AUSVERKAUFT
Das Spiel morgen (27.12.23) gegen den HSV Solingen-Gräfrath ist ausverkauft!!
Bitte nur mit einer gültigen Eintrittskarte oder bereits reservierten Eintrittskarte anreisen!! Es wird keine Tageskasse geben!
Flames erwarten zum Re-Start eine volle Weststadthalle
Das lange Warten hat ein Ende. Nach der mehrwöchigen WM-Pause empfangen die Flames der HSG Bensheim/Auerbach am Mittwoch, den 27.12.2023 zum 9. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) den Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76. Die Flames erwarten eine ausverkaufte Weststadthalle und empfehlen daher dringend allen, die das Spiel in der Weststadthalle besuchen wollen, sich noch eines der wenigen Tickets im Onlineshop zu kaufen. Der Anwurf der Partie erfolgt um 19:30 Uhr.
„Nach der WM-Pause und den Weihnachtsfeiertagen freuen wir uns, dass es endlich wieder weitergeht. Wir waren in der zweiten Vorbereitung sehr fleißig und haben viel Ausdauer und Athletik trainiert, aber auch viel den Handball dabei gehabt. Jetzt gilt es dies nach der langen Pause auf der Platte wieder umzusetzen“, freut sich Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm auf den Re-Start der Liga.
Die Flames treten mit viel Selbstvertrauen gegen Solingen an. In die WM-Pause verabschiedete man sich mit einem Ligasieg beim BSV Sachsen Zwickau (32:25) und auf dem herausragenden zweiten Tabellenplatz. Außerdem schreibt man international weiter Geschichte. Nach zwei überragenden Spielen und Siegen gegen den Ligakonkurrenten VfL Oldenburg qualifizierte sich das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm für die Gruppenphase der EHF European League. Dort steht das erste Spiel am 07.01.2024 in Nantes auf dem Programm.
Der HSV Solingen-Gräfrath 76 spielt diese Saison erstmals in der Beletage des Handball. Das Ziel für das Team mit dem kleinsten Etat in der Liga heißt erstmal nur Klassenerhalt. Nach der erwarteten Niederlage (20:43) bei der SG BBM Bietigheim im ersten Saisonspiel, setzte man zu Hause am 2. Spieltag gleich ein Ausrufezeichen und setzte sich mit klar mit 35:23 gegen den BSV Sachsen Zwickau durch. Den dritten Punkt holte sich das Team am 28.10.23 beim 30:30 gegen den VfL Oldenburg. Mit 3:13 Punkten steh man als Tabellenzwölfter auf dem ersten Abstiegsplatz. Allerdings nur einen Punkt hinter dem BSV Sachsen Zwickau.
Die Planungen für die neue Saison laufen in Solingen bereits auf Hochtouren und es gibt einige Vertragsverlängerungen zu verzeichnen, u.a. auch mit den beiden Leistungsträgerinnen Pia Adams (bis 2025) und Vanessa Brandt (2026). Verlassen nach der Saison wird den Verein allerdings Trainerin Kerstin Reckenthäler, die zum Drittligisten Bergischen HC wechselt. Die ehemalige Nationalspielerin kam im Oktober 2018 vom TSV Bayer Leverkusen in die Klingenstadt und formte aus der Mannschaft ein Spitzenteam und brachte es von der 3. Liga in die höchste Liga.
Erfolgreichste Torschützin ist die Rückraumlinke Vanessa Brandt mit 40/1 Toren, gefolgt von Pia Adams auf Rückraummitte mit 37/7 Toren und Paulina Uscinowicz auf Rückraum rechts mit 35/4 Toren.
„Mit Solingen kommt ein Aufsteiger zu uns und so, wie wir im Moment spielen, liegt die Favoritenrolle klar bei uns und so werden wir auch in dieses Spiel gehen. Solingen ist ein solider Aufsteiger und hat schon drei Punkte gesammelt. Zum Saisonende verlieren sie aber die Trainerin. Ich glaube, dass Kerstin in den letzten fünf Jahren dort eine gute Arbeit gemacht hat und dann im Sommer ein neues Kapitel aufschlägt. Von daher bin ich gespannt, wie die Mannschaft das kompensiert und wie sie die nächsten Spiele bestreitet. Für uns zählen in diesem Spiel nur die zwei Punkte“, stellt Heike Ahlgrimm unmissverständlich klar, dass man zwar großen Respekt vor dem Gegner und deren bisher gezeigten Leistungen hat, aber für die Flames nur ein Sieg in Frage kommt.
Mit Ausnahme der langzeitverletzten Dionne Visser steht Heike Ahlgrimm dafür der komplette Kader zur Verfügung.
Wer noch eines der letzten Tickets ergattern will, kann dieses auf der Flames-Homepage erwerben: Tickets – Flames Handball (flames-handball.com)
Leonie Kockel verlässt die Flames zum Jahresende
Zum Jahresende haben die Flames der HSG Bensheim/Auerbach einen überraschenden Abgang zu verzeichnen. Rückraumspielerin Leonie Kockel ist an die Verantwortlichen der Flames mit dem Wunsch herangetreten, ihren bis 30.06.2024 laufenden Vertrag aus privaten und beruflichen Gründen vorzeitig aufzulösen. Beide Seiten einigten sich auf eine Beendigung des bestehenden Vertrages zum 31.12.2023.
Leonie Kockel wechselte zur Saison 2020/21 von Borussia Dortmund an die Bergstraße. In ihrer ersten Saison hatte sie mit mehreren Verletzungen zu kämpfen und wollte in der Saison 2021/22 nach einer erfolgreichen Vorbereitung wieder voll angreifen. Bereits im ersten Saisonspiel beim Thüringer HC erlitt Leonie einen Kreuzbandriss, der das frühzeitige Saisonaus für sie bedeutete. Nach überstandener Verletzung kehrte sie letzte Saison wieder in den Bundesligakader zurück.
Vor ihrem Wechsel nach Bensheim spielte sie seit 2015 in Dortmund, wo sie in der Jugend zweimal Deutsche Meisterin wurde. Die 21-Jährige gewann mit ihrem Club 2018 erst in der weiblichen B-Jugend und ein Jahr später mit der weiblichen A-Jugend den Titel.
„Ich bedanke mich von Herzen bei der gesamten Flames Familie für meine letzten dreieinhalb Jahre hier an der Bergstraße! Ich habe viele besondere Menschen kennenlernen dürfen und die Bergstraße ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Die Mannschaft hat bisher eine tolle Saison hingelegt und ich hoffe, dass es genauso weitergeht! Ich wünsche meinen Mädels, Heike wie dem gesamten Staff sowie den Helfern, Fans und Sponsoren des Vereins nur das Beste, viel Erfolg in der Bundesliga und eine möglichst lange Reise durch Europa!“ sagt Leonie Kockel nach der Einigung.
Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm bedauert den Abgang der Linkshänderin: „Leo hat uns gebeten, dass wir ihren Vertrag auflösen. Wir sind ihr hier entgegengekommen und haben ihrem Wunsch entsprochen. Für die Zukunft wünsche ich ihr alles Gute. Ich bin überzeugt davon, dass sie ihren Weg weitergehen wird und wir in Kontakt bleiben werden.“
„Es ist sehr bedauerlich, dass Leo ihr Engagement nach 3,5 Jahren bei uns beendet. Sie hat sich trotz vieler Verletzungen immer wieder zurückgekämpft und war ein wertvolles Mitglied der Flames Familie – nicht zuletzt auch durch ihren Einsatz im Jugendbereich“ erklärt Michael Geil, Geschäftsführer der Flames. „Wir wünschen ihr für ihren weiteren Weg alles Gute“.
Kombiticket für die EHF-Heimspiele / Fanfahrten zu den EHF-Spielen
Mit der Teilnahme an der Qualifikation zur Gruppenphase der EHF European League hatten die Flames der HSG Bensheim/Auerbach bereits Geschichte geschrieben, denn dies war einmalig in der bisherigen Vereinsgeschichte. Doch damit nicht genug, denn die Tour durch Europa geht weiter. Durch die beiden Siege gegen den VFL Oldenburg qualifizierte sich das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm für die Gruppenphase.
Die Gruppenphase wird in vier Vierergruppen gespielt. In der Gruppe C treffen die Flames auf den rumänischen Spitzenclub CS Gloria 2018 BN, den französischen Vertreter Neptunes Nantes und den polnischen Verein MKS Fun Floor Lublin.
Das erste internationale Spiel findet am Sonntag, 07.01.2024 um 18:00 Uhr in Nantes statt.
Für die Fans haben die Flames einige Pakete für die internationalen Spiele geschnürt:
Kombiticket für die EHF-Heimspiele
Für unsere drei Heimspiele in Elsenfeld bieten wir ein Kombiticket an.
Vollzahler Kombiticket 35€
Ermäßigtes Kombiticket 30€
VIP-Kombiticket 300€
Fan-Fahrt für die Heimspiele in Elsenfeld
Für unsere Heimspiele in Elsenfeld bieten wir Fanfahrten zu allen 3 Spielen an.
Die Fanfahrten sind inklusive Tickets!
Erwachsene 35€
Ermäßigte 30€
Jugendliche 25€
Kinder 20€
Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden: Fanfahrt A4 Elsenfeld_Formular
Bitte meldet euch bis 12.12.2023 an! Füllt das Formular aus und schickt es an r.hessler@flames-handball.com
Bei zu geringer Anmeldezahl wird es keinen Bus geben!
Abfahrt ist an der Weststadthalle (Berliner Ring 87) am Veranstaltungstag um 13:30 Uhr.
Fanreise nach Nantes
Für unser Auswärtsspiel in Nantes bieten wir eine Fan-Fahrt an.
Die Fan-Fahrt beinhaltet die Busfahrt, die Übernachtung inkl. Frühstück (von Samstag auf Sonntag) sowie das Ticket.
Geplante Abfahrt ist am 06.01.2024 um 06:00 Uhr an der Weststadthalle (Berliner Ring 87).
Die Rückfahrt ist am 07.01.2024 nach dem Spiel (18:00 Uhr) gegen 20:30 Uhr geplant.
Die Kosten hierfür belaufen sich auf 249 €.
Bitte meldet euch bis 12.12.2023 an! Füllt das Formular aus und schickt es an r.hessler@flames-handball.com
Bei zu geringer Anmeldezahl wird es keinen Bus geben!
Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden: Fanfahrt A4 Nantes Formular
Höchste Meister- und Pokalsieger-Dichte in Düsseldorf: Frauen- und Männer-Bundesligen tragen Handball Super Cup 2024 gemeinsam aus
Die Eröffnung der Handball-Saison 2024/25 bietet Einzigartiges: Erstmals in der traditionsreichen Geschichte des Handball Super Cup werden im PSD BANK DOME in Düsseldorf am 31. August 2024 zwei Titel von zwei Handball-Bundesligen ausgespielt. Darauf haben sich die Handball Bundesliga Frauen (HBF) und die HBL GmbH, die den Spielbetrieb der Männer organisiert, verständigt.
Die Dachorganisationen HBF und HBL sowie D.SPORTS gehen mit dieser Entscheidung bewusst neue Wege und bieten an einem Tag, unter einem Dach, zwei Spitzenpartien im Handball an. Damit steht auch fest, dass an diesem Samstag zwei Meister- und zwei Pokalsiegerteams nach Düsseldorf kommen werden. Männer- und Frauen-Handball rücken somit im Jahrzehnt des Handballs noch enger zusammen.
Tickets für die besondere Premiere können bereits ab heute 11 Uhr über den offiziellen Ticketshop der LIQUI MOLY HBL erworben werden.
Frank Bohmann, HBL-Geschäftsführer: „Den Super Cup gibt es seit 1994. Die vergangenen sechs Jahre haben wir gemeinsam mit der Sportstadt Düsseldorf genutzt, um das Spiel unseres Meisters gegen den Pokalsieger kontinuierlich weiterzuentwickeln. Jetzt öffnen wir das bisherige Konzept und sind davon überzeugt, dass wir mit der Handball Bundesliga Frauen, D.SPORTS und vier überragenden Teams aus beiden Bundesligen einen fantastischen Handballabend kreieren, der durch großartige sportliche Leistungen auf dem Spielfeld und durch eine einzigartige Stimmung auf den Rängen begeistern wird.“
Christoph Wendt, HBF-Geschäftsführer: „Mit dem Handball Super Cup starten wir gleich mit einem Top-Event in die neue Spielzeit. Das Duell der Titelträger von Frauen und Männern im Doppelpack gibt es zum ersten Mal und wir freuen uns sehr darüber, Teil dieses neuartigen Formats zu sein. Teams, Fans und Zuschauer dürfen einem tollen und ereignisreichen Tag im PSD BANK DOME in Düsseldorf entgegenblicken.“
Andreas Thiel, HBF-Vorsitzender: „Erstmalig schaffen wir für den Saisonauftakt von HBL und HBF eine gemeinsame große Bühne, mit der wir auch den Handball der Frauen einer breiteren Öffentlichkeit näherbringen können. Die doppelte Titelvergabe von Frauen und Männern verspricht Spitzenhandball und Spannung für die ganze Handball-Familie."
Uwe Schwenker, HBL-Präsident: „Handball ist bodenständig und eine ungemein familienfreundliche Sportart. Durch die Verbindung beider Super Cups an diesem Samstag bieten wir nicht nur absoluten Spitzenhandball aus beiden Bundesligen, sondern auch einen Doppelpack, der Unterhaltung und Spannung für die ganze Familie bietet. Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit unseren Fans und mit Topspielerinnen und Topspielern einen großartigen Handballabend in der Sportstadt Düsseldorf feiern werden.“
Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf: „Die Super Cup-Spiele der Frauen und Männer versprechen einen großartigen Handball-Tag am 31. August 2024 im PSD BANK DOME. In der Zusammenführung dieser beiden Spiele liegt eine Chance, noch mehr Aufmerksamkeit für diesen schönen Sport zu generieren.“
Teilnehmende Clubs: Die Entscheidung über den ersten Teilnehmer am Handball Super Cup 2024 fällt am 10. März des kommenden Jahres, wenn die HBF ihren Pokalsieger beim Haushahn Final4 kürt. Der DHB-Pokalsieger der Männer wird am 14. April im Finale des REWE Final4 ermittelt. Die Deutschen Meister stehen spätestens mit dem letzten Spieltag der HBF (25. Mai 2024) und der HBL (02. Juni 2024) fest.
Zur Historie: Den Handball Super Cup der Männer veranstaltet die HBL GmbH seit 1994. Seither wurde das Spiel um den ersten Titel der Saison zwischen Meister und Pokalsieger an unterschiedliche Standorte vergeben. Darunter Metropolen wie München und Stuttgart. Zuletzt fand die große Saisoneröffnung der „stärksten Liga der Welt“ sechs Mal in Folge am Standort Düsseldorf statt. Die letztjährige Auflage sahen fast 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im PSD BANK DOME.
Der Supercup der Frauen wird seit 2015 jährlich ausgetragen und wurde bisher von und bei einer der beiden qualifizierten Mannschaften in Zusammenarbeit mit der HBF veranstaltet. 2024 finden nun beide Events erstmals unter einem gemeinsamen Dach in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen statt.
Folgende Ticket-Kategorien (Kat.) für den Handball Super Cup 2024 werden angeboten:
Kat. 1 zu 49,00 Euro
Kat. 2 zu 32,00 Euro
Kat. 3 zu 24,00 Euro
Kat. 4 zu 17,00 Euro
Kat. 5 zu 11,00 Euro
Rollstuhlticket zu 11,00 Euro
Aktuelle Veranstaltungsinformationen sowie Details zu Ermäßigungen, VIP-Arrangements und Gruppenangeboten können unter www.handball-super-cup.de eingesehen werden.
PM HBF
Gruppenphase der EHF European League
Bei der Auslosung der vier Gruppen am Donnerstag bei der EHF in Wien wurden die Flames der HSG Bensheim/Auerbach bekanntlich der Gruppe C zugelost. In dieser Staffel treffen die Flames auf den rumänischen Spitzenclub CS Gloria 2018 BN, den französischen Vertreter Neptunes Nantes und den polnischen Verein MKS FunFloor Lublin.
Der Auftakt in die Gruppenphase des Wettbewerbs, in der 16 Vereine in vier Vierergruppen um den Einzug ins Viertelfinale spielen, ist für die Flames nach derzeitigem Stand am 06./07.01.2024 in Nantes.
Das erste Heimspiel gegen Gloria ist voraussichtlich am 13.01.2024. Die beiden weiteren Heimspieltermine sind der 20.01.2024 gegen Lublin und der 10.02.2024 gegen Nantes. Anwurf ist jeweils um 16:00 Uhr.
Die Spieltermine müssen von der EHF noch bestätigt werden.
Die Heimspiele finden in der Untermainhalle in Elsenfeld statt, da die Weststadthalle in Bensheim nicht die Anforderungen der EHF für die Gruppenphase erfüllt.
Der Vorverkauf der Tickets für die Heimspiele startet Anfang Dezember.
Änderungen vorbehalten.
Flames schreiben weiter Geschichte
Mit der Teilnahme an der Qualifikationsrunde hatten sie schon Geschichte geschrieben, jetzt haben sie noch einen draufgesetzt und die Tour durch Europa geht weiter. Nach dem deutlichen 27:19-Erfolg vor einer Woche in Bensheim, konnte sich die Flames der HSG Bensheim/Auerbach auch im Rückspiel in Oldenburg durchsetzen. Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm gewann vor 994 Zuschauern in der EWE Arena ungefährdet mit 28:25 (17:12) gegen den VfL Oldenburg. Dadurch qualifizierten sich die Flames erstmals für die Gruppenphase der EHF European League. Lisa Friedberger mit 6/2 Toren und Lucie-Marie Kretzschmar 5 Toren waren die erfolgreichste Torschützinnen der Flames, beim VfL war Toni Reinemann mit 4 Toren am treffsichersten.
„Ich bin absolut happy. Wir wollten heute unbedingt gewinnen und wir wollten das bestätigen. Wir haben teilweise, wie im Fluss gespielt und irgendwann mit elf Toren geführt. Wir haben in der ersten Halbzeit eine megastarke Abwehr gespielt, mit einer starken Helen im Tor. Es ist wirklich verdient, dass wir weitergekommen sind und das ist ein schönes Gefühl, weil wir uns diesen Traum verwirklichen wollten. Wir wollten nochmal sechs Spiele in der Gruppenphase haben und die haben wir jetzt. Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben, was wir, auch für Bensheim, historisches geschafft haben. Wir haben noch nie international gespielt und stehen jetzt in der Gruppenphase. Vor ein paar Jahren waren wir noch in der zweiten Liga und haben uns kontinuierlich gesteigert. Also absolut happy“, sagt eine überglückliche Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.
Die Flames traten mit einem komfortablen Acht-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel in Oldenburg an. Da im Handball nichts unmöglich wollte man von Anfang an wieder sein Spiel aufziehen und nicht den Vorsprung verwalten. So begannen die Flames auch das Spiel und boten eine starke Abwehrleistung und hatten mit Helen van Beurden erneut einen sicheren Rückhalt im Tor. So lagen sie nach knapp 9 Minuten bereits mit 5:0 in Führung und der aufzuholende Rückstand betrug für den VfL nun schon 13 Tore. VfL-Coach Niels Bötel nahm daher bereits seine erste Auszeit.
Mit einem 5-Tore-Vorsprung ging es beim 17:12 auch in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit ließen die Flames weiter keine Zweifel aufkommen, dass sie nicht nur in die Gruppenphase, sondern auch das Rückspiel gewinnen wollten. Der VfL geriet immer höher in Rückstand, so dass die Flames den Vorsprung Treffer um Treffer vergrößerten. Das Tor zum 25:14 von Amelie Berger in der 45. Minute bedeutet einen Vorsprung von elf Toren und der Einzug in die Gruppenphase war endgültig gesichert.
Die Flames schalteten jetzt einen Gang zurück und Heike Ahlgrimm wechselte munter durch. Es folgten sechs technische Fehler und zwei Fehlwürfe, ehe Mia Ziercke die zehn torlosen Minuten der Flames mit ihrem Treffer zum 27:21 erlöste. Der VfL konnte dann noch weiter etwas Ergebniskorrektur betreiben und bis auf drei Tore herankommen. Doch das tat der Freude bei den Flames keinen Abbruch und Mannschaft und Flames jubelten lautstark über den größten Vereinserfolg in der Geschichte der HSG Bensheim/Auerbach.
Nach der Heimfahrt verabschiedeten sich die Flames in eine 10tägige Pause, um neue Kräfte zu tanken, für die weitere Saison. Lediglich Nationalspielerin Amelie Berger hat keine Pause, sondern trat direkt von Oldenburg aus die Weiterreise zur DHB-Auswahl an. Die DHB-Auswahl startet am heutigen Montag ihre WM-Vorbereitung in Damp.
Durch die Handball-WM pausiert die Liga bis 27.12.2023.
Jetzt blicken die Flames aber erst einmal gespannt auf die Auslosung der Gruppen am Donnerstag, 23.11.23 um 11:00 Uhr und wohin die Reise in Europa weitergeht.
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden (1) – Amelie Berger (3), Isabell Hurst (4), Leonie Kockel, Sarah Dekker (2), Alicia Soffel (2), Ndidi Agwunedu (3), Lisa Friedberger (6/2), Kim Naidzinavicius (1), Sarah van Gulik, Lucie-Marie Kretzschmar (5), Mia Ziercke (1), Sophia Ewald, Lilli Holste.
Flames wollen in die Gruppenphase der EHF European League
Nur noch ein Spiel trennt die Flames der HSG Bensheim/Auerbach von dem großen Traum, dem Einzug in die Gruppenphase der EHF European League. Bevor es in die mehrwöchige WM-Pause geht, trifft das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm am Sonntag, 16.30 Uhr (EWE-Arena Oldenburg), im Rückspiel der 3. Runde in der EHF European League auf den gastgebenden VfL Oldenburg. Das Hinspiel in Bensheim konnten die Flames mit 27:19 (11:11) für sich entscheiden und gehen mit einem Polster von 8 Toren in die Begegnung.
„Wir haben letzte Woche den ersten Schritt getan und uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet, mehr aber auch nicht. Es wird ein sehr schweres Spiel und ein ganz anderes Spiel, als das Hinspiel. Reinemann wird wieder dabei sein, das heißt Oldenburg spielt mit voller Kapelle. Sie werden vor eigenem Publikum kämpfen bis zum Umfallen. Wir fahren definitiv hin, um zu gewinnen und wollen nicht nur den Vorsprung verwalten. Wir werden nicht taktieren, sondern voll angreifen. Es ist das letzte Spiel vor der WM-Pause und der Pause für die Mädels. Von daher werden wir noch einmal alle Energie bündeln. Wir sind gut drauf, wir haben Selbstvertrauen und haben in Zwickau gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel, das haben wir uns verdient“, sagt Heike Ahlgrimm.
Auch wenn die acht Tore ein komfortabler Vorsprung sind, so ist im Handball alles möglich. Dies hatte letzte Saison Borussia Dortmund im Viertelfinale bewiesen, als sie einen 9-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufholten. Bei Neptunes de Nantes verlor der BVB 19:28 und zu Hause siegte der BVB mit 32:22.
Die Entscheidung fiel im Hinspiel erst in der zweiten Halbzeit. In der ersten Halbzeit konnte der VfL noch den Ausfall von Toni Reinemann gut kompensieren und das Spiel ausgeglichen gestalten. Im zweiten Abschnitt konnten die Flames dann dank einer starken Abwehr- und Torhüterleistung ihr Tempospiel aufziehen und dem VfL enteilen und so einen 8-Tore-Vorsprung herausspielen.
„Wir sind frohen Mutes. Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann gewinnen wir dieses Spiel und ermöglichen uns unseren Traum von der Gruppenphase. Das gab es in Bensheim noch nie, noch nicht einmal international und jetzt haben wir die Chance auf die Gruppenphase. Ich glaube, jeder von uns wird alles investieren, alles geben und volle Power machen. Es ist was Besonderes international zu spielen und in die Gruppenphase einzuziehen. Ich bin voller Vorfreude und werde mit den Mädels alles tun, um den Traum zu verwirklichen“, verspricht Heike Ahlgrimm.
Bis auf die Langzeitverletzte Dionne Visser steht ihr in Oldenburg wieder der komplette Kader zur Verfügung.
Nach dem ersten Auftritt in einem internationalen europäischen Wettbewerb, wollen die Flames gerne mit dem Einzug in die Gruppenphase weiter Geschichte in Bensheim schreiben.
32:25 in Zwickau – Flames gehen als Tabellenzweiter in die WM-Pause
Die Flames der HSG Bensheim/Auerbach gehen als Tabellenzweiter in die mehrwöchige WM-Pause der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF). Vor 480 Zuschauern in der Sporthalle Neuplanitz setzte sich das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm mit 32:25 (14:12) gegen den BSV Sachsen Zwickau durch. Beste Werferinnen bei den Flames waren Lucie-Marie Kretzschmar mit 10 Toren und Lisa Friedberger mit 8/5 Toren. Für den BSV erzielte Ema Hrvatin 10/3 Treffer.
„Ich bin natürlich sehr froh, dass wir das Spiel hier gewonnen haben. Wir wussten, dass das hier nicht einfach wird. Zwickau steigert sich kontinuierlich und sie haben uns das Leben heute sehr schwer gemacht. Am Ende hatten wir mehr Körner und konnten uns Schritt für Schritt absetzen. Von daher geht der Sieg für uns heute auch in Ordnung. Wir mussten versuchen, etwas zu wechseln, weil wir am Sonntag ein schweres Europapokalspiel in Oldenburg haben. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir gewonnen haben und wir weiter da oben in der Tabelle bleiben. Das fühlt sich gut an“, resümierte eine zufriedene Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.
Für den ersten Treffer des Spiels sorgte Lucie-Marie Kretzschmar (1. Minute), die auch bis zum 6:6 (8.) für alle Flames-Treffer sorgte. Sarah van Gulik scheiterte im Anschluss mit einem Siebenmeter und es dauerte bis zur 13. Minute, ehe der nächste Treffer der Flames fiel. Dafür sorgte Lisa Friedberge mit ihrem verwandelten Siebenmeter zum 7:6.
Nach dem 7:7 (13.) durch Ema Hrvatin gelang es den Flames sich durch einen 4:0-Lauf etwas auf 11:7 abzusetzen. Abschütteln ließ sich der BSV aber nicht und kam immer wieder bis auf zwei Tore ran. So ging es beim 14:12 auch mit einer knappen Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause.
Den ersten Treffer im zweiten Abschnitt erzielte Ema Hravatin. Die führende der HBF-Scorerliste brachte ihr Team beim 13:14 (31.) wieder bis auf einen Treffer heran. Es blieb in der Folgezeit das ausgeglichene Spiel. Bis zum 20:21 (44.), ebenfalls durch Ema Hravatin, konnte der BSV hoffen, was Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen. Ein 4:0-Lauf der Flames zum 25:20 (48.) sorgte aber anschließend für die Vorentscheidung. Der BSV konnte nur noch auf 21:25 verkürzen, dann folgte erneut ein 4:0-Lauf der Flames, die sich damit beim 29:21 (54.) auf acht Tore absetzten und das Spiel war entschieden.
Am Ende stand ein 32:25 für die Gäste auf der Anzeigentafel.
„Wir wussten, was auf uns zukommt und haben das Spiel sehr ernst genommen. Es ist im Moment schwierig für uns, weil wir englische Wochen haben und das nicht gewöhnt sind und wir alle auch arbeiten gehen. Wir kommen nachts nach Hause und um 7:00 Uhr gehen dann alle wieder ihrem Job nach. Von daher war uns klar, dass es nicht einfach wird. Wir haben in der ersten Halbzeit versucht, etwas Kräfte zu schonen. Das hat uns Zwickau sehr schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit hat man wirklich sehr lange ein Spiel auf Augenhöhe gesehen, es war sehr knapp. Am Ende hat sich dann ein bisschen die Klasse und Qualität durchgesetzt. Das ist dieses Jahr so, dass ich eine sehr gute Mannschaft habe, worüber ich sehr happy bin“, erklärt Heike Ahlgrimm.
„Ich glaube der Knackpunkt war in der zweiten Halbzeit. Da haben wir uns die Bälle in der Abwehr geholt und konnten unser schnelles Tempospiel nach vorne machen und dadurch einfache Tore erzielen. Das war dann ein bisschen der Wendepunkt des Spiels. Aber es war von Anfang an das erwartet schwere Spiel und deswegen sind wir einfach froh, die Punkte jetzt mit nach Hause zu nehmen“, so Isabell Hurst. Wie bereits letztes Jahr, wurde Isabell Hurst beim Pressegespräch wieder zur „Spielerin des Tages“ der Flames ausgezeichnet.
In der Liga geht es für die Flames nach WM-Pause gegen den Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76 weiter (Mittwoch, 27. 12., 19.30 Uhr).
Doch davor steht noch jetzt am Sonntag in Oldenburg das Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen den VfL Oldenburg auf dem Programm. Dort wollen sich die Flames für die Gruppenphase qualifizieren. Das Hinspiel gewannen die Flames mit 8 Toren (27:19).
HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr (1), Helen van Beurden – Amelie Berger (3), Isabell Hurst (4), Leonie Kockel, Sarah Dekker, Alicia Soffel (2), Ndidi Agwunedu, Lisa Friedberger (8/5), Kim Naidzinavicius (1), Sarah van Gulik, Lucie-Marie Kretzschmar (10), Mia Ziercke (1), Sophia Ewald (1), Lilli Holste (1).
Flames wollen mit Sieg in die WM-Pause gehen
Keine Zeit zu verschnaufen haben derzeit die Flames der HSG Bensheim/Auerbach. Durch die beiden Qualifikationsspiele gegen den VfL Oldenburg für die Gruppenphase der EHF European League, musste das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm letzte Woche Mittwoch nach Blomberg und bevor es am Wochenende zum Rückspiel nach Oldenburg geht, steht am Mittwoch noch der 8. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) an. Der Tabellenzweite von der Bergstraße muss diesmal auswärts beim BSV Sachsen Zwickau antreten. Anwurf der Partie ist um 19:00 Uhr in der Sporthalle Neuplanitz. Mit einem Sieg würden die Flames als Tabellenzweiter in die mehrwöchige WM-Pause gehen.
„Am Mittwoch haben wir in Zwickau wieder ein weites Auswärtsspiel. Das kommt natürlich dadurch, dass wir international spielen. Das müssen wir jetzt annehmen. Wir werden die letzten beiden Spiele nochmal alles investieren und nochmal über uns hinauswachsen, obwohl man natürlich müde wird. Aber wir sind in Zwickau Favorit, so ehrlich müssen wir sein. Wir werden in Zwickau alles in die Waagschale werfen, um dort die zwei Punkte mitzunehmen und um auch die Niederlage in Blomberg wieder ein bisschen gut zu machen. Wir wollen natürlich gerne da oben überwintern. Die Tabelle sieht sehr gut aus und dementsprechend fahren wir nach Zwickau, um zu gewinnen. Das wird kein Selbstläufer, weil es gerade in Zwickau in dieser kleinen engen Halle immer schwierig ist, zu bestehen. Aber ich bin guter Dinge, wenn wir den Flow von der zweiten Halbzeit gegen Oldenburg mitnehmen, dann werden wir auch in Zwickau bestehen“, blickt Heike Ahlgrimm optimistisch auf das Spiel in Zwickau.
Im Hinspiel zur Qualifikation zur Gruppenphase der EHF European League boten die Flames eine starke Leistung und konnten sich nach ausgeglichener ersten Halbzeit (11:11) noch einen Acht-Tore-Vorsprung (27:19) für das Rückspiel am Sonntag herausspielen. Vor allem die starke Abwehrleistung und Torfrau Helen van Beurden, die in der zweiten Halbzeit nur acht Tore zuließen, wussten zu überzeugen. Dadurch konnten die Flames auch ihr schnelles Angriffsspiel durchziehen, was dann zu dem deutlichen Erfolg führte.
Die Flames sehen das Spiel in Zwickau aber, trotz Favoritenrolle, nicht nur als Durchgangsstation auf dem Weg nach Oldenburg an, auch wenn Zwickau bisher als Tabellenelfter nur 4:10 Punkte auf dem Konto hat. Die beiden Siege erzielte man bei der Sport-Union Neckarsulm (34:29) und zu Hause gegen die TuS Metzingen (27:23), was zeigt dass das Team von BSV-Trainer Norman Rentsch zu Hause auch einen der „Großen“ schlagen kann. Die Flames sind daher gewarnt und mussten es am 12.03.22 am eigenen Leib erfahren, als man mit einer 22:26-Niederlage die Heimreise antreten musste. Letzte Saison gab es in Zwickau allerdings am 22.04.23 einen deutlichen 34:20-Auswärtssieg der Flames.
Die Bilanz aus 26 Pflichtspielen gegeneinander spricht für die Flames, die einundzwanzigmal als Sieger von der Platte gingen, viermal gewann Zwickau und einmal trennte man sich Unentschieden.
Der BSV Sachsen Zwickau hat die derzeit beste Torschützin der Liga in seinen Reihen, denn die Slowenin Ema Hrvatin liegt nach sieben Spieltagen mit 58/24 Toren in Führung. Zweitbeste Torschützin der Sachsen ist die Isländerin Diana Dögg Magnusdottir im rechten Rückraum mit 33 Toren, die in der Liga auf Platz 13 liegt.
Die Flames werden in Zwickau mit dem gleichen Kader antreten, wie gegen Oldenburg. Einige Spielerinnen sind zwar etwas angeschlagen, doch werden die Zähne für die beiden Spiele vor der WM-Pause nochmal zusammengebissen, denn das Ziel lohnt sich, wenn man mit einem zweiten Tabellenplatz in die WM-Pause geht und am Sonntag dann vielleicht auch noch in die Gruppenphase der EHF European League. Doch zuerst gilt das volle Augenmerk auf dem Spiel in Zwickau. Lediglich die Langzeitverletzte Dionne Visser wird hier nicht mit von der Partie sein.










