Junior-Flames bekommen Lob und Bronze

Bronze schmeckt doch auch ganz gut: Nachdem die Junior-Flames das Halbfinale bei der deutschen A-Jugend-Meisterschaft trotz einer großen kämpferischen Leistung verloren hatten, konnten sie sich über ihren Sieg im Spiel um Platz drei freuen. Bronze schmeckt doch auch ganz gut: Nachdem die Junior-Flames das Halbfinale bei der deutschen A-Jugend-Meisterschaft trotz einer großen kämpferischen Leistung verloren hatten, konnten sie sich über ihren Sieg im Spiel um Platz drei freuen. @ Redaktion

HSG Bensheim/Auerbach bei deutscher A-Jugend-Meisterschaft auf Platz drei / Fast 20 torlose Minuten im Halbfinale kosten Endspiel-Teilnahme

Der Traum von der deutsche Meisterschaft war für die weibliche Handball-A-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach am Samstag schon nach 20 Minuten im Halbfinalspiel gegen Gastgeber Bayer Leverkusen ausgeträumt. Da erzielte Kim Schmitt erst den Treffer zum 1:6-Zwischenstand. Trotz einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit gab es am Ende eine 18:21 (4:10)-Niederlage und "nur" die Teilnahme am Spiel um Platz drei, in dem die Junior-Flames den VfL Bad Schwartau mit 22:21 (11:9) bezwangen.

"Meine Spielerinnen haben sich eigentlich sehr gut an das taktische Konzept gehalten, aber zu viele freie Bälle und vier Siebenmeter verworfen. Wir sind immer wieder an Leverkusens Torhüterin Vanessa Fehr gescheitert", analysierte Bensheims Trainer Martin Schwarzwald: "In der Abwehr haben wir verbissen gekämpft. Ich ziehe den Hut vor den Mädels, da sie später sogar die Chance hatten, dieses Spiel noch zu drehen. Wir haben für den starken Auftritt in der zweiten Halbzeit auch viel Lob vom Gegner bekommen."

Immerhin hielt die HSG vor 650 Zuschauern in der Smidt Arena fast fünf Minuten lang ein 0:0. Ganz böse sah es für die Talente von der Bergstraße beim Stand von 2:9 (25.) aus, doch sie verkürzten durch Josephine Körner und Lisa Friedberger per Siebenmeter zur Pause noch auf 4:10. In den ersten 19 Minuten hatten Lea Müller und Julia Maidhof jeweils zwei Strafwürfe vergeben. Zwei davon entschärfte die überragende Vanessa Fehr, die genau wie Bensheims Torhüterin Clara Bohneberg zur besten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt wurde.

Nach Wiederanpfiff besannen sich die Bensheimer Mädchen auf ihre Klasse und spielerischen Mittel und holten Tor um Tor auf. Als Isabell Rubeck zum 12:15 traf (45.), schien die Sensation wieder greifbar nahe. Doch die Juniorelfen - angeführt von ihrer überragenden, aber in der 51. Minute disqualifizierten Haupttorschützin Mia Zschocke (sieben Treffer) - zogen dann vorentscheidend auf 18:12 (50.) davon.

Nach den Toren von Julia Maidhof (56.) und Lisa Friedberger (57.) zum 20:17 schöpfte das Schwarzwald-Team noch einmal Hoffnung, "Meine Trainerkollegin Kerstin Reckenthäler nahm da noch einmal eine Auszeit, da sie gemerkt hatte, dass ihre Spielerinnen wackelten", hatte Martin Schwarzwald erkannt. "Doch auch danach haben wir wieder einige freie Bälle vergeben. Auf diesem Niveau entscheiden nun einmal Kleinigkeiten", so der HSG-Coach weiter.

So reichte es am Ende nicht mehr gegen die clevereren Leverkusenerinnen. "Natürlich hat es uns viel Spaß gemacht, vor einer solchen Kulisse zu spielen. Aber dennoch ist die Enttäuschung schon groß", gab Bensheims Juniorinnen-Nationalspielerin Lisa Friedberger unumwunden zu.

HSG Bensheim/Auerbach: Clara Bohneberg, Jessica Brückner - Linda Brocke, Lea Müller, Sophia Sommerrock (2), Lisa Friedberger (5), Lena Thoß, Henrike Zimmer (2), Julia Maidhof (3), Josephine Körner (2), Pia Magnago, Marie-Lisa Schmidt, Isabelle Rubeck (3), Kim Schmitt (1).

Friedberger beste Abwehrspielerin

Im "kleinen Finale" bezwangen die Junior-Flames den VfL Bad Schwartau mit 22:21 (11:9). "Wir haben verdient gewonnen, auch weil auf unsere Abwehr Verlass war. Wir haben mit einer 3:3-Deckung angefangen und so den Bad Schwartauer Angriff vor eine große Probe gestellt. Damit lieferten wir genau das Gegenstück zur Partie gegen Leverkusen ab", freute sich Martin Schwarzwald über den starken Beginn.

Das 1:0 gelang Lisa Friedberger, die zur besten Abwehrspielerin des Final Fours gewählt wurde, per Kempa-Trick auf Zuspiel von Sophia Sommerrock (1.). Nach 20 Minuten führte Bensheim 8:3 und zur Pause 11:9. "Bad Schwartau hat nie aufgegeben, sich eindrucksvoll zurückgekämpft und unserer Abwehr Probleme bereitet, obwohl man in den entscheidenden Szenen einige Zeitstrafen kassierte", machte der HSG-Trainer dem Gegner ein dickes Kompliment.

Beim 18:18 (52.) war wieder alles offen, doch die Junior-Flames bewahrten die Ruhe und erspielten sich eine 22:20-Führung, ehe sie das 21. Gegentor kassierten. Josephine Körner wurde zur besten Spielerin des "kleinen Finales" gewählt. rs

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 30.05.2016

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