Lucie Marie Kretzschmar verlängert bei den Flames – wichtige Säule bleibt an Bord

Die HSG Bensheim/Auerbach kann eine weitere zentrale Personalentscheidung vermelden: Lucie Marie Kretzschmar hat ihren Vertrag bei den Flames verlängert und wird auch in der kommenden Spielzeit weiterhin das Trikot der Bensheimerinnen tragen. Die Rückraumspielerin geht damit in ihre fünfte Saison bei den Flames.

Seit ihrem Wechsel an die Bergstraße im Jahr 2022 hat sich Lucie Marie Kretzschmar zu einer festen Größe im Team entwickelt. Mit ihrer Spielintelligenz, ihrer Präsenz in der Abwehr und ihrer stetig gewachsenen Durchschlagskraft im Angriff ist sie aus dem Kader der Flames nicht mehr wegzudenken. In der laufenden Saison unterstreicht sie ihre Entwicklung auch statistisch: Mit 69 Treffern belegt sie aktuell Platz 13 der Bundesliga-Torschützenliste.

Trainerin Ilka Fickinger hebt besonders die Vielseitigkeit der Rückraumspielerin hervor:
„Lucie ist für uns extrem wertvoll – nicht nur wegen ihrer Tore. Sie gibt unserer Abwehr Stabilität, bringt Übersicht ins Spiel und hat im Angriff noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Ihre Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.“

Auch Lucie Marie Kretzschmar selbst freut sich über die Verlängerung:
„Ich fühle mich bei den Flames sehr wohl und spüre das Vertrauen von Ilka. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Team steckt. Ich freue mich darauf, weiterhin Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit der Mannschaft unsere Ziele zu verfolgen.“

Das Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler betont zudem ihre Bedeutung über das Spielfeld hinaus:
„Lucie ist nicht nur sportlich eine wichtige Spielerin für uns, sondern auch ein echtes Vorbild. Sie ist ein absoluter Publikumsliebling und besonders für viele Kinder ein Identifikationspunkt. Solche Spielerinnen prägen einen Verein.“

Sportlich ist die Verlängerung auch mit Blick auf die kommende Saison von Bedeutung:
Gemeinsam mit Lena Degenhardt wird Lucie Marie Kretzschmar das Duo auf Rückraum links bilden und dort eine tragende Rolle übernehmen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Isabell Hurst verlängert bis 2028 – wichtige Säule am Kreis bleibt bei den Flames

Die HSG Bensheim/Auerbach setzt ein weiteres starkes Zeichen in der Kaderplanung für die kommenden Spielzeiten: Isabell Hurst hat ihren Vertrag bei den Flames bis 2028 verlängert. Die Kreisläuferin geht damit in ihr achtes Vertragsjahr an der Bergstraße.

Isabell Hurst trägt bereits seit 2019 das Trikot der Flames und ist seitdem aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit Meike Schmelzer bildet sie ein eingespieltes und körperlich starkes Duo am Kreis. Besonders in der Defensive ist Hurst ein enorm wichtiger Faktor – mit viel Einsatz, Präsenz und kompromisslosem Zweikampfverhalten. Ihre Mentalität, immer voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen, macht sie zu einer echten Führungsspielerin auf dem Feld.

Trainerin Ilka Fickinger freut sich über den Verbleib der Kreisläuferin:
„Isabell ist eine Spielerin, die man in jeder Mannschaft braucht. Sie bringt enorme körperliche Präsenz in die Abwehr, arbeitet extrem mannschaftsdienlich und geht immer voran – unabhängig von der Spielsituation. Für unser Spiel ist sie am Kreis wie in der Defensive ein ganz wichtiger Baustein.“

Auch Isabell Hurst selbst blickt mit großer Motivation auf die kommenden zwei Jahre bei den Flames:
„Die Flames sind für mich längst mehr als nur ein Verein. Ich habe hier über viele Jahre Vertrauen gespürt und mich sportlich wie persönlich weiterentwickeln können. Ich freue mich sehr, weiterhin Teil dieses Teams zu sein und gemeinsam noch viel zu erreichen.“

Das Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler unterstreicht die Bedeutung der Verlängerung:
„Isabell steht sinnbildlich für Einsatz, Identifikation und Kampfgeist. Sie ist eine Spielerin, die auf und neben dem Feld Verantwortung übernimmt und die DNA der Flames lebt. Wir freuen uns sehr, dass sie diesen Weg weiterhin mit uns geht.“

Mit der Vertragsverlängerung von Isabell Hurst sichern sich die Flames nicht nur sportliche Qualität am Kreis, sondern auch Erfahrung, Mentalität und Stabilität für die kommenden Spielzeiten.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Ndidi-Silvia Agwunedu verlängert bei den Flames

Ndidi-Silvia Agwunedu hat ihren Vertrag bei den Flames bis 2027 verlängert, zudem wurde eine Option für eine weitere Saison vereinbart. Die Linksaußen kam 2022 von der HSG Blomberg-Lippe an die Bergstraße und geht damit in ihre fünfte Saison im Trikot der Flames.

Ndidi hat sich seit ihrem Wechsel kontinuierlich zur festen Größe auf der Linksaußenposition entwickelt. Mit ihrer hohen Abschlussqualität, ihrem Tempo und ihrer Verlässlichkeit im Spiel nach vorne ist sie ein wichtiger Bestandteil des Angriffsspiels der Bensheimerinnen. Darüber hinaus überzeugt sie auch in der Defensive und bringt dort wichtige Stabilität ein.

Trainerin Ilka Fickinger zeigt sich sehr zufrieden mit der Verlängerung:
„Ndidi ist für uns auf Linksaußen extrem wertvoll. Sie ist konstant, stark im Abschluss und bringt uns auch in der Abwehr wichtige Qualitäten. Besonders freut mich, wie hart sie nach ihrer schweren Verletzung gearbeitet hat, um wieder zurückzukommen.“

Auch Ndidi-Silvia Agwunedu blickt positiv nach vorne:
„Die Zeit nach dem Kreuzbandriss war herausfordernd. In dem Jahr konnte ich aber viel dazulernen. Ich bin dankbar für die Geduld und den Support aller Beteiligten und freue mich darauf, bald wieder mit den Mädels auf dem Feld zu stehen und endlich wieder das zu machen, wofür ich die ganzen Monate so hart gearbeitet habe."

Geschäftsführer Michael Geil und Romina Heßler betonen die Bedeutung der Verlängerung auch im Kontext der aktuellen Situation:
„Ndidi hat sich über die Jahre bei uns sehr gut entwickelt und ist sportlich wie menschlich ein wichtiger Teil der Mannschaft. Gerade nach ihrer Verletzung war es uns wichtig, ihr Vertrauen zu schenken und gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.“

Nach ihrem Kreuzbandriss arbeitet Ndidi aktuell intensiv an ihrem Comeback. Eine kurzfristige Rückkehr im Laufe der laufenden Saison ist geplant – ein weiterer Faktor, der die Verlängerung für die Flames besonders wertvoll macht.

Bild: ©Lisa Schuster (IG/FB: @ls.silence.2020)


Nachhaltigkeitsspieltag in der Weststadthalle: Flames empfangen die TUSSIES

Am Samstag, den 07.02.2026 um 18:00 Uhr, steht für die HSG Bensheim/Auerbach das nächste Heimspiel in der Handball Bundesliga Frauen an. In der Weststadthalle empfangen die Flames die TUSSIES Metzingen – ein Duell, das sportlich von großer Bedeutung ist.
Die Flames gehen mit 20:8 Punkten vom vierten Tabellenplatz in die Partie, haben zuletzt jedoch zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Um im engen Rennen um die Play-off-Plätze nicht an Boden zu verlieren, ist ein Heimsieg von großer Wichtigkeit. Metzingen reist als Tabellensiebter mit 11:15 Punkten an und konnte in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis stellen, dass sie gerade gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gefährlich sind. Das Hinspiel entschieden die Flames zwar mit 37:30 für sich, doch die Voraussetzungen für das Rückspiel sind andere – volle Halle, hoher Druck und ein Gegner, der nichts zu verlieren hat.

Der Spieltag steht ganz im Zeichen des Nachhaltigkeitsspieltags, präsentiert von der Firma DEIF, die diesen besonderen Abend als Partner begleitet. Neben dem sportlichen Wettbewerb rücken damit auch Themen rund um Verantwortung und Nachhaltigkeit in den Fokus – Werte, die den Flames wichtig sind.

Die Vorfreude in Bensheim ist groß: An der Abendkasse wird es nur noch wenige Restkarten geben, die Zeichen stehen auf eine erneut sehr gut gefüllte Weststadthalle. Die Unterstützung von den Rängen wird ein entscheidender Faktor sein, wenn es darum geht, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Nach dem Spiel dürfen sich die Fans zudem auf weitere Neuigkeiten freuen: Im Anschluss an die Partie werden die Flames weitere Vertragsverlängerungen bekannt geben.

Die Flames wissen um die Bedeutung dieses Spiels – und setzen auf eine geschlossene Teamleistung sowie die Unterstützung ihrer Fans, um gemeinsam den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Play-offs zu gehen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Flames unterliegen in Dortmund – deutliche Niederlage beim Tabellenführer

Die HSG Bensheim/Auerbach mussten sich am Samstagabend beim Spitzenreiter Borussia Dortmund mit 23:31 (11:16) geschlagen geben. Vor 1.520 Zuschauern in der Sporthalle Wellinghofen erwischten die Flames ohne die verletzungsbedingt fehlende Mareike Thomaier einen schweren Start und liefen früh einem Rückstand hinterher.

Dortmund begann hochkonzentriert und setzte die Gäste mit Tempo und Körperlichkeit sofort unter Druck. Nach dem 0:1 für die Flames zog der BVB schnell davon und stellte innerhalb weniger Minuten auf 6:1. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Flames nur schwer Zugriff – Dortmund erhöhte zwischenzeitlich auf 12:4 und kontrollierte das Geschehen. Zur Pause lag Bensheim/Auerbach mit 11:16 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Ilka Fickinger Moral und kam noch einmal heran. Vor allem Lucie-Marie Kretzschmar sorgte mit ihren Treffern dafür, dass die Flames beim 20:16 (37.) wieder Hoffnung schöpften. Doch genau in dieser Phase zog Dortmund die Zügel an: Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen auf 26:16 entschied die Partie frühzeitig. In der Schlussphase verwaltete der Tabellenführer den Vorsprung souverän und ließ keinen weiteren Umschwung mehr zu.

Ilka Fickinger ordnete die Niederlage sachlich ein: „Uns hat heute vor allem in der Anfangsphase die Stabilität gefehlt, und ohne Mareike Thomaier haben wir ihre Präsenz und Spielsteuerung sehr vermisst. Wir kommen noch einmal heran, kassieren dann aber einen Lauf, der uns den Stecker zieht.“

Statistisch zeigte sich die Dortmunder Überlegenheit deutlich: Die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen konsequent, während die Flames insgesamt zu viele Fehler produzierten. Zur Halbzeit stand es 16:11, am Ende 31:23.

Viel Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht. Bereits am Samstag, den 07.02., um 18:00 Uhr steht für die Flames das nächste Heimspiel in der Weststadthalle an. Gegner ist die TuS Metzingen. Der Vorverkauf läuft sehr gut, aktuell sind noch rund 250 Tickets verfügbar. Der Spieltag wird als Nachhaltigkeitsspieltag gemeinsam mit der Firma DEIF durchgeführt – ein besonderer Rahmen für ein wichtiges Bundesliga-Duell.

Borussia Dortmund:
Szikora, Wachter - Grijseels 9/4, Vollebregt 4, Nestaker 4, Antl 3, van Maurik 3, Bleckmann 2, Egeling 2, Kusian 1, Kamp Nielsen 1, Olsson 1, Husebø 1, Menne.

HSG Bensheim/Auerbach:
Fehr, van Beurden - Kretzschmar 6, Engel 5/2, Polsz 5/4, Berger 3, Orth 2, Hurst 1, Ehlert 1, Degenhardt, Wenzel, Schmelzer, Ziercke

Bild: Dortmund


Schwere Aufgabe in Dortmund: Flames wollen Wiedergutmachung beim Spitzenreiter

Am Samstag, den 31. Januar, steht für die HSG Bensheim/Auerbach eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe in der Handball Bundesliga Frauen an: Um 19:00 Uhr gastieren die Flames beim aktuellen Tabellenführer Borussia Dortmund – zugleich die Chance zur Wiedergutmachung nach der deutlichen Heimniederlage gegen Oldenburg.

Dortmund geht mit 22:2 Punkten als Spitzenreiter in die Partie und zählt auch in dieser Saison zu den Titelanwärtern. Der BVB überzeugt mit einer enorm ausgeglichenen und tief besetzten Mannschaft, starken Torhüterinnen, einem variabel besetzten Rückraum und der Erfahrung aus der Champions League. Das Team von Trainer Henk Groener agiert mit hohem Tempo, körperlicher Präsenz und großer Effizienz im Abschluss – eine Herausforderung auf höchstem Niveau.

Die Flames stehen aktuell mit 20:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel Anfang Oktober entschieden sie in der heimischen Weststadthölle mit 38:32 für sich – ein Ausrufezeichen und einer der starken Auftritte der bisherigen Saison. Nach der jüngsten Heimniederlage gegen Oldenburg will das Team nun eine klare Reaktion zeigen.

„Wir wollen und müssen uns in Dortmund anders präsentieren. Klar ist: Wenn wir dort etwas mitnehmen wollen, müssen wir in allen Bereichen an unser Leistungsmaximum gehen“, erklärt Trainerin Ilka Fickinger. „Dortmund spielt aktuell sehr konstant, ist körperlich präsent und hat enorme Qualität. Wir freuen uns auf diese Aufgabe.“

Die Flames reisen mit großem Respekt, aber auch mit klarer Zielsetzung nach Westfalen: eine kämpferische Antwort zeigen, den Favoriten fordern und die eigene Position in der Spitzengruppe der Liga festigen.

Anwurf in der Sporthalle Wellinghofen ist um 19:00 Uhr. Das Spiel wird live auf Dyn und sporteurope.tv übertragen.

Bild: ©Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


A-Jugend Bundesliga: Start in die Meisterrunde

Hessenderby am 25.01.2026 gegen SG 09 Kirchhof

Nachdem bereits am 17.01. der Auftakt mit einem ungefährdeten 39 zu 28 Sieg gegen Bayer Leverkusen geglückt ist, fuhren die Bensheimerinnen als Tabellenführerinnen zum hessischen Nachbarn nach Kirchhof.

Traditionsgemäß verspricht dieses Derby Spannung und Emotionen, da beide Mannschaften in diesem Fall noch motivierter sind als Sieger vom Platz zu gehen. Wie erwartet entwickelte sich das Spiel zu einem munteren Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Bensheim gelang es schnell mit  0 : 3 in Führung zu gehen, da die Abwehr hervorragend auf die Angriffsversuche der Heimmannschaft eingestellt war. Erst in der 4. Minute gelang den Gastgeberinnen das erste Tor durch einen 7m. Bensheim zog bis zu 14. Minute auf ein 2 : 9 davon, obwohl Kirchhof ab der 3. Minute konsequent die 7. Feldspielerin im Angriff einsetzte. Eine überragende Abwehr, gepaart mit zahlreichen Torhüterinnenparaden legte in dieser Phase den Grundstock für den Erfolg des Bensheimer Teams. Immer wieder gelang es die Abwehrreihen von Kirchhof mit schnellen Gegenangriffen zu überwinden und so war es der verdiente Lohn der konsequenten Abwehrleistung, dass es zur Pause 11 :18 für die Gäste stand.

Nach der Pause rannten die Kirchhoferinnen weiter auf das Bensheimer Tor an, verteidigten besser und aggressiver die Bensheimer Angriffsbemühungen, so dass es ihnen auch durch zahlreiche 7m gelang bis zur 42. Minute auf ein 20 : 22 heranzukommen. In diesen ersten 12 Minuten verteidigte Bensheim nicht mehr so konsequent, so dass die Heimmannschaft ihre Chance witterte. Hier kam die Auszeit von Jan Willner zur richtigen Zeit. Er stellte die Mannschaft noch einmal neu auf die unorthodoxe Spielweise der Heimmannschaft ein und seine Mannschaft setzte seine Impulse direkt mit drei Treffern zum 21 : 25 um. Jetzt zeigte sich welchen Entwicklungsschritt die Mannschaft zur letzten Saison gemacht hat. Es gelang der Mannschaft als Kollektiv diese kurze Schwächephase zu überstehen und sich auf ihre Stärken zu berufen. In den letzten 10 Minuten rannte Kirchhof weiterhin auf das Bensheimer Tor und ließ in ihren Bemühungen nicht nach. Bensheim verteidigte clever und effizient und nutzte seine Chancen im Angriff, so dass Kirchhof am Ende nur noch auf 4 Tore herankam, Endstand 29 : 33.

Fazit: Bensheim nimmt verdient diese beiden Punkte mit aus Kirchhof, da sie das Spiel immer im Griff hatten, eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten und Kirchhof in keiner Phase des Spiels in Führung gehen konnte.

Es spielten:
Meyser, Wagner (1) - Lange (3), Dürk (1), Borrmann (9), Röther, Meier (1), Stöhr (3), Walther (2), Müller, Bender, Schulz (1), Mukanya (3), Podgorac (3), Schink (6)

Am Sonntag, den 01.02. 2026 findet um 15.00 Uhr das Spitzenspiel der Meisterrunde gegen Dortmund statt. Es ist zugleich das vorletzte Heimspiel der Meisterrunde.

Kommt alle in die GSS und unterstütz die Mädels beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.


Desaströser Heimauftritt: Flames verlieren deutlich gegen Oldenburg

Mit großen Hoffnungen startete die HSG Bensheim/Auerbach am Mittwochabend in das vorgezogene Heimspiel gegen den VfL Oldenburg – doch am Ende stand eine bittere 29:41 (13:24)-Niederlage auf der Anzeigetafel der Weststadthalle. 785 Zuschauer*innen mussten mit ansehen, wie die Flames nach einem ordentlichen Start komplett den Faden verloren und von einem stark aufspielenden Oldenburger Team regelrecht überrannt wurden.

Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach sechs Minuten führten die Flames mit 4:3 und zeigten viel Tempo im Angriffsspiel. Doch was dann folgte, war aus Sicht von Trainerin Ilka Fickinger ein „desaströser Auftritt“. Technische Fehler, fehlende Körpersprache, eine fehleranfällige Abwehr und eine erschreckend niedrige Wurfquote (36 % zur Pause) führten dazu, dass Oldenburg mit zwei 4:0-Läufen erst auf 4:8 (11. Minute) und später auf 5:12 (16.) davonzog. Auch zwei frühe Auszeiten (9. und 24. Minute) sowie viele personelle Wechsel auf Seiten der Flames brachten keine Besserung. Zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 13:24 deutlich zurück.

Zwar kamen die Flames nach der Pause etwas besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich auf 20:28, doch auch in einer doppelten Überzahlphase blieben entscheidende Chancen ungenutzt – stattdessen kassierte man zwei weitere Gegentreffer zum 23:33. Oldenburg blieb konzentriert, bestrafte jeden Fehler und zog auf 24:36 (52.) davon – die Partie war endgültig entschieden.

Ilka Fickinger fand nach dem Spiel deutliche Worte:
„Wir haben heute alles vermissen lassen, was unser Spiel normalerweise ausmacht – Kampf, Einsatz, Wille. Die Körpersprache hat überhaupt nicht gestimmt. Mit so vielen technischen Fehlern und einer löchrigen Abwehr ist es gegen ein starkes Team wie Oldenburg unmöglich, mitzuhalten. Das war enttäuschend – so dürfen wir uns unserem Publikum nicht präsentieren.“

Torschützinnen HSG Bensheim/Auerbach:
Nina Engel (7), Mareike Thomaier (5/4), Matilda Ehlert (4), Jule Polsz (4/1), Lucie-Marie Kretzschmar (3), Isabell Hurst (3), Meike Schmelzer (1), Mia Ziercke (1) und Amelie Berger (1).

Torschützinnen VFL Oldenburg:
Joanna Granicka (8/2), Pam Korsten (7), Toni-Luisa Reinemann (5), Ariane Pfundstein, Marie Steffen, Lana Teiken (je 4), Jane Martens, Lotta Röpcke (je 3), Laurentia Wolff (2) und Lisa-Marie Fragge (1).

Nach der bisher höchsten Saisonniederlage heißt es nun: schnell den Schalter umlegen. Am Samstag, den 31. Januar, wartet auswärts bei Borussia Dortmund der aktuelle Tabellenführer – und die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

Bild: ©️Dennis Ungefehr (IG/FB: @du24_social)


Flames verpflichten Cara Reuthal – Wunschspielerin für den rechten Rückraum kommt aus Halle

Die Flames können mit Cara Reuthal eine der aktuell formstärksten Spielerinnen der Handball Bundesliga Frauen verpflichten und besetzen damit eine Schlüsselposition im rechten Rückraum langfristig. Die 24-jährige Linkshänderin wechselt vom SV Union Halle-Neustadt zu den Flames und erhält einen Vertrag bis 2029.

Reuthal zählt in der laufenden Saison zu den treffsichersten Spielerinnen der Liga. Mit aktuell 73 Toren belegt sie Platz fünf der Torschützenliste sowie Platz drei unter den reinen Feldtorschützinnen. Nach dem feststehenden Abgang von Nina Engel war sie die absolute Wunschspielerin der Flames für diese Position.

Top-Scorerin für den rechten Rückraum

Cara Reuthal, geboren am 26. März 2001, ist 1,75 Meter groß und spielt seit 2022 für den SV Union Halle-Neustadt. Dort entwickelte sie sich kontinuierlich zu einer Leistungsträgerin und zählt inzwischen ligaweit zu den effektivsten Rückraumspielerinnen. Obwohl Cara Reuthal in Halle noch langfristig gebunden war, ist es den beteiligten Parteien in konstruktiven Gesprächen gelungen, eine einvernehmliche Lösung für den Wechsel zu den Flames zu finden.

Geschäftsführerin Romina Heßler kennt Cara Reuthal bereits aus der gemeinsamen Zeit bei den Kurpfalz Bären. Seither haben die Flames ihre sportliche Entwicklung kontinuierlich verfolgt. Mit ihrer Abschlussstärke, Dynamik und Spielintelligenz bringt Reuthal genau das Profil mit, das die Flames für den rechten Rückraum gesucht haben.

Cara Reuthal zu ihrem Wechsel

„Ich habe von Anfang an gespürt, dass die Flames mich unbedingt wollen. Die Wertschätzung in den Gesprächen mit Romina und Ilka war sehr hoch, das hat mir sofort ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung – auf das Team, Umfeld, die Fans und natürlich auf die Atmosphäre in der Weststadthalle. Für mich ist das der nächste wichtige Schritt und ich kann es kaum erwarten, im Trikot der Flames aufzulaufen.“

Stimmen zur Verpflichtung

Geschäftsführerduo Michael Geil und Romina Heßler:
„Cara war nach dem Weggang von Nina unsere absolute Wunschspielerin für diese Position. Sie gehört in dieser Saison zu den formstärksten Spielerinnen der Liga und bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unseren rechten Rückraum gesucht haben. Dass sie sich langfristig für die Flames entschieden hat, ist ein starkes Zeichen und bestätigt unseren gemeinsamen Weg.“

Trainerin Ilka Fickinger:
„Cara ist eine extrem torgefährliche Spielerin mit sehr guten Entscheidungsqualitäten. Sie bringt Dynamik, Mut und Abschlussstärke mit und passt hervorragend in unser Spielsystem. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für die Flames gewinnen konnten.“

Mit der Verpflichtung von Cara Reuthal verstärken sich die Flames auf einer Schlüsselposition mit einer der aktuell stärksten Rückraumspielerinnen der Liga und setzen ein klares sportliches Zeichen.

Bild: Cara Reuthal


Fanbus nach Dortmund - letzte freie Plätze & besondere Angebote

Am 31. Januar geht’s für die Flames-Fans nach Dortmund – und unser Fanbus hat noch Kapazitäten!

Seid dabei, wenn wir die Sporthalle Wellinghofen in die Weststadthölle verwandeln! 🔥🥁

Alle Infos auf einen Blick:

  • 📅 Samstag, 31.01.2026
  • 🕒 Treffpunkt: 14:15 Uhr, Weststadthalle Bensheim
  • 📍 Sporthalle Wellinghofen Dortmund, Anwurf: 19:00 Uhr
  • 🕒 Rückkehr: ca. 00:30 Uhr an der Weststadthalle Bensheim
  • 💶 Kosten: 50,- € (ohne Eintrittskarte)

Wir haben für diese Fahrt zwei besondere Angebote für euch:

  • „Gute Freunde“-Ticket:
    Du zahlst 50,- €, dein Freund/deine Freundin fährt für nur 25,- € mit!
  • „Familien"-Ticket:
    2 Erwachsene & bis zu 2 Kids zahlen zusammen nur 99,- €!

Für alle Ticket-Varianten gilt zusätzlich der Rabatt für Fanclub-Mitglieder (5,-€ p.P.).
Eintrittskarten für das Spiel sind in den genannten Preisen nicht enthalten.

🎟️ Jetzt schnell anmelden – die letzten Plätze sichern!
👉 Anmeldeformular ausfüllen und anfanfahrt@flames-handball.com senden