
Das Auftaktprogramm hatte es für den Aufsteiger gleich in sich. Das Team von Trainer Thomas Zeitz, das sich vor der Saison nicht nennenswert verstärkt hat, war in den Partien gegen die SG BBM Bietigheim (23:44) und Bad Wildungen (24:35) chancenlos, gegen die Sport-Union Neckarsulm (23:30) war man am 1. Spieltag hingegen lange im Spiel und auch in Blomberg (19:35) zeigte man trotz der letztendlich deutlichen Niederlage vor allem in der ersten Hälfte eine gute Leistung. Dies war auch in weiteren Begegnungen der Fall. Gegen den SV Union Halle-Neustadt lag man zu Beginn der zweiten Halbzeit nur 14:15 hinten, am Ende wurde es doch noch eine 22:34-Niederlage.
Am letzten Spieltag unterlag man zwar deutlich mit 28:41 bei Borussia Dortmund, doch war man da aufgrund von einigen Erkrankungen auch nur mit einem Rumpfteam von 2 Torfrauen und 8 Feldspielerinnen angetreten. Aufgeben war aber auch in Dortmund keine Option und man kämpfte bis zum Schluss.
Somit warten die Tigers weiterhin auf ihre ersten Saisonpunkte und dies soll auch noch nach dem Spiel gegen die Flames so sein.
„Wir müssen nicht lange drum herumreden, dass ich von meinem Team eine Reaktion erwarte nach dem schlechten Spiel in Neckarsulm. Wir haben einiges gut zu machen für die ganzen Fans, Sponsoren und Helfer, die sehr viel investieren und immer hinter uns stehen. Viele davon sind auch nach Neckarsulm gefahren und die haben wir maßlos enttäuscht. Es ist die Aufgabe der Mädels das jetzt wieder gutzumachen. Es geht darum, die zwei Punkte zu bekommen und dafür alles zu investieren, wie Leidenschaft, Kampfgeist und dass wir wieder die Tugenden zurückholen, die uns auszeichnen. Wir müssen mutig sein und als Mannschaft agieren und ein ganz anderes Auftreten haben. Die Marschroute ist klar. Wir sind die bessere Mannschaft. Das müssen wir zeigen. Der Gegner ist nicht leicht. Sie haben gegen uns und alle anderen Teams nichts zu verlieren. Es ist eine junge Mannschaft, sie machen ordentliche Spiele. Sie zahlen als junges Team viel Lehrgeld, aber sie haben beachtliche Ergebnisse erzielt und immer lange mitgehalten. Das muss uns bewusst sein. Aber wir sind Favorit und so müssen wir auftreten. Am Ende des Tages zählt für uns nur der Sieg. Das erwarte ich von den Mädels. Einfach eine Reaktion zu dem wirklich sehr, sehr schwachen Spiel und eine Widergutmachung. Das ist die klare Aufgabe“, fordert Heike Ahlgrimm unmissverständlich von ihrer Mannschaft.
Frohe Weihnachten
Wir wünschen allen Sponsoren, Partnern und Fans der
Flames ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest ![]()
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Elisa Stuttfeld verlässt die Flames zum Saisonende
Elisa Stuttfeld wird ihren im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Flames von der HSG Bensheim/Auerbach nicht mehr verlängern. Die 23-jährige Linksaußen sucht nach vier Jahren bei den Flames eine neue Herausforderung.
Elisa Stuttfeld kam im Sommer 2019 vom TV Nellingen zu den Flames und hatte nach dem Wechsel schnell überzeugt. Sie wurde in ihrer Zeit bei den Flames auch vom ehemaligen Bundestrainer Henk Groener bereits zu Regionallehrgängen der DHB-Auswahl eingeladen.
„Zuerst möchte ich mich für vier Jahre bei den Flames und ihrem gesamten Umfeld bedanken. Es war eine sehr lehrreiche Zeit, in der ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln konnte. Nun ist es aber Zeit für mich, einen neuen Weg einzuschlagen und Neues auszuprobieren. Doch bevor es so weit ist, hoffe ich, dass wir zusammen mit unseren Fans im Rücken, noch möglichst viele Siege einfahren werden, die wir dann gemeinsam feiern können“, kommentiert Elisa Stuttfeld ihren Entschluss.
„Ich denke, es ist für Eli die richtige Entscheidung. Das ist völlig legitim, dass man sich nach einigen Jahren in einem Verein verändern möchte und dies akzeptieren wir auch. Sie ist die vierte Saison bei uns und will im Sommer einen neuen Weg gehen. Wir haben alle Jahre gut zusammengearbeitet und ich glaube, dass mit einem neuen Input bei ihr auch noch das eine oder andere herauszuholen ist, was jetzt bei mir nicht mehr funktioniert hat. Das ist völlig in Ordnung und wir können uns normal in die Augen schauen. Ich habe gerne mit ihr zusammengearbeitet, weil sie viel Einsatz gezeigt hat und ich wünsche ihr für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute“, so Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm zum Abgang ihrer Linksaußen.
Jörg Hirte äußert sich dazu wie folgt: “Ich habe mich sehr gefreut als uns Elisa vor vier Jahren die Zusage gemacht hat und unser Angebot angenommen hat. Sie hat sich in dieser Zeit extrem weiterentwickelt und ich kann es absolut nachvollziehen, dass sie nach einer neuen Herausforderung sucht. Ich wünsche ihr auf ihrem weiteren Karriereweg alles Gute und dass sie von Verletzungen verschont bleibt.“
Flames unterliegen nach schwachem Spiel in Neckarsulm
Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach unterliegen nach einem schwachen Auftritt verdient bei der Sport-Union Neckarsulm mit 20:26 (8:11). Damit haben die Flames die Chance vertan nachzulegen und durch Punkte im Nachholspiel wieder in der Tabelle vorzurücken. Beste Werferinnen bei den Flames waren Lotta Heider, Alicia Soffel und Sarah van Gulik mit jeweils 4 Toren sowie Fatos Kücükyildiz mit 7/4 Toren bei Neckarsulm.
Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm zeigte sich nach der Begegnung zu Recht enttäuscht von der gezeigten Leistung ihrer Mannschaft: “Mir fehlen sehr selten die Worte, aber ich kann mich heute nur bei unseren mitgereisten Fans, Sponsoren und allen anderen für unsere schlechte Leistung entschuldigen. Es war ein Fehlerfestival auf beiden Seiten. Aber wir haben überhaupt nicht das abgerufen, wofür wir imstande sind. In der ersten Halbzeit sechs Tore vom Feld und zwei Siebenmeter, das sind acht Tore in 30 Minuten und das ist nicht akzeptabel. Das wissen meine Mädels auch und ich war in der Kabine laut. In der zweiten Halbzeit haben wir genug Möglichkeiten wieder heranzukommen. Wir verwerfen klare Chancen und verlieren völlig den Faden. Daher haben wir es auch nicht verdient, als Sieger vom Feld zu gehen. Ich kann mich nur entschuldigen, denn das war keine Leistung, die Bensheim würdig ist. Das müssen wir besprechen und es in fünf Tagen in Waiblingen besser machen.“
SUN-Trainerin Tanja Logvin: „Wir haben auch viele Fehler gemacht. Aber wir waren geduldiger und haben unsere Chancen besser genutzt.“
Für Neckarsulm war es nach einem enttäuschenden Saisonstart erst der zweite Sieg und sie konnten ihr Punktekonto verdoppeln. Sie sind trotzdem weiterhin auf dem 12. und somit drittletzten Tabellenplatz und noch weit vom Saisonziel, dem Erreichen eines internationalen Startplatzes, entfernt. Sie haben allerdings noch ein Nachholspiel und würden bei einem sieg punktemäßig mit den Flames (aktuell 9.) gleichziehen.
Das Spiel war für die Zuschauer alles andere als ein Leckerbissen. Zu viele Fehler auf beiden Seiten und zu viele vergebene Chancen. Dabei nutzten die Flames in der Anfangsphase zu wenig die Überzahl, denn die Sport-Union hatte in der 9. Minute bereits die dritte Zeitstrafe. Dabei konnten sich die Flames noch bei Helen van Beurden bedanken, die im Spiel viele Chancen der Gastgeber vereitelte.
Der verwandelte Siebenmeter von Lisa Friedberger zum 5:4 (13.) sollte dann auch die letzte Flames-Führung bleiben. In den nächsten sechs Minuten gelang den Flames kein Treffer und die SUN machte aus dem 4:5-Rückstand eine 7:5-Führung. Dionne Visser verkürzte nochmal auf 6:7, bis zur Pause waren es drei Tore Rückstand beim 8:11.
In der zweiten Halbzeit hätten die Flames durchaus Möglichkeiten gehabt wieder heranzukommen, doch da die Fehlerquote nicht reduziert wurde und man immer wieder an der überragenden Sarah Wachter im Tor der Sport-Union scheiterten, konnte die SUN vorentscheidend auf 10:18 (41.) davonziehen.
Am Ende war es ein verdienter 26:20-Heimsieg für die Sport-Union Neckarsulm.
Weiter geht es für die Flames bereits am 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.22) um 15:00 Uhr beim Aufsteiger VFL Waiblingen.
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (1), Leonie Kockel, Lotta Heider (4), Myrthe Schoenaker (1/1), Elisa Stuttfeld (1), Alicia Soffel (4), Ndidi Agwunedu, Lisa Friedberger (3/3), Sarah van Gulik (4/1), Neele Orth, Lucie Kretzschmar, Sophia Ewald, Lilli Holste, Dionne Visser (2).
Flames wollen in Neckarsulm nachlegen
Nach dem Sieg gegen den BSV Sachsen Zwickau vom Wochenende gab es nicht viel Zeit zum Regenerieren. Bereits am Montag stand der volle Fokus auf das nächste Spiel in der Handball Bundesliga Frauen (HBF), denn am Mittwoch gastieren die Flames der HSG Bensheim/Auerbach bei der Sport-Union Neckarsulm. Der Anwurf des vorletzten Auswärtsspiels in 2022 erfolgt um 19:30 Uhr.
Den Start in die Bundesligaspielzeit 2022/23 hatte sich die Sport-Union sicherlich anders vorgestellt. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen steht das Team von Trainerin Tanja Logvin mit 2:10 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz und entfernt von dem erklärten Saisonziel einen internationalen Startplatz zu erlangen. Auch im Pokalwettbewerb musste man sich bereits verabschieden und unterlag deutlich mit 23:31 beim Ligakonkurrenten VFL Oldenburg.
Während die Flames sich am Wochenende über zwei Punkte und den Sprung auf den 9. Tabellenplatz freuten, gab es für die Logvin-Sieben beim Buxtehuder SV nichts zu holen. Mit einer 21:35-Niederlage musste man die Rückreise nach Neckarsulm antreten.
Dies macht das Spiel für die Flames am Mittwoch aber nicht einfacher, denn die SUN steht mit dem Rücken zur Wand und muss zu Hause unbedingt punkten, will man das Saisonziel noch erreichen. Die Mannschaft verfügt seit Jahren über ein hohes Potenzial in ihren Reihen. Sie haben den Kader vor Saisonbeginn gut und international verstärkt, so wechselte u.a. die deutsche Nationalspielerin Luisa Schulze von Bietigheim nach Neckarsulm. Die Mannschaft ist viel stärker, als es der momentane Tabellenplatz hergibt.
„Ich glaube, das ist eines der schwersten Spiele, die wir haben, weil wir auf gar keinen Fall den Fehler machen dürfen, den Gegner zu unterschätzen. Das kann ins Auge gehen, denn Neckarsulm ist angeschlagen und angeschlagene Gegner sind ganz gefährlich. Das wird ein sehr schweres Auswärtsspiel, weil alle irgendwas erwarten. Sie haben immer noch eine mega gute Mannschaft und sie haben das Ziel nächste Saison international zu spielen. Natürlich läuft es derzeit nicht bei ihnen. Doch wir wollen auch nicht, dass es jetzt bei uns losgeht. Aber wir müssen natürlich alles in die Waagschale werfen. Wir werden uns gut vorbereiten und wir werden schauen, dass wir unsere Leistung abrufen. Aber wir gucken, dass wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Das ist auf jeden Fall das Ziel. Aber es ist sehr gefährlich und es ist kein guter Zeitpunkt jetzt gegen sie zu spielen. Es ist ja das Nachholspiel vom September, das wegen dem neuen Hallenboden verschoben wurde. Sie spielen zu Hause und haben eigentlich den ganzen Kader wieder da. Von daher sind wir absolut gewarnt. Wir werden alles daran setzen und wir werden das Beste geben, damit wir uns eine Bescherung unter das Weihnachtsbäumchen legen“, wünscht sich Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.
Wenn ihr Team die Vorgaben konsequent umsetzt und Selbstvertrauen aus dem gewonnen Spiel gegen Zwickau mitnimmt, dann könnte durchaus der Weihnachtswunsch in Erfüllung gehen.
Flames bezwingen Zwickau mit 30:22
Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach bezwangen erwartungsgemäß den Tabellenvorletzten BSV Sachsen Zwickau mit 30:22 (17:12). Durch den Sieg vor knapp 600 Zuschauern verbesserten sich die Flames wieder auf den 8. Tabellenplatz. Beste Torschützin und „Spielerin des Spiels“ wurde Alicia Soffel mit 7 Toren. Bei Zwickau war Alisa Pester mit 6 Toren erfolgreichste Torschützin.
„Wir haben uns nach knapp drei Minuten gefangen und Ruhe bewahrt und dann auch die erst Halbzeit dominiert. Vom Gefühl her, hätten wir zur Halbzeit noch höher führen müssen. Wir gehen mit 17:12 in die Kabine und haben uns gesagt, dass wir noch einen drauflegen müssen. Ein bisschen geärgert haben mich die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, weil wir da gleich drei hundertprozentige verdaddeln. Wenn wir einen Gegner haben, der das ausnutzt, dann kann das auch mal ins Auge gehen. Nach 38 Minuten steht es 20:13 und dann haben wir das Spiel verwaltet. Ich bin absolut froh über die zwei Punkte. Wir haben vorher besprochen, dass es kein schöner Sieg sein muss, es muss nur ein Sieg sein. Das haben wir erreicht und von daher bin ich heute glücklich“, erklärt Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.
Auch BSV-Trainer Norman Rentsch sieht in den Flames den verdienten Sieger: „Über 60 Minuten geht das Spiel zu recht an Bensheim. Wir haben sehr gut ins Spiel reingefunden und haben den Ballast von den letzten Wochen wegstecken können und auf das Spiel geguckt. Dann werden wir nach wenigen Minuten geschwächt mir der roten Karte. Das muss ich mir auf dem Video nochmal anschauen, ob es wirklich so hart war, dass man da unsere Kapitänin aus dem Spiel nimmt. Das war dann ein riesen Handicap. Aber unsere jungen Spielerinnen haben das heute sehr gut gemacht. Wir haben in der 2. Halbzeit sogar nochmal die Möglichkeit ins Spiel zurückzufinden, aber Bensheim hat dann doch so viel Klasse und Routine, um das Spiel zu gewinnen und von daher geht der Sieg für Bensheim völlig in Ordnung“, so Norman Rentsch..
Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste und lagen bereits nach 90 Sekunden mit 0:3 in Führung. Doch weder Spierinnen noch die Bank ließen sich davon aus dem Konzept bringen. „Man muss immer schauen, wie sind die Tore zustande gekommen. Wir haben zwei technischen Fehler gemacht und einen Fehlwurf, von daher muss man nicht beim 0:3 nach einer Minute und 30 Sekunden gleich eine Auszeit nehmen2, so Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.
Eine völlig richtige Entscheidung. Aus einem 2:4 machte ihr Team ein 5:4 (8. Minute) und übernahm erstmals die Führung. Alisa Peter konnte zwar nochmal zum 5:5 (9.) ausgleichen, doch Alicia Soffel sorgte mit ihrem Treffer zum 6:5 (10.) für die erneute Führung, die die Flames dann auch im ganzen Spiel nicht mehr hergaben.
Die Gäste mussten zwei Minuten später auf ihre Kapitänin Diana Magnusdottir verzichten, die von den Unparteiischen die Rote Karte sah und dem jungen Team aus Sachsen auf dem Spielfeld fehlte.
Bis zur Halbzeit hatte sich die Mannschaft von Heike Ahlgrimm einen komfortablen 5-Tore-Vorsprung herausgespielt und ging mit einer 17:12-Pausenführung in die Kabine.
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Flames auf 7 Tore beim 20:13 (38.) durch Sarah von Gulik. Dann vergaben sie einige Chancen und ließen die Gäste nochmal durch einen 4:0-Lauf bis auf drei Treffer herankommen beim 20:17 (45.). Doch Amelie Berger und zweimal Alicia Soffel sorgten mit ihren drei Treffern zum 23:17 (48.) wieder für den notwendigen Abstand.
Am Ende stand ein verdientes 30:22 auf der Anzeigentafel.
Lange Zeit zum Verschnaufen haben die Flames nicht. Bereits am Mittwoch, 21.12.2022 (19:30 Uhr) geht es nach Neckarsulm zum Nachholspiel bei der Sport-Union, die nach der gestrigen 35:21-Niederlage in Buxtehude weiter auf dem 12. Tabellenplatz steht.
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (3), Leonie Kockel (1), Lotta Heider (6), Myrthe Schoenaker (4/3), Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel (7), Ndidi Agwunedu (1), Lisa Friedberger (3/2), Sarah van Gulik (2), Neele Orth, Lucie Kretzschmar (2), Sophia Ewald, Lilli Holste (1), Dionne Visser.
Flames wollen beide Punkte in Bensheim behalten
Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach empfangen am Samstag (17. Dezember) den BSV Sachsen Zwickau. Das Team von Trainer Norman Rentsch befindet sich aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Anwurf des vorletzten Flames-Heimspiels 2022 erfolgt um 18:00 Uhr in der Weststadthalle.
Auch wenn beide Mannschaften in der Tabelle dicht zusammen sind (11. Flames mit 4:8 Punkten und 13. Zwickau mit 2:12 Punkten) sind die Flames der Favorit in diesem Spiel, dass zu den “Muss-Spielen” in dieser Saison zählt, in dem man punkten muss.
“Wir sind Favorit. So viel Selbstvertrauen dürfen wir haben. Wenn wir unser Potenzial abrufen, wenn wir alles, was wir können in die Waagschale werfen, dann werden wir dieses Spiel gewinnen. Das ist das große Ziel. Wir brauchen diese 2 Punkte, aber wir wissen natürlich, dass das kein leichtes Spiel wird. Zwickau wird uns alles abverlangen und alles versuchen, aber wir wollen die 2 Punkte natürlich zu Hause behalten. Wenn man auf die Tabelle guckt, dann sieht man, dass wir sehr dicht dran sind und wir diese Punkte brauchen. Für uns geht es jetzt richtig los mit den Spielen, die jetzt kommen. Wir hatten bisher nicht viele „Muss-Spiele“. Jetzt kommen die Spiele, die man gewinnen muss. Ich erwarte von meinen Mädels einfach 60 Minuten lang eine engagierte Leistung“, fordert daher auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm einen Sieg gegen die Sachsen.
Für den BSV Sachsen Zwickau ist der erneute Klassenerhalt das erklärte Saisonziel. Letzte Saison konnte man die Liga im Endspurt halten, in dem man sich am letzten Spieltag noch den Relegationsplatz sicherte und sich in beiden Relegationsspielen gegen den 2. der Zweiten Liga, Frisch Auf Göppingen, durchsetzte.
Das Team von Trainer Norman Rentsch ist fast komplett erneuert gegenüber der Vorsaison. Acht Spielerinnen haben den Verein verlassen oder ihre Karriere beendet. Zehn Neuzugänge mussten integriert werden.
Aktuell steht Zwickau erneut auf dem Relegationsplatz. Zum Saisonauftakt musste man sich der SG BBM Bietigheim deutlich mit 15:36 geschlagen geben. Es folgten Niederlagen in Bad Wildungen (28:29), gegen Blomberg (28:34) und in Erfurt (24:32). Am letzten Spieltag vor der EM-Pause konnte man ein Ausrufezeichen setzen und schlug den TSV Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 39:32. Diesen Schwung konnte man allerdings nicht mit aus der Pause nehmen. Bei den Wildcats setzte es eine deutliche 22:31-Niederlage, es folgte das etwas überraschende Pokal-Aus zu Hause gegen den Zweitligisten aus Rosengarten mit 27:33 und am letzten Wochenende unterlag man Borussia Dortmund mit 22:32.
Erfolgreichste Torschützin der Sachsen ist Ema Hrvatin mit 37/8 Toren, gefolgt von Diana Dögg Magnusdottir mit 34 Toren und Anna Frankova mit 23 Toren.
Die Flames und Zwickau trafen bisher in 24 Spielen aufeinander. Die Bilanz geht klar an die Flames mit 19 Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Die letzte Niederlage war das Rückspiel letzte Saison in Zwickau. Während die Flames zu Hause mit 25:18 als Sieger vom Platz gingen, unterlagen sie in Zwickau mit 26:22.
Die Flames werden das Spiel daher sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir sind von der letzten Saison gewarnt“, sagt deshalb auch Heike Ahlgrimm.
Sie kann gegen Zwickau fast auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Auch Elisa Stuttfeld, die gegen Metzingen noch aufgrund von muskulären Problemen passen musste, ist wieder dabei. Verzichten muss Heike Ahlgrimm weiterhin auf Isabell Hurst sowie die Langzeitverletzte Sarah Dekker.
„Bis auf Dekki und Isi sind alle fit. Alle anderen sind da und wir haben daher viele Optionen zu wechseln und viele Varianten im Spiel. Wir müssen uns im Endeffekt einfach mal belohnen. Wir haben gegen Buxte und Metzingen teilweise richtig gut gespielt und haben mithalten können, stehen am Ende aber mit leeren Händen da, was natürlich weh tut. Jetzt kommt ein Spiel, wo wir performen müssen und die Punkte brauchen. Aber wir haben eine andere Ausgangslage und ich freue mich auf eine, hoffentlich wieder, volle Halle und hoffe, dass uns alle, die kommen, unterstützen und wir dann am Ende als Sieger vom Feld gehen“, so Heike Ahlgrimm.
Das Spiel gegen den BSV Sachsen Zwickau kann, wie gewohnt, im Livestream auf Sportdeutschland.tv verfolgt werden. Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten im Online-Shop oder an der Abendkasse.
Flames und Koke schließen langfristige Partnerschaft ab
Die Koke GmbH mit Sitz im südhessischen Pfungstadt hat ihre seit 2021 bestehende Partnerschaft als Silbersponsor um weitere drei Jahre bis 2026 verlängert. Die Experten für digitale Kommunikation und Displaywerbung sind der Eckpfeiler für die Flames in Sachen Digitalisierung. So werden u.a. LED Banden und digitale Stelen für eine effiziente und flexible Vermarktung von Sponsorleistungen zur Verfügung gestellt.
Geschäftsführer Michael Geil und Marketingverantwortliche Lisa Mössinger sind voll des Lobes über die Zusammenarbeit. "Mit Dirk Koke und seinem Team haben wir eine gelebte Partnerschaft. Alle sind "On Fire" und mit Herzblut dabei. Mit dem Know how von Koke werden wir das Thema digitale Vermarktung deutlich voranbringen".
Auch Dirk Koke, geschäftsführender Gesellschafter der Koke GmbH, ist angetan von den Flames: "Ich erlebe die Flames als tolle Community mit Einsatz, Bodenständigkeit und Nahbarkeit. Es ist mir eine Herzensangelegenheit die Zukunft des Leistungshandballs in Südhessen mit zu gestalten".

Flames mit 31:34-Niederlage in Metzingen
In einem spannenden Spiel unterlagen die Flames der HSG Bensheim/Auerbach trotz einer starken Leistung in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) bei der TuS Metzingen mit 31:34 (17:15). Die besten Werferinnen bei den Flames waren Sarah van Gulik mit sechs Toren sowie Alicia Soffel und Dionne Visser mit je 5 Toren. Bei den TUSSIES zeigte sich Lena Degenhardt mit neun Toren am treffsichersten.
„Es ist natürlich bitter, dass wir jetzt mit leeren Händen dastehen. Wir haben aber in der entscheidenden Phase zu viele Fehler gemacht und ein, zwei Ausfälle gehabt, wo es dann immer schwer ist, das zu kompensieren. In der entscheidenden Phase haben wir bei sechs gegen vier drei Hundertprozentige verworfen. Im Spiel waren es insgesamt 17 Fehlwürfe, dann wird es schwer. 31 Tore auswärts ist super, die Torhüter haben gut gehalten, aber wir haben dann auch das Tempo nicht mehr mitgehen können. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und Metzingen wieder eingeladen. Es gab immer wieder Phasen, wo eine Mannschaft weggezogen ist und dann die andere wieder herankommen hat lassen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber am Ende des Tages reicht es dann auch nicht“, so die Bilanz der enttäuschten Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Die Enttäuschung war verständlich, denn ihre Flames hätten durchaus die Punkte beim Favoriten aus Metzingen holen können. Ihr Team bot insgesamt eine starke Leistung, was die 31 Tore auswärts vor 790 Zuschauern in der Öschhalle auch zeigen. Aber ihr Team leistete sich in den entscheidenden Phase auch immer wieder ein paar Fehler zu viel, die oft von der stark haltenden Helen van Beurden im Flames-Tor noch ausgebügelt werden konnten, aber am Ende hat es in Summe dann doch wieder nicht gereicht mit einem Punktgewinn in Metzingen.
Die Flames gingen in der 1. Minute durch die unermüdlich am Kreis ackernden Dionne Visser in Führung, die auch die 2:1-Führung (3.) nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Lena Degenhardt, erzielte. Mit einem 3:0-Lauf machte Metzingen aus dem Rückstand eine 4:2-Führung für den Gastgeber. Und die Flames konnten sich bei Helen van Beurden im Tor bedanken, dass der Rückstand in der 11. Minute nur 4:7 betrug. Heike Ahlgrimm reagierte mit einem Team-Timeout und rüttelte ihr Team wach. Die Auszeit zeigte ihre Wirkung. Sarah van Gulik verkürzte auf 5:7 und nur 12 Sekunden später Ndidi Agwunedu auf 6:7 (12.).
Maren Weigel und Lena Degenhardt erhöhten zwar wieder auf 6:9 (14.), doch die Flames waren zurück im und machten aus dem 6:9 Rückstand eine 10:9-Führung (17.). Beim 12:13 (25.) erhielt Ex-Nationalspielerin Julia Behnke eine Zeitstrafe. Alicia Soffel, Amelie Berger und Sarah van Gulik nutzten die Überzahl und brachten die Flames mit 15:13 (27.)sorgten erstmals für einen 2-Tore-Vorsprungin und Amelie Berger erhöhte sogar noch auf 16:13 (27.).
Mit einer Zwei-Tore-Führung und einem 17:15 für die Flames ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel nutzte Magda Balsam die Überzahl und verkürzte auf 16:17. Katarina Pandza erzielte nach 33 Minuten den Ausgleichstreffer (18:18) und sorgte damit wieder dafür, dass ihre Mannschaft zurück im Spiel war. Es entwickelte sich nun ein spannender Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Die Flames führten 20:18 (35.), doch Lena Degenhardt sorgte mit drei Treffern für die erneute 20:21-Führung (37.) der TUSSIES. Beim Stand von 23:23 (42.) konnte Metzingen durch einen 3:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten auf 23:26 (44.) davonziehen, weil die Flames durch einen missglückten Kempa und einen überhasteten Wurf dafür sorgten, dass es erstmals in der zweiten Halbzeit einer Mannschaft gelang sich etwas abzusetzen.
Lucie Kretzschmar musste zusätzlich noch für eine Zeitstrafe auf die Bank, da sie Katarina Pandza bei ihrem Treffer zum 23:26 behinderte. Flames-Coach Heike Ahlgrimm bat ihr Team umgehend zu einer Auszeit an den Spielfeldrand. Und ihr Team kämpfte sich zurück. In Unterzahl gelangen Alicia Soffel zwei Treffer zum 25:26-Anschluss (46.). Beim 27:28 (48.) durch Nele Orth waren die Flames immer noch bis auf ein Tor dran.
Lena Degenhardt und Svenja Hübner verschafften den TUSSIES wieder etwas Luft beim 30:27 (53.), auch weil Torhüterin Rebecca Nilsson einige Flames-Würfe parierte und am Schluss mit für die Entscheidung sorgte. Sandra Erlingsdottir erhielt beim 29:32 (56.) eine Zeitstrafe und direkt danach auch noch Magda Balsam. Die Flames konnten die doppelte Überzahl nicht nutzen, da Rebecca Nilsson mit drei Paraden dafür sorgte, dass die Flames nicht mehr herankamen und es bei den drei Toren Abstand bis zum Schlusspfiff blieb und die Flames nach dem 31:34 wieder mit leeren Händen dastanden.
Für die Flames geht es am Samstag, 17.12.2022 mit einem Heimspiel weiter. Um 18:00 Uhr ist der BSV Sachsen Zwickau zu Gast in der Weststadthalle.
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden – Amelie Berger (3), Leonie Kockel, Lotta Heider (2), Myrthe Schoenaker, Alicia Soffel (5), Ndidi Agwunedu (2), Lisa Friedberger (4/2), Sarah van Gulik (6), Neele Orth (2), Lucie Kretzschmar (1), Sophia Ewald (1), Lilli Holste, Dionne Visser (5).










