FLAMES feiern ersten Heimsieg: Mit Tempo und Nervenstärke zum Erfolg gegen Metzingen
Die HSG Bensheim/Auerbach gewinnt das Verfolgerduell gegen die TuS Metzingen mit 37:32 und sichert sich zwei wichtige Punkte in der Weststadthalle. Nach einem starken Auftakt und einem zwischenzeitlichen Rückstand finden die FLAMES rechtzeitig zurück in die Erfolgsspur.
Der erste Heimsieg der Saison ist geschafft: Die HSG Bensheim/Auerbach hat sich am Samstag, 31. Oktober, gegen die TusSies aus Metzingen durchgesetzt. In einer wechselhaften Begegnung belohnten sich die FLAMES für einen furiosen Start und die Fähigkeit, auch nach einer schwierigen Phase wieder die Kontrolle zu übernehmen. Für Cheftrainerin Ilka Fickinger standen nach dem Schlusspfiff vor allem die Bedeutung des Erfolgs und die Reaktion ihrer Mannschaft im Mittelpunkt: „Wir freuen uns über unseren ersten Heimsieg der Saison. Das sind zwei wichtige Punkte im direkten Verfolgerduell.“
Die Gastgeberinnen eröffneten die Partie mit einem regelrechten Feuerwerk. Kompakt und konsequent in der Abwehr, mit hoher Geschwindigkeit auf dem Weg nach vorne: Die FLAMES setzten die Gäste früh unter Druck und bestimmten zunächst das Geschehen. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und konnten dem Spiel zu Beginn unseren Stempel aufdrücken“, sagte Fickinger.
Allerdings gelang es ihrer Mannschaft nicht, diese Klarheit über die gesamte erste Hälfte beizubehalten. Einfache Fehler und zunehmend überhastete Aktionen unterbrachen den eigenen Rhythmus und ermöglichten Metzingen, besser ins Spiel zu finden. Dennoch nahm die HSG eine Führung von drei Toren mit in die Kabine.
Dort sprach Fickinger deutlich an, worauf es nach dem Seitenwechsel ankommen würde: mit derselben Konzentration und Konsequenz aufzutreten wie zu Beginn der Begegnung. „Das ist uns leider überhaupt nicht gelungen“, stellte die Trainerin fest.
Stattdessen übernahmen zunächst die Gäste die Initiative. Metzingen erhöhte das Tempo und kam insbesondere durch Johanna Farkas zu einfachen Treffern. Die Spielmacherin erkannte die Lücken in der Bensheimer Defensive und nutzte sie entschlossen. „Wir haben uns durch einfache Außeneinläufer viel zu weit auseinanderziehen lassen. Die entstandenen Räume hat Johanna Farkas sehr clever genutzt und Metzingen recht schnell sogar in Führung gebracht“, analysierte Fickinger.
Die Partie drohte zu kippen. Doch die FLAMES hielten den Anschluss und verhinderten, dass sich die Gäste weiter absetzen konnten. Auch in einer zweiten Halbzeit, die auf beiden Seiten von zahlreichen Siebenmetern und Zeitstrafen geprägt war, blieb Bensheim im Spiel und arbeitete sich zurück.
Entscheidend war, dass die Gastgeberinnen im weiteren Verlauf wieder mehr Geschwindigkeit und Druck in ihre Angriffe brachten. Damit stellten sie Metzingen erneut vor größere Aufgaben und drehten die Begegnung wieder zu ihren Gunsten. „Wir haben im Laufe der zweiten Halbzeit das Tempo und den Druck auf Metzingen wieder erhöht. So konnten wir uns vorentscheidend absetzen und das Ergebnis über die Ziellinie bringen“, erklärte Fickinger.
Am Ende stand ein wichtiger Heimerfolg, den sich die FLAMES auch durch ihre Widerstandskraft nach dem Rückstand erarbeiteten. Der Auftritt zeigte zugleich, welches Potenzial in ihrem Zusammenspiel aus kompakter Abwehr und schnellem Angriff liegt – und wie wichtig es bleibt, diese Qualitäten über längere Phasen konsequent auf das Feld zu bringen.
Bild: ©Hendrik Hamelau (IG/FB: @coasthenne_fotografie)

