Flames unterliegen den Damen des BV Borussia Dortmund in 1. Playoff-Spiel knapp mit 34:32

Die HSG Bensheim/Auerbach hat das erste Halbfinal-Spiel der 1. Handball-Bundesliga Damen gegen den BV Borussia Dortmund mit 34:32 (18:17) knapp verloren.

Trotz einer statistisch guten Leistung und einer starken ersten Halbzeit kostete eine Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte die Flames letztlich den Sieg. Zwei Tore entschieden am Ende über Sieg oder Niederlage – ein Ergebnis, das die Mannschaft und die Fans gleichermaßen enttäuscht zurücklässt.

Starker Start – Schwächephase wird zum Verhängnis

Die HSG Bensheim/Auerbach begann konzentriert und defensiv stabil: Die 6:0-Abwehr stellte den BVB vor große Probleme, und die Gäste aus Südhessen fanden gute Lösungen im Angriff. Besonders Torhüterin Vanessa Fehr glänzte in der Anfangsphase und parierte unter anderem drei 7-Meter-Würfe. „Wir kamen gut ins Spiel, und Dortmund fand wenige Lösungen gegen unsere Abwehr. Sie waren zumeist nur über ihr Tempospiel erfolgreich“, analysierte Ilka Fickinger, Trainerin.

Doch Anfang der zweiten Halbzeit durchliefen die Flames eine entscheidende Schwächephase: Innerhalb weniger Minuten setzte sich der BVB Zug um Zug auf ein Sechs-Tore-Polster (25:21) ab. „In dieser Phase ließen wir zwei Gegenstöße und einen 7-Meter liegen – das war letztlich der Knackpunkt“, so Fickinger.

Kampf bis zum Schluss – Chancen bleiben ungenutzt

Nach einer Umstellung in der Abwehr kämpften sich die Flames sukzessive zurück und verkürzten bis auf 34:32. „Wir hatten die Möglichkeiten, auszugleichen – doch diese blieben leider ungenutzt“, bedauerte Fickinger. Trotz einer höheren Wurfquote und weniger Ballverlusten reichte es am Ende nicht zum Ausgleich.

„Es ist bitter, wenn man so viel investiert und am Ende mit leeren Händen dasteht“, sagte Michael Geil, Geschäftsführer. „Aber wir haben heute gezeigt, dass wir mithalten können – und das nehmen wir mit in das Rückspiel.“

Ausblick: „Mund abputzen und All-In im Heimspiel“

Trotz der Niederlage blickt die HSG Bensheim/Auerbach optimistisch auf das Rückspiel am 2. Mai 2026 in der Weststadthalle. „Jetzt heißt es: Mund abputzen und All-In gehen! Wir brauchen nochmal die volle Unterstützung unserer Fans, um das dritte Spiel gegen Dortmund zu erzwingen“, appellierte Fickinger.

Die Flames danken allen mitgereisten Fans für die lautstarke Unterstützung und hoffen auf eine ausverkaufte Halle im entscheidenden Spiel. „Wir werden alles daransetzen, diese Niederlage wettzumachen – und mit unserer Leistung die Fans begeistern“, sagt das Team.

Bild: BVB Dortmund