FLAMES ziehen ins Pokalviertelfinale ein – nächster Schritt Richtung Stuttgart
Die Flames gewinnen in Zwickau mit 31:22 und zeigt Fortschritte im Zusammenspiel
Die HSG Bensheim/Auerbach steht im Viertelfinale des DHB-Pokals. Mit einem 31:22-Auswärtssieg beim BSV Sachsen Zwickau am Sonntag, 4. Oktober, haben die FLAMES die nächste Hürde auf dem Weg zum Final4 in Stuttgart genommen. Nach einer 17:12-Halbzeitführung baute die Mannschaft von Cheftrainerin Ilka Fickinger ihren Vorsprung im zweiten Durchgang weiter aus und sicherte sich verdient den Einzug in die Runde der letzten acht
„Wir sind sehr froh über den nächsten Schritt Richtung Final4 in Stuttgart“, sagte Fickinger nach der Partie. Neben dem Weiterkommen nahm die Cheftrainerin auch positive Erkenntnisse zur Entwicklung ihrer Mannschaft mit: Die Abstimmungen werden besser, das Zusammenspiel gewinnt zunehmend an Sicherheit.
Die FLAMES fanden gut in die Begegnung und erspielten sich früh einen Vorsprung von mehreren Toren. Weil die Bensheimer Abwehr Zwickau im Spiel sechs gegen sechs nur wenig Raum zur Entfaltung ließ, setzte der Gastgeber bereits früh auf einen siebten Feldspieler. Diese taktische Umstellung stellte die HSG zunächst vor Herausforderungen. Vor allem das körperbetonte Kreisläuferspiel der Zwickauerinnen bereitete Mitte der ersten Halbzeit Probleme.
Den Flames gelang es dennoch, die Führung zu behaupten und sich bis zur Pause auf 17:12 abzusetzen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Zwickauer Überzahlspiel zunächst eine anspruchsvolle Aufgabe. Einige ausgelassene Möglichkeiten auf das verwaiste Tor verhinderten zudem, dass die FLAMES ihren Vorsprung frühzeitig weiter vergrößerten.
Mit zunehmender Spielzeit fand die HSG jedoch bessere Antworten. Die Abwehr stellte sich immer wirkungsvoller auf das sieben gegen sechs ein, gewann Sicherheit und schuf damit die Grundlage für Ballgewinne und einfache Tore im Umschaltspiel. So setzten sich die Gäste weiter ab und entschieden das Achtelfinale letztlich mit neun Toren Unterschied für sich.
„Auch wenn wir noch nicht alles auf den Punkt genau spielen, erkennt man, dass die Abstimmungen immer besser werden“, bilanzierte Fickinger. Der Auftritt in Zwickau lieferte dafür gerade in der defensiven Anpassung im Laufe der Begegnung einen ermutigenden Beleg.
Viel Verantwortung übernahm Lucie-Marie Kretzschmar, die für ihre Leistung als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet wurde. „Lucie-Marie wurde zu Recht MVP des Spiels“, betonte Fickinger. Im Tor setzte Melanie Halter mit drei parierten Siebenmetern wichtige Akzente.
Einen erfreulichen Moment gab es auch für Pauline Borrmann: Nach ihrer Verletzung konnte sie sich wieder in die Torschützenliste eintragen. Neuzugang Mirja Lyngsø Jensen deutete unterdessen bereits nach lediglich drei Trainingseinheiten an, welche Bedeutung sie für das Spiel der FLAMES entwickeln kann.
Nach dem erfolgreichen Achtelfinale richtet sich der Blick nun auf die nächste Pokalrunde. Am Mittwoch, 7. Oktober, werden die Viertelfinalpaarungen in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen Borussia Dortmund und dem Buxtehuder SV ausgelost. Die Lose zieht Alexandra Popp am Mittwoch.
„Jetzt warten wir gespannt auf die Auslosung der Viertelfinalpaarungen“, sagte Fickinger. Ein weiterer Sieg würde den FLAMES die Rückkehr zum Final4 in Stuttgart ermöglichen.
Bild: HSG Bensheim Auerbach

